Diese Rate habe ich heute erreicht:
Heute wollten ich und ein Freund im Rahmen von Jugend Forscht in der Schule einen Mikrocontroller programmieren; zu Anfangs nur ein kurzes Testprogramm. Nun standen wir aber vor dem Problem, dass einer der zwei vorhandenen Computer zwar internetfähig war, aber nicht für die Programmierung des MCs geeignet war, mangels serieller Schnittstelle. Ein anderer war zwar geeignet, hatte aber keinen Internetzugang. Ein Datenaustausch über einen USB Stick war wegen der Schulsoftware ebenfalls nicht möglich. Was bleibt also über?
Richtig die manuelle Methode: Diktieren.
Ich durfte also 512 Bytes eingeben die mit diktiert wurden und das ist kein Vergnügen; ich sehe jetzt noch Zahlen vor mir schwirren. In einer halben Stunde lief das ganze ab. Wir waren zwar fertig mit dem Übertragen, aber zum Test kam es aus Zeitmangel nicht.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Mittwoch, 14. Oktober 2009
"Inside Story" auf Al Jazeera International
Eben brachte diese Serie eine Dokumentation zum iranischen Atomprogramm: Ein Russe, ein Amerikaner, ein Professor aus Teheran wurden von einem sehr kompetenten Journalisten Interviewt. Dieser schaffte es alle Teilnehmer gleichmäßig zu Wort kommen zu lassen und leeres Geschwätz zu unterbinden. Letzteres kam glücklicherweise kaum vor, da sich alle recht neutral zum Sachverhalt äußerten und keine Propaganda verbreiteten. Besonders aufschlussreich war das Aufzeigen der Tatsache, dass die Sanktionen gegen den Iran erhoben wurden, obwohl die IAEA explizit in diversen Berichten verkündet hatte, dass sie "keine konkreten Hinweise auf eine nichtfriedliche Nutzung von Atomkraft hätten" (Übersetzt vom Autor).
Auch andere Ausgaben von Inside Story erschienen mir immer sehr gut gelungen, wie Berichte zu Nordkorea, dem Krieg in Afghanistan und dem Börsencrash. Die Sendung ist mindestens auf dem Niveau von westlichen Sendungen wie Frontal21 (auch wenn die Schwerpunkte anderswo liegen) und ist somit sehr empfehlenswert.
Auch andere Ausgaben von Inside Story erschienen mir immer sehr gut gelungen, wie Berichte zu Nordkorea, dem Krieg in Afghanistan und dem Börsencrash. Die Sendung ist mindestens auf dem Niveau von westlichen Sendungen wie Frontal21 (auch wenn die Schwerpunkte anderswo liegen) und ist somit sehr empfehlenswert.
Samstag, 10. Oktober 2009
Von Gratisbandbreite und Kupferklau
Während die Telekom es nötig hat Kupfer zu sammeln, überrascht mich mein ISP Kabel BW mit einem schreiben, dass mein Internetzugang kostenlos und ohne mein Wissen von 2000 auf 16000 MBit/s (Downstream) aufgewertet wurde und dass ich ihn gratis auf 20k umstellen lassen kann. Letzteres muss nochmal eindeutig geprüft werden.
Kabel BW ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, sofern man hin und wieder kleine Störungen in kauf nehmen kann. gar kein Vergleich zu 1&1 oder der Telekom.
Kabel BW ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, sofern man hin und wieder kleine Störungen in kauf nehmen kann. gar kein Vergleich zu 1&1 oder der Telekom.
Freitag, 9. Oktober 2009
Über Java
Ich habe kürzlich lang und intensiv mit einem Java Programmierer diskutiert, ob Java nun eine """gute""" Programmiersprache ist oder nicht. Herausgekommen ist natürlich keine Antwort; ich habe nur eine kurze Begründung für meine Abneigung gegenüber Java gefunden:
Als ich z.B das Buch "Java ist auch eine Insel" (7. Auflage) gelesen habe, fiel mir folgendes auf: Ein erster, kurzer Teil beschäftigte sich mit der trivialen Syntax der Sprache. Danach folgte nur eine Übersicht über die mitgelieferte Bibliothek. Das wars. Ebenso verhält es sich meiner Erfahrung nach mit der Sprache: Man lernt schnell das Grundgerüst, aber bis man endlich die Bibliothek durchschaut hat vergehen Ewigkeiten. In anderen Sprachen, wie z.B Lisp oder C legt man eventuell selber mehr Hand an, aber das Erlernen von vielen Standardfunktionen entfällt, was manchmal viel mehr Zeit kostet und die erwartete Zeitersparnis durch Nutzen der Vorarbeit am Anfang der Beschäftigung mit der Sprache zunichte macht.
