Freitag, 25. Dezember 2009
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Avatar - noch eine Kritik mehr
Gestern habe ich mir mit einem Bekannten den Film Avatar - Aufbruch nach Pandora angesehen, nachdem hier dazu geraten wurde. Leider gab es den Film nur in 2D zu sehen, was wegen der allgemeinen Begeisterung für den vernünftigen Einsatz von 3D Effekten recht schade war. Die Handlung des Filmes empfand ich als linear und recht vorhersehbar; vorallem der heldenhafte Kampf der Na'vi gegen die klischeehaft bösen (und vernarbten) Kolonialisten roch man schon von Weitem.
Gerettet haben den Film die genialen Hintergrundideen für mich:
Der Wald als gigantisches Netz aus Neuronen bzw Bäumen, die ein riesiges Hirn bilden gefiel mir sehr, da so die Gottheit Eywa vernünftig erklärt werden konnte, ohne allzu tief ins Esoterische abzusteigen. Dadurch werden auch die Menschen zu einem bösartigen Hirntumor, der das Bewusstsein Pandoras bedroht. Eine sehr passende Beschreibung dieser Rasse.
Auch die immer kompatiblen Na'vi - Hirnstecker finde ich sehr kreativ, manchmal wünscht man sich die Kompatibilität dieser UNB Verbindungen (Universal Neuronal Bus) in den irdischen Alltag. Das dadurch entstehende Doppelleben des Marine Jake Sully war ebenfalls super; ich habe bisher wenige Filme gesehen in denen ein Charakter eine so tiefgreifende Umwandlung durchlebt.
Zuletzt war die technische Umsetzung des Filmes Atemberaubend: Der Planet, die Figuren, die Kriegszenen, alles wirkt unglaublich realistisch und lebensecht. Die Mimik aller Charaktere war absolut überzeugend und die Tiere Pandoras wirkten unglaublich real (außer die sechsbeinigen Pferde).
Insgesamt ist Avatar ein sehr guter Film, wenn man den Haupthandlungsstrang in den Hintergrund rückt und sein Augenmerk auf das Drumherum lenkt. Dann kriegt man einen spektakulären Science-Fantasy Film geboten, der schonungslos die Grausamkeit des Menschen zeigt und eine bezaubernde Kultur erfindet, welche dank ihrer Hirnverbindungen ganz anders ist, als bisherige fiktive Kulturen. Durchaus empfehlenswert.
UPDATE: Eben habe ich hier noch eine Kritik zu dem wissenschaftlichen Aspekt des Filmes gefunden, ebenfalls lesenswert.
Gerettet haben den Film die genialen Hintergrundideen für mich:
Der Wald als gigantisches Netz aus Neuronen bzw Bäumen, die ein riesiges Hirn bilden gefiel mir sehr, da so die Gottheit Eywa vernünftig erklärt werden konnte, ohne allzu tief ins Esoterische abzusteigen. Dadurch werden auch die Menschen zu einem bösartigen Hirntumor, der das Bewusstsein Pandoras bedroht. Eine sehr passende Beschreibung dieser Rasse.
Auch die immer kompatiblen Na'vi - Hirnstecker finde ich sehr kreativ, manchmal wünscht man sich die Kompatibilität dieser UNB Verbindungen (Universal Neuronal Bus) in den irdischen Alltag. Das dadurch entstehende Doppelleben des Marine Jake Sully war ebenfalls super; ich habe bisher wenige Filme gesehen in denen ein Charakter eine so tiefgreifende Umwandlung durchlebt.
Zuletzt war die technische Umsetzung des Filmes Atemberaubend: Der Planet, die Figuren, die Kriegszenen, alles wirkt unglaublich realistisch und lebensecht. Die Mimik aller Charaktere war absolut überzeugend und die Tiere Pandoras wirkten unglaublich real (außer die sechsbeinigen Pferde).
Insgesamt ist Avatar ein sehr guter Film, wenn man den Haupthandlungsstrang in den Hintergrund rückt und sein Augenmerk auf das Drumherum lenkt. Dann kriegt man einen spektakulären Science-Fantasy Film geboten, der schonungslos die Grausamkeit des Menschen zeigt und eine bezaubernde Kultur erfindet, welche dank ihrer Hirnverbindungen ganz anders ist, als bisherige fiktive Kulturen. Durchaus empfehlenswert.
