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Sonntag, 18. Juli 2010

Dümmstmögliche und einfältigste Idee die ich je hatte

Das iPhone hat Antennenprobleme, wenn ein User den Spalt in der externen Antenne verdeckt. Apple schenkt jedem Nutzer eine Hülle. Warum können die User nicht Tesa über den Spalt kleben?

UPDATE: Ein iPhone User mit einen Klebestreifen am Gerät verriet mir, dass dies keine Lösung für das Porblem ist.

Dienstag, 6. April 2010

Von erhofften Erfolgen, Inverslogik und Suchen

Der Blog lag still, wie sooft lag das an Zeitmangel in den Ferien. Ganz schön anstrengend sind diese, es wird mal wieder Zeit für die Schule. Ich habe in dieser "Ferienzeit" unter anderem ein Praktikum gehabt, am BWInf Runde Zwei teilgenommen und etwas an einer vermurksten Jahresarbeit gebastelt.
Das Praktikum lief eine Woche lang bei der Firma Exorbyte, einer Firma die auf Suchen spezialisiert ist. Zu tun war einiges; einen HTTP Proxy in Python zu schreiben, sich mit dem Produkt MatchMaker vertraut machen und ein C++ Programm mit der hauseigenen API zu schreiben. Dazu gab es längere Besuche bei (sehr netten) Mitarbeitern, um sich ein Berufsfeld direkt anzusehen. Um mir es jedoch anzugewöhnen, die anderen im Betrieb zu duzen hat eine Woche leider nicht gereicht. Ein für mich sehr erfreuliches Ende des Praktikums war das Angebot einen Ferienjob zu erhalten, was wirklich überraschend kam.
Der Bundeswettbewerb Informatik war weniger erfreulich: Nach längerer Beschäftigung mit den (wie ich fand) recht happigen Aufgaben und abschließender Dokumentation hat man doch eine gewisse Abneigung gegenüber Anagrammen und Fragmentierungsvermeidung entwickelt.
Dann ist da noch die Jahresarbeit; ich hatte die geniale Idee einen Addierer aus TTL Logik zu bauen. Man muss ja nur ein Paar Chips verkabeln - denkste. Momentan schwirren mir mehr undefinierte Potentiale, merkwürdige Verhaltensweisen und unerklärliche Ergebnisse durch die Schaltung als ich hier beschreiben kann. Eine Warnung an die Nachwelt: TTL Logik ist kein Steckbausatz und ein Multimeter erreicht beim Debuggen bei Weitem nicht die Leistung von Programmen wie gdb (wobei man der Schaltung zu Gute halten muss, dass sie nur selten mit SIGSEGV abstürzt)
Nunja jetzt ist jedenfalls wieder Zeit zum freien Coden (Lisp!), zum Basteln und zum Blogschreiben. In diesem Sinne,

bloggend (bzw in Zeichen 12,5 nicht mehr),
bad_alloc

Samstag, 3. Oktober 2009

Das TCP Paket insult

Ein wenig technikaffiner Mitmensch bringt den spontanen Kommunikationsstopp zwischen Kabelmodem und Fritzbox auf den Punkt: "Die mögen sich nicht."
Heute verloren die beiden mal wieder die Verbindung zueinander, ohne ersichtlichen Grund. Kein anderer Client war verbunden, keine Telefonate liefen über das Modem.
Erst ein Reset der Modems brachte die Sache wieder zum laufen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Um wieder auf die gegenseitige Sympathie der Boxen zu kommen: Vielleicht hat da einer dem anderen ein Insult Paket geschickt?

Dienstag, 29. September 2009

Von Sieben, Zweihundertsechundfünfzig und Hundertsiebenundzwanzig

Das war's wohl mit den sieben Sondertasten meiner neuen Tastatur (siehe unten). Nach diversen Experimenten mit showkey, xmodmap, xev etc. besteht keine Hoffnung mehr die Tasten in Betrieb zu nehmen, wie mir kürzlich ein Linux Guru zu verstehen gab. Die Tasten haben Keycodes größer als 255, keine Scancodes (wie auch immer dies möglich ist) und werden von nichts außer dem Xorg Log erkannt. Ärgerlich, dass sie unbenutzbar sind, aber sie waren nicht der Anschaffungsgrund. Wenigstens unter Windows tut alles noch.