Später, wenn man eventuell einen Job in der Javaentwicklung hat und sämtliche Features bekannt sind trifft dies natürlich nicht zu, aber ich rede hier noch als "Jungprogrammierer".
Anzumerken ist noch, dass sich meine Beschäftigung mit Java in Grenzen hält, eventuell habe ich ja die große Erleuchtung verpasst; sollte dies so sein, so möge mich der nächste Javafan darauf aufmerksam machen!
In Java gibt es einfach nichts besonderes, cleveres oder in irgendeiner anderen Form bemerkenswertes außer einer ebenso wenig bemerkenswerten Standardbibliothek.(Das Oxymoron ist ein bewusst gewähltes Stilmittel)
Als ich z.B das Buch "Java ist auch eine Insel" (7. Auflage) gelesen habe, fiel mir folgendes auf: Ein erster, kurzer Teil beschäftigte sich mit der trivialen Syntax der Sprache. Danach folgte nur eine Übersicht über die mitgelieferte Bibliothek. Das wars. Ebenso verhält es sich meiner Erfahrung nach mit der Sprache: Man lernt schnell das Grundgerüst, aber bis man endlich die Bibliothek durchschaut hat vergehen Ewigkeiten. In anderen Sprachen, wie z.B Lisp oder C legt man eventuell selber mehr Hand an, aber das Erlernen von vielen Standardfunktionen entfällt, was manchmal viel mehr Zeit kostet und die erwartete Zeitersparnis durch Nutzen der Vorarbeit am Anfang der Beschäftigung mit der Sprache zunichte macht.
Später, wenn man eventuell einen Job in der Javaentwicklung hat und sämtliche Features bekannt sind trifft dies natürlich nicht zu, aber ich rede hier noch als "Jungprogrammierer".
Anzumerken ist noch, dass sich meine Beschäftigung mit Java in Grenzen hält, eventuell habe ich ja die große Erleuchtung verpasst; sollte dies so sein, so möge mich der nächste Javafan darauf aufmerksam machen!
Dienstag, 6. Oktober 2009
Wird das Reallife Abandonware?
Im Bus und in der Schule reden ca. 85% der männlichen Bevölkerung durch alle Klassen fast ausschließlich von Computerspielen. Allmählich brauche ich nicht mehr golem.de für Spielrezensionen zu besuchen sondern fahre zur Schule. unterwegs erfahre ich, dass Risen gut ist während Aion nichts taugt.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
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Samstag, 3. Oktober 2009
Das TCP Paket insult
Ein wenig technikaffiner Mitmensch bringt den spontanen Kommunikationsstopp zwischen Kabelmodem und Fritzbox auf den Punkt: "Die mögen sich nicht."
Heute verloren die beiden mal wieder die Verbindung zueinander, ohne ersichtlichen Grund. Kein anderer Client war verbunden, keine Telefonate liefen über das Modem.
Erst ein Reset der Modems brachte die Sache wieder zum laufen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Um wieder auf die gegenseitige Sympathie der Boxen zu kommen: Vielleicht hat da einer dem anderen ein Insult Paket geschickt?
Heute verloren die beiden mal wieder die Verbindung zueinander, ohne ersichtlichen Grund. Kein anderer Client war verbunden, keine Telefonate liefen über das Modem.
Erst ein Reset der Modems brachte die Sache wieder zum laufen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Um wieder auf die gegenseitige Sympathie der Boxen zu kommen: Vielleicht hat da einer dem anderen ein Insult Paket geschickt?
Freitag, 2. Oktober 2009
Merkwürdige Wahl
Hatten vor der Wahl beim Politbarometer des ZDF nur 39 Prozent eine Koalition aus Union und FDP für gut befunden, sind es nun 46 Prozent geworden, das entspricht etwa dem Anteil der Wähler, die für Union und FDP gestimmt haben. Eine Mehrheit ist es freilich nicht. Zufrieden mit dem Wahlausgang sind 53 Prozent.So schreibt Telepolis in diesem Artikel. Es ist wirklich erwähnenswert, dass die Menschen, die für Schwarz - Gelb gestimmt haben glücklich über eine schwarz - gelbe Regierung sind, die sie ja gewählt haben. Auch das eine mehrheitlich gewählte Regierung von der Mehrheit akzeptiert ist ist schon merkwürdig.
verwundert,
bad_alloc
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