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Dienstag, 4. August 2009
Montag, 3. August 2009
Nachrichten aus dem Abfluss
Als ich ins Internet kam, landete gulli:news recht schnell in meinem Nachrichtenbereich, neben (u.a) heise.de und golem. Damals fand man dort oft relevante Meldungen, die auf anderen Seiten nicht erschienen. Seit der Debatte über Websperren und der Verschärfung des Copyrights verkommt gulli jedoch zu einer regelrechten Propagandaschleuder für (jugendliche) Internetaktivisten (oder die, die sich dafür halten). Besonders deutlich wird das an der Meldung über ein Interview mit Frau von der Leyen über die eventuelle Ausweitung der Websperren auf rechte Inhalte. Während heise.de recht neutral darüber berichtet ("Von der Leyen will gegen rechte Inhalte im Netz vorgehen") macht gulli daraus ein "Von der Leyen plant weitere Sperren". Der Artikel wird, genau wie die Überschrift, zur Meinungsmache und verliert leider jeden journalistischen Anspruch,den man bei einem Newsportal, wie gulli:news sich selber nennt, erwartet.
In anderen Artikeln stärkt gulli blind allen Raubkopierern und Internetaktivisten den Rücken; egal ob diese legale oder illegale, sinnvolle oder vollkommen sinnlose Aktivitäten betreiben.
Schade um das ehemals gute Newsportal, aber es wird nicht mehr länger in der Nachrichtensektion meiner Lesezeichen verweilen.
In anderen Artikeln stärkt gulli blind allen Raubkopierern und Internetaktivisten den Rücken; egal ob diese legale oder illegale, sinnvolle oder vollkommen sinnlose Aktivitäten betreiben.
Schade um das ehemals gute Newsportal, aber es wird nicht mehr länger in der Nachrichtensektion meiner Lesezeichen verweilen.
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