Freitag, 25. September 2009

Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard

Heute kam mein neues Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard an. das Keyboard hat einen sehr angenehmen Anschlag, zwei USB Ports (was praktisch ist, wenn der Rechner unterm Tisch steht), Medientasten und weitere Zusatztasten, welche auf Büroarbeiten abzielen. Letztere machen jedoch leider Probleme:
Sie werden weder vom Ubuntu GUI Programm für Tastaturkombinationen, noch von xev erkannt. Auch unter dmesg steht nichts von unbekannten Scancodes. Im Xorg.0.log dagegen steht, dass diese Tasten Keycodes größer 255 haben, mit denen X nichts anfangen kann. Eine genauere Beschreibung gibt es hier.
Bis auf diesen kleinen Fehler bin ich vollauf zufrieden, auch mit dem Händler: Jacob Elektronik hat mir innerhalb von anderthalb Tagen geliefert und auch den Verkauf zügig und reibungslos abgewickelt. Sehr empfehlenswert der Laden, auch wenn es momentan noch ein Skript auf der Seite gibt, welches sich aufhängt und einiges an Rechenleistung frisst.

Samstag, 19. September 2009

Eine Idee für das Bildungssystem

Jeden Tag muss ich mich über die schwere Bücherlast in meinem Rucksack ärgern: Mindestens drei Kilo an Büchern und Papier schleppe ich mit mir rum. Was für mich ärgerlich ist, ist für Grundschüler etc. sogar Gesundheitsschädlich; dauerhaft gehört so viel Gewicht nicht auf einen jungen Rücken. Außerdem sind viele Schulbücher hoffnungslos veraltet und in einem recht schlechten Zustand. Neuanschaffungen gibt es nur zu besonderen Anlässen, wie zum G8 Beginn. Wie ist dieses Problem nun zu Lösen?
Vorschlag: Jeder Schüler bekommt einmalig einen XO von OLPC gestellt, auf den Schulbücher, Übungsmaterial usw. geladen werden. Unterm Strich wäre dies vermutlich billiger, als beständig Bücher und Schreibmaterial zu kaufen. In Uruguay ist dies bereits der Fall (siehe heise.de)
Laut Wikipedia haben wir 9.505.241 Schüler, ich gehe hier mal von 9,5 Millionen aus. Nach dem "Innovationsreport" kostet ein Schüler pro Jahr offiziell 4.916€ und inoffiziell 7.017€. Das macht je nach offizieller Zahl 46.702.000.000€ bis 66.661.500.000€ pro Jahr. Wie kann dieses Konzept die Schule nun günstiger machen?
Nun jeder Schüler bekommt ab der vierten oder fünften Klasse einmalig einen XO gestellt, bei einem selbst verschuldeten Defekt zahlt der Schüler selber den neuen Rechner.
Führt man in den Klassen 5 - 13 den Computer ein, so wären geschätzte sechs Millionen Schüler betroffen. Bei 175€ pro Schüler käme man auf einmalig 612.500.000€ für die Neuanschaffung.
Nimmt man wie heise 15€ für die laufenden Kosten pro Jahr an, so ergibt dies 90.000.000€ pro Jahr. Das sind 0,193% der offiziellen Kosten. Man kann vermutlich auch annehmen, dass die Materialkosten, die mit den Notebooks hinfällig wären weit darüber liegen (ich tippe auf 15 - 20%). Hier liegt also ein großes Einsparpotenzial.
Zusammenfassend die Vorteile:
  • dauerhafte Ersparnisse durch eBooks
  • Schonung der Umwelt durch weniger Papierverbrauch
  • frühes Erlernen der Bedienung eines Computers
  • freierer Zugang zu Wissen durch das integrierte WLAN, sofern die Schule APs zur Verfügung stellt
Nachteile:
  • relativ hohe einmalige Beschaffungskosten

Mittwoch, 29. Juli 2009

Ein Schwede gegen den IBM Roadrunner und den BlueGene

Schon seit längerer Zeit hatte ich diese Seite über einen kleinen Rendercluster in einem Ikeaschrank (Helmer) in den Lesezeichen. Der Betreiber der Seite hat weitergeplant und ein zweites, noch theoretisches, Modell entworfen. Um den ganzen die Krone aufzusetzen plant er einen 4 Petaflops Computer mit einem Stromverbrauch von 400.000W und Kosten um $900.000. Damit wäre er schneller als der IBM Roadrunner oder der BlueGene Computer. Und das relativ günstig:
Der Roadrunner kostete $133.000.000 und braucht 2,35 Megawatt; der BlueGene kostete etwa $100.000.000 und frisst 38MW. Drücken wir dem Schweden die Daumen!

Mittwoch, 22. Juli 2009

Neues Heim

Dem Rechner, den ich in diesem Post erwähnt hatte, habe ich jetzt ein neues zu Hause verschafft: Bei einem Bekannten wird er demnächst seinen Dienst als Streaming Server verrichten, wohl für MP3s. Damit wäre der erste "ausgewildert". Doch wohin mit den restlichen?