UPDATE: Eben habe ich hier noch eine Kritik zu dem wissenschaftlichen Aspekt des Filmes gefunden, ebenfalls lesenswert.
Freitag, 18. Dezember 2009
Bundeswettbewerb Informatik Runde zwei!
Geschafft! Ich und mein Teamkollege haben es geschafft die zweite Runde des Bwinf zu erreichen. Ich muss gestehen, dass er den größten Teil dazu beigetragen hat, aber durch ist durch. Jetzt gilt es sich an die neuen Aufgaben zu machen, die glücklicherweise weniger grafiklastig sind als die der ersten Runde. Hier geht es nurnoch um die Entwicklung von Algorithmen. Ich hoffe, dass mir die Bände 1-3 von The Art Of Computer Programming, die es zu Weihnachten gibt da helfen können, da bei mir solches Grundlagenwissen eher dünn ist.
Interessant war auch der beigelegte Schlüsselanhänger mit den Zahlen 281bzw. 185 bzw. 182 bzw. 582. Weshalb sooft beziehungsweise? Nun es sind Digitalzahlen und je nachdem wie man den durchsichtigen anhänger hält, erscheinen andere Zahlen, in Anspielung auf die Juniorenaufgabe des ersten Runde. Hier wurde mir zum ersten mal klar, dass ich in dieser Aufgabe eine Drehrichtung vergessen hatte; ich habe die Zahlen nur auf der X- und nicht der Y-Achse rotiert. Da sind also die Punkte versackt :(
Interessant war auch der beigelegte Schlüsselanhänger mit den Zahlen 281bzw. 185 bzw. 182 bzw. 582. Weshalb sooft beziehungsweise? Nun es sind Digitalzahlen und je nachdem wie man den durchsichtigen anhänger hält, erscheinen andere Zahlen, in Anspielung auf die Juniorenaufgabe des ersten Runde. Hier wurde mir zum ersten mal klar, dass ich in dieser Aufgabe eine Drehrichtung vergessen hatte; ich habe die Zahlen nur auf der X- und nicht der Y-Achse rotiert. Da sind also die Punkte versackt :(
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Von Arbeit, Mikrokontrollern und Chips, oder Warum ich kaum noch blogge
Die elfte Klasse, ein Jugend Forscht Projekt, der Bau eines 4 Bit Addierer/Subrtrahierers, gesteigerte soziale Aktivität und noch vieles mehr. Da soll man für einen Blog noch viel Zeit haben? Leider habe ich meinen aus ebendiesen Gründen in letzter Zeit stark vernachlässigt. Die Blogideen gehen in der Arbeit unter und Sachen über die man nachdenkt versacken bevor sie hier erscheinen. Diese Selbstbeobachtung hat es irgendwie geschafft, aber der Blog wird weiterhin stagnieren. Vielleicht wird es in den Winterferien mehr, mal schauen.
Freitag, 20. November 2009
LaTeX
Ich habe eben eine kleine Englischhausaufgabe probeweise in LaTeX geschrieben, ohne vorherige Kenntnisse in diesem System. In Kombination mit Emacs musste ich verwundert feststellen wie viel produktiver man zu Werke geht als mit OpenOffice: Kein Menüdschungel, kein Kampf mit dem Format, nur hin und wieder ein Blick auf die Referenz. Das entstandene Dokument wirkt wesentlich professioneller als ein OpenOffice Dokument in einem ähnlich kurzem Zeitraum gestaltet werden könnte und es ist ein konsistentes Layout vorgegeben, zu dem man sich in OO steckenweise Zwingen muss.
Insgesamt kann ich LaTeX nur weiter empfehlen, auch an Leute, die bisher nur Officesuiten gewöhnt sind; die Arbeit läuft besser und die Einarbeitungszeit zum effektiven Arbeiten ist kürzer (zumindest bei mir war das so).
Insgesamt kann ich LaTeX nur weiter empfehlen, auch an Leute, die bisher nur Officesuiten gewöhnt sind; die Arbeit läuft besser und die Einarbeitungszeit zum effektiven Arbeiten ist kürzer (zumindest bei mir war das so).
