Dienstag, 29. September 2009

Von Sieben, Zweihundertsechundfünfzig und Hundertsiebenundzwanzig

Das war's wohl mit den sieben Sondertasten meiner neuen Tastatur (siehe unten). Nach diversen Experimenten mit showkey, xmodmap, xev etc. besteht keine Hoffnung mehr die Tasten in Betrieb zu nehmen, wie mir kürzlich ein Linux Guru zu verstehen gab. Die Tasten haben Keycodes größer als 255, keine Scancodes (wie auch immer dies möglich ist) und werden von nichts außer dem Xorg Log erkannt. Ärgerlich, dass sie unbenutzbar sind, aber sie waren nicht der Anschaffungsgrund. Wenigstens unter Windows tut alles noch.

Sonntag, 27. September 2009

Definiere das undefinierbare!

Der Beweis, dass Google nicht allwissend ist!

Freitag, 25. September 2009

Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard

Heute kam mein neues Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard an. das Keyboard hat einen sehr angenehmen Anschlag, zwei USB Ports (was praktisch ist, wenn der Rechner unterm Tisch steht), Medientasten und weitere Zusatztasten, welche auf Büroarbeiten abzielen. Letztere machen jedoch leider Probleme:
Sie werden weder vom Ubuntu GUI Programm für Tastaturkombinationen, noch von xev erkannt. Auch unter dmesg steht nichts von unbekannten Scancodes. Im Xorg.0.log dagegen steht, dass diese Tasten Keycodes größer 255 haben, mit denen X nichts anfangen kann. Eine genauere Beschreibung gibt es hier.
Bis auf diesen kleinen Fehler bin ich vollauf zufrieden, auch mit dem Händler: Jacob Elektronik hat mir innerhalb von anderthalb Tagen geliefert und auch den Verkauf zügig und reibungslos abgewickelt. Sehr empfehlenswert der Laden, auch wenn es momentan noch ein Skript auf der Seite gibt, welches sich aufhängt und einiges an Rechenleistung frisst.

Samstag, 19. September 2009

Eine Idee für das Bildungssystem

Jeden Tag muss ich mich über die schwere Bücherlast in meinem Rucksack ärgern: Mindestens drei Kilo an Büchern und Papier schleppe ich mit mir rum. Was für mich ärgerlich ist, ist für Grundschüler etc. sogar Gesundheitsschädlich; dauerhaft gehört so viel Gewicht nicht auf einen jungen Rücken. Außerdem sind viele Schulbücher hoffnungslos veraltet und in einem recht schlechten Zustand. Neuanschaffungen gibt es nur zu besonderen Anlässen, wie zum G8 Beginn. Wie ist dieses Problem nun zu Lösen?
Vorschlag: Jeder Schüler bekommt einmalig einen XO von OLPC gestellt, auf den Schulbücher, Übungsmaterial usw. geladen werden. Unterm Strich wäre dies vermutlich billiger, als beständig Bücher und Schreibmaterial zu kaufen. In Uruguay ist dies bereits der Fall (siehe heise.de)
Laut Wikipedia haben wir 9.505.241 Schüler, ich gehe hier mal von 9,5 Millionen aus. Nach dem "Innovationsreport" kostet ein Schüler pro Jahr offiziell 4.916€ und inoffiziell 7.017€. Das macht je nach offizieller Zahl 46.702.000.000€ bis 66.661.500.000€ pro Jahr. Wie kann dieses Konzept die Schule nun günstiger machen?
Nun jeder Schüler bekommt ab der vierten oder fünften Klasse einmalig einen XO gestellt, bei einem selbst verschuldeten Defekt zahlt der Schüler selber den neuen Rechner.
Führt man in den Klassen 5 - 13 den Computer ein, so wären geschätzte sechs Millionen Schüler betroffen. Bei 175€ pro Schüler käme man auf einmalig 612.500.000€ für die Neuanschaffung.
Nimmt man wie heise 15€ für die laufenden Kosten pro Jahr an, so ergibt dies 90.000.000€ pro Jahr. Das sind 0,193% der offiziellen Kosten. Man kann vermutlich auch annehmen, dass die Materialkosten, die mit den Notebooks hinfällig wären weit darüber liegen (ich tippe auf 15 - 20%). Hier liegt also ein großes Einsparpotenzial.
Zusammenfassend die Vorteile:
  • dauerhafte Ersparnisse durch eBooks
  • Schonung der Umwelt durch weniger Papierverbrauch
  • frühes Erlernen der Bedienung eines Computers
  • freierer Zugang zu Wissen durch das integrierte WLAN, sofern die Schule APs zur Verfügung stellt
Nachteile:
  • relativ hohe einmalige Beschaffungskosten

Donnerstag, 17. September 2009

Umbau

Ich habe soeben eine Bewertungsfunktion für Posts hinzugefügt, da ich öfters daran zweifle, ob ich wirklich Sinnvolles poste. Außerdem findet man weiter unten eine Rubrik mit mehr oder weniger intelligenten/witzigen Zitaten/Sprüchen, die ich an verschiedenen Orten aufschnappe, welche Lightmasters Überlebenshilfen nachempfunden ist.