Dienstag, 14. Juli 2009

Fatal Boot Error: Remove cat.

Ich habe kürzlich ein Wake On LAN Mainboard gefunden. Also stelle ich den WoL Rechner neben den Router, da dort mein Lankabel endet und versuche ihn von meinem Hauptsystem aus anzuschalten. Kurz höre ich das Hochdrehen der Lüfter, dann ein Kreischen und der Rechner geht aus. Als ich verwirrt ins Nebenzimmer gehe sehe ich den Rechner offen daliegen (ich habe das Seitenblech nicht montiert) und eine Katze, die fauchend davorsteht.
Was geschah kann nur Spekulation sein, aber ich denke die Katze hatte sich zu nahe an den warmen Rechner herangewagt und ist in einen Lüfter geraten.

Freitag, 3. Juli 2009

Aus die Maus

Meine Maus liegt im sterben. Nach dreijährigem Dienst kränkelt meine Logitech MX 600 am linken Mausbutton: Jeder Klick wird zum Doppelklick und manchmal ruckelt die Maus. So ist das System natürlich kaum bedienbar (bzw. es ist solange kaum bedienbar, bis ich gelernt habe, wie ich mein Ubuntu nur über die Tastatur steuere, was ja besser möglich ist als bei Windows) und es wird eine neue Maus fällig. Ich überlege mir nochmal die selbe Maus zu holen, da sie bisher recht robust war und jetzt mit 20 - 30€ recht günstig ist. Wenn einer der Leser noch einen Tipp für mich haben sollte, so möge er diesen bitte in den Comments posten.

Dienstag, 31. März 2009

Nerdart

Neulich habe ich versucht ein relativ modernes Mainboard vom Schrott in Betrieb zu nehmen. Leider fehlte einer dieser kleinen Widerstände um den Prozessor, das Board lief nicht. Jetzt hängt es an meiner Wand und ersetzt das Bild das vorher dort hing:

Eigentlich schade darum, einen P4 mit 2,93 GHz wäre doch eine nette Ergänzung zu meinem Hauptsystem gewesen.

Dienstag, 27. Januar 2009

Technisiert?

Schon bemerkenswert wie hochtechnisiert die Jugend zu sein scheint:
Alle haben moderne Handys (vorallem iPhones und iPod touch's) mit mindestens WLAN, Touchscreens usw. Auch ich gehöre mit meinem P1i wohl dazu. Soll ich nun lachen oder weinen? Diese Frage stelle ich mir seitdem ich folgendes gesehen habe:
Zwei Schüler (~9 Klasse) sitzen vor einem iPod Touch und spielen ein Spiel (der Name ist mir nicht geläufig, es war ein glibberiges Auto in einer Physiksimulation zu sehen. Plötzlich springt das Auto nach oben und kreist schneller werden im Raum. Fehler in der Engine wie's scheint. Okay eigentlich startet man da neu und/oder lädt den letzten Spielstand. Aber nein. Es wird geflucht, geschüttelt (was beim Lagensensor noch vertsändlich ist), planlos auf dem Display herumgedrückt und schließlich das Gerät geschlagen und auf den Tisch gehauen(!). Die Hiebe waren zwar nicht mit voller Wucht ausgeführt, aber dennoch besorgniserregend stark.
Sollten Neuntklässler nicht wissen, dass so einen Fehler im Programm nicht behoben werden kann? Vor allem wenn sie täglich Umgang mit diesen Geräten haben? Natürlich kann man nicht voraussetzten, dass sie quasi ""Hacker"" auf diesem Gebiet werden, aber dieser primitive Lösungsversuch hat mich schon erschreckt. Studien zum sogenannten Technology Related Anger decken Jugendliche nicht ab, da man denkt sie seien offen für neue Technologien und beherrschen diese spielend. EIn Fehler wie es scheint.

Donnerstag, 22. Januar 2009

Schulnetzwerke

Seitdem ich im Sommer letzten Jahres an die Schule gekommen bin war es nicht möglich mir einen Account für das Schulnetzwerk einzurichten. Heute habe ich endlich meinen Nutzernamen erhalten. Das Passwort sollte ich beim Einloggen setzten. Zitat des zuständigen Lehrers:
"Also, du gibst den Usernamen ein, aber nicht das Passwort und klickst "ja". Dann fragter nach dem Passwort."

Also habe ich schnell einen Rechner gesucht und den Benutzernamen, ohne Passwort eingegeben. Klick auf OK -> Bitte füllen sie das Feld für das Passwort aus.