Samstag, 14. November 2009
Pflichtlektüre für Nerds & Nerdbesitzer
Über Hacker News habe ich den Blog Rands in Repose gefunden, ein Blog eines selbsterklärten Nerds, der neben Job, Surfen und Apple auch über das Leben als Nerd schreibt. Besonders aufgefallen sind mir die Artikel The Nerd Handbook, N.A.D.D (Nerd Attention Deficiency Disorder)und A Nerd In A Cave. Die Artikel sind sehr gut geschrieben und so mancher Nerd wird sich streckenweise durchschaut vorkommen. Damit jetzt der Leser schnell dazu übergeht die oben genannten Posts zu lesen höre ich hier in seinem Sinne auf zu schreiben ;).
Montag, 2. November 2009
Update
Da ich schon länger den Blog vernachlässigt habe berichte ich an dieser Stelle mal über Ereignisse der letzten Zeit:
Im Frühjahr nächsten Jahres findet bei uns an der Schule das so genannte "Praktikum des berufsorientierten Gymnasiums" statt und ich habe mir schon mal frühzeitig eine "Stelle" besorgt; bei Exorbyte, einer IT Firma, die auf Suchmaschinen spezialisiert ist. Man stellte sogar in Aussicht, dass ich in Python etwas für den Produktiveinsatz schreiben werde, da man "schließlich keine Beschäftigungstherapie" mache. Diese Einstellung gefällt mir sehr, allerdings habe ich schon mal angefangen Python zu vertiefen.
Nebenbei bin ich auf Nerdcore Hip Hop gestoßen; mal schauen, was diese Musikrichtung so zu bieten hat. MC Frontalot erscheint mir insofern interessant, da mal nicht über Tötungsdelikte und Drogenkonsum gerappt wird sondern über technische Themen.
Schließlich habe ich mir noch das Buch "The Pragmatic Programmer" angeschafft, welches ich nur weiterempfehlen kann. Ich habe es zwar erst zu ~80% durchgelesen, aber bisher ist der Gesamteindruck durchweg positiv: Gut zu lesen, hilfreiche Tipps und eine Zusammenfassung aller Hinweise als Schnellreferenz.
Im Frühjahr nächsten Jahres findet bei uns an der Schule das so genannte "Praktikum des berufsorientierten Gymnasiums" statt und ich habe mir schon mal frühzeitig eine "Stelle" besorgt; bei Exorbyte, einer IT Firma, die auf Suchmaschinen spezialisiert ist. Man stellte sogar in Aussicht, dass ich in Python etwas für den Produktiveinsatz schreiben werde, da man "schließlich keine Beschäftigungstherapie" mache. Diese Einstellung gefällt mir sehr, allerdings habe ich schon mal angefangen Python zu vertiefen.
Nebenbei bin ich auf Nerdcore Hip Hop gestoßen; mal schauen, was diese Musikrichtung so zu bieten hat. MC Frontalot erscheint mir insofern interessant, da mal nicht über Tötungsdelikte und Drogenkonsum gerappt wird sondern über technische Themen.
Schließlich habe ich mir noch das Buch "The Pragmatic Programmer" angeschafft, welches ich nur weiterempfehlen kann. Ich habe es zwar erst zu ~80% durchgelesen, aber bisher ist der Gesamteindruck durchweg positiv: Gut zu lesen, hilfreiche Tipps und eine Zusammenfassung aller Hinweise als Schnellreferenz.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
1024 Bytes pro Stunde Übertragungsgeschwindigkeit
Diese Rate habe ich heute erreicht:
Heute wollten ich und ein Freund im Rahmen von Jugend Forscht in der Schule einen Mikrocontroller programmieren; zu Anfangs nur ein kurzes Testprogramm. Nun standen wir aber vor dem Problem, dass einer der zwei vorhandenen Computer zwar internetfähig war, aber nicht für die Programmierung des MCs geeignet war, mangels serieller Schnittstelle. Ein anderer war zwar geeignet, hatte aber keinen Internetzugang. Ein Datenaustausch über einen USB Stick war wegen der Schulsoftware ebenfalls nicht möglich. Was bleibt also über?
Richtig die manuelle Methode: Diktieren.
Ich durfte