Sonntag, 13. September 2009

Das TV - Duell 2009

"Merkel gegen Steinmeier" hat man als Motto angegeben; eigentlich müsste es ja "Merkel & Steinmeier gegen vier Reporter" heißen. Ständig müssen sich die beiden Diskutierenden gegen die hochaggressiven Fragesteller verteidigen, statt aufeinander einzugehen. Eine Diskussion zwischen den beiden Kandidaten kam kaum zustande, da sie ständig durch rasende Themenwechsel eine Kommunikation unterbrochen wurde. Dadurch wurde es (besonders für Frau Merkel) leider nötig nochmal umständlich auf die Argumente des Vorredners einzugehen, was ja bei einer Diskussion unbedingt nötig ist, aber unnötig erschwert wurde. Unverschämt fand ich es, dass ein Reporter die beiden als "altes Ehepaar" bezeichnete. Hier haben sich leider die Reporter fast genauso sehr profiliert wie die Politiker.
Merkel und Steinmeier waren streckenweise erfreulich konkret und haben sich nicht ausschließlich auf schwammige Reden verlegt (welche es wie in jeder politischen Diskussion natürlich geben musste). Steinmeier's "Sieg" liegt aber leider weniger daran, dass er Frau Merkel unter den Tisch geredet hat sondern einige Male die Diskussionsleiter zum schweigen gebracht hat; denke ich. (obwohl ein "Sieg" in so einer Diskussion eigentlich nicht richtig definiert werden kann)

100 Posts

Sowas muss einfach festgestellt werden.

Vier Pixel oder von Abu Dhabi gekauft werden?

Es ist kaum zu glauben: Google ändert die Größe des Suchfeldes um einige Pixel und alle Welt berichtet darüber: Blogger, Nachrichtensites und der offizielle Google - Blog. Andere müssen um ein ähnlich starkes Feedback zu erreichen Service Packs herausbringen, in einen großen Rechtsstreit verwickelt werden oder größere Marktbewegungen in Gang bringen. Davon kann so manche PR Abteilung lernen.

Dienstag, 8. September 2009

Vom Staate diskriminiert

Als ich mir die Seite des Bundeswettbewerbs für Informatik angesehen habe stieß ich auf diese Beleidigung für alle Lisper. Informationen über Lisp und Scheme? Fehlanzeige, nicht mal ein 404 sind sie wert. Greift hier §1 des AGG? Ich fürchte nein.
Scherz bei Seite: Die "Programmieren" Sektion ist sehr schluderig gemacht. Infos fehlen, offensichtliche Hilfen wie Eclipse für Java werde angeboten, die Links unter "Skriptsammlung" weisen alle auf das selbe Dokument und so weiter. Eine große Hilfe ist das nicht

Summer of Surf, Lisp and political incorrectness

Es ist geschafft. Nach 12 stündiger Fahrt bin ich wieder zu Hause angekommen.
Nach 4 Wochen ohne Internet, warmes Duschen oder einem schnellen Computer freut man sich dann doch wieder den heimischen Luxus zu haben, obwohl es in der Aquitaine auch sehr schön ist/war:
Nach 15 Minuten Fahrt von zu Hause aus kommt man an sehr einsame Strände, die relativ sauber sind und meist sehr gute Wellen für Surfer bieten (je Nach Wetter 2 - 3 Meter und manchmal auch nur 1 Meter). Diese sind aber nicht ganz ungefährlich. Dieses Jahr habe ich dort spanische (bzw portugiesische) Galeeren gesehen:
Wegen dieser Viecher gab es mindestens einen Krankenwageneinsatz am Hauptstrand der Stadt, in der ich Ferien gemacht habe. Beim Surfen bin ich glücklicherweise noch keiner solchen Qualle begegnet, außerdem hoffe ich, dass mein Neoprenanzug das gröbste abhalten würde. Apropos Surfen, diesen Urlaub habe ich mir auch ein neues Brett zugelegt:
Es ist zwar schon gebraucht aber in tadellosem Zustand und mit 170€ weit unter den üblichen Preisen für Bretter in der Gegend (Gebraucht ab 250€ neu ab 380€). Leider konnte ich es nur ca. 4 mal benutzen, da es am Ende der Ferien gekauft wurde. Eine weitere "Neuanschaffung" war mal wieder ein Computer vom Wertstoffhof. Es ist ein HP Pavillion Pentium 1 System ohne irgendwelche Besonderheiten, außer einen kleinen Aufkleber im Inneren:
"Made in Taiwan - Republic of China". Taiwan spaltete sich 1949 floh die ehemalige Regierung unter Chiang-Kai-Chek aus Mao's kommunistischem China; 1993 erschien der erste Pentium. Die beiden Staaten sind sich seit jeher spinnefeind, weshalb Taiwan nie einen solchen Aufkleber tolerieren würde. Daher nehmen ich an, dass dies eine chinesische Propagandaaktion war, aber weshalb macht HP bei so etwas mit? Merkwürdig...
Über den Sommer konnte ich mich auch mit Lisp auseinandersetzen. Erstaunlich wie schnell man die Sprache lernt und wie gut man sie einsetzten kann: Binnen kürzester Zeit habe ich zwei Projekte realisiert, die mit in Python bzw C++ größere Probleme gemacht haben (Assembler Interpreter bzw Lebenssimulation).
So das wars mit dem Bericht, ich kümmere mich erstmal ums Auspacken. einige Artikel die ich noch in Frankreich geschrieben habe werden folgen.

mfg
bad_alloc

Freitag, 4. September 2009

Meldung aus Frankreich

Leider habe ich es ja versauemt der geneigten Leserschqft yu sagen, dass ich fuer 4 Wochen nicht bloggen werde, da ich in Frankreich bin (merkwurdiges Tqastaturlayout hier); das mochte ich hiermit tun. Mehr schreiben werde ich jetzt nicht schqffen, da das Tippen auf fremden tastaturen sehr anstrengt