Samstag, 13. Dezember 2008

Ghetto Fixes

Was macht man aus zwei zehn Meter langen Ethernetkabeln, den je ein Ende fehlt? Richtig man steckt sie aneinander. Also fing ich an:
Kabel abisoliert, Kupferdrähte verdrillt und das ganze mit viel Klebeband isoliert und zusammengeklebt. Dann die Ernüchterung: Die Klebestelle sieht aus, als würden "die Daten darin steckenbleiben und alles verstopfen" (so wörtlich nach einem Familienmitglied). Wie dem auch sei, es funktioniert! Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich die etwas dickere Kabelstelle (∅2,5 cm) durch das Bohrloch in der Wand bekomme...

Samstag, 29. November 2008

Jump! Jump!

Ich hatte ja schonmal Rechner die keinen Mucks von sich gaben, weil sie offensichtlich zerstört wurden. Jetzt habe ich einen alten Server gefunden, wo sich jemand etwas intelligenter angestellt hat um ihn außer Gefecht zu setzten:
Er hat auf dem alten AP440FX Mainboard (Krakatoa) einfach den Jumper für Soft Off gezogen. Das zu finden hat 2 Stunden gedauert. Als ich dann einen alten Jumper von einer Festplatte auf die Kontakte gesteckt hatte startete der Server auch durch und das fast lautlos. Leider hielt die Freude nicht lange, da sich beim Transport ein Kabel in dem Lüfter vom Netzteil verfangen hatte. Das erklärt sowohl die geringe Geräuschkulisse, als auch den Rauch zum Abschied.

Sonntag, 23. November 2008

Experiment geglückt.

Der unten genannte Rechner mit Pentium 4 (der sich als AMD Sempron entpuppte, da hat jemand falsch beschriftet) läuft nach dem Einbau der Festplatte aus dem beschädigtem Rechner gut und hat mittlerweile ein Slackware - Linux bekommen. Da ich mich wegen einer Warnung vor Monitorbeschädigung in meinem Linuxkompendium nicht an die xorgconfig traue, werde ich wohl heute Xubuntu auf dem Computer installieren.
Für Rechner Nr. 3 werde ich leider auf jegliche Klickbuti - Oberfläsche verzichten müssen, da er mit einem 133mhz und 32 MB RAM etwas schwachbrüstig ist.

Samstag, 22. November 2008

Nachschub

Heute habe ich mal wieder Nachschub an Computern bekommen, nämlich 3 von dem Wertstoffhof, inklusive Tastaturen, Mäusen und Boxen. Soweit ich sie identifizieren konnte hab ich folgendes bekommen:
  • Intel Pentium 4, 512 MB RAM, GraKa unbekannt, keine Festplatte, Alter ~2,5 Jahre
  • Intel Pentium 3, 256 MB RAM, Graka weg(?), 5GB(?) Festplatte, Alter +3 Jahre, kaputt
  • Intel Pentium 1(?), 64 MB RAM(?), ?MB Festplatte, Alter 10 Jahre
Da Nr 2 wegen einem durchgeschmorten Netzteil nicht starten kann werde ich wohl seine Festplatte in Nummer eins verpflanzen. Nummer 3 startet klaglos durch und scheint ein lauffähiges, aber passwortgeschütztes, Windows 95 zu haben. Für den werde ich mir ein schlankes Linux suchen und mir so den lange gehegtem Traum vom Printserver zu Hause erfüllen. Nummer eins wird vermutlich als Webmachine für die ganze Familie herhalten.

Samstag, 15. November 2008

Schrott bleibt schrott

Vor kurzem hatte ich die Idee für zu Hause einen zentralen Printserver mit NAS bei uns einzurichten. (Sprich einen alten Rechner mit Nadeldrucker und etwas Platz auf der Platte) Also bin ich heute zum lokalen Wertstoffhof gefahren und hab mir einen alten Pentium 1 geholt, der zufällig da lag, samt DIN - Tastatur und Maus. Also nehme ich das Teil kurzerhand mit nach Hause und öffne ihn um zu sehen, ob vielleicht einige Teile ausgebaut wurden. Was aber wirklich da drin los war übertraf sämtliche Befürchtungen:
  • Das Floppylaufwerk war mit der Festplatte direkt verbunden
  • Einige Stromleitungen waren zerschnitten und mit vollkomen anderen Kabeln verlötet/verklebt
  • ein CD-ROM Laufwerk war kopfüber
  • viel Klebeband an diversen Karten
  • Kühler auf die CPU wurde aufgeklebt und nicht aufgeschraubt
Da hat wohl jemand Spaß gehabt.