Da ich schon länger den Blog vernachlässigt habe berichte ich an dieser Stelle mal über Ereignisse der letzten Zeit:
Im Frühjahr nächsten Jahres findet bei uns an der Schule das so genannte "Praktikum des berufsorientierten Gymnasiums" statt und ich habe mir schon mal frühzeitig eine "Stelle" besorgt; bei Exorbyte, einer IT Firma, die auf Suchmaschinen spezialisiert ist. Man stellte sogar in Aussicht, dass ich in Python etwas für den Produktiveinsatz schreiben werde, da man "schließlich keine Beschäftigungstherapie" mache. Diese Einstellung gefällt mir sehr, allerdings habe ich schon mal angefangen Python zu vertiefen.
Nebenbei bin ich auf Nerdcore Hip Hop gestoßen; mal schauen, was diese Musikrichtung so zu bieten hat. MC Frontalot erscheint mir insofern interessant, da mal nicht über Tötungsdelikte und Drogenkonsum gerappt wird sondern über technische Themen.
Schließlich habe ich mir noch das Buch "The Pragmatic Programmer" angeschafft, welches ich nur weiterempfehlen kann. Ich habe es zwar erst zu ~80% durchgelesen, aber bisher ist der Gesamteindruck durchweg positiv: Gut zu lesen, hilfreiche Tipps und eine Zusammenfassung aller Hinweise als Schnellreferenz.
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Montag, 2. November 2009
Freitag, 10. Juli 2009
Bitmuncher denkt übers Denken nach
Bitmuncher ist mit diesem Post ein großer Wurf gelungen. Eine geniale Abhandlung über das Thema Denken. Dazu habe ich nichts zu schreiben, er hat schon alles gesagt.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Die Zukunft ist fuzzy
Dieses Buch habe ich während meiner Ferien endlich mal genauer durchlesen können. Bart Kosko beschreibt in dem Werk für Anfänger verständlich (was nicht jedem Buch über dieses Thema gelingt) die Grundlagen der fuzzylogischen Denkweise. Vor allem die ersten beiden Teile, in denen konkrete Themen wie Fuzzy - Staaten und unscharfe Wissenschaft beschrieben werden, geben einen guten Einblick in die Materie. Dazu bringt einen der Schreibstil Kosko's gewissermaßen dazu, bei der Lektüre der Kapitel selbst zu beginnen unscharf zu denken.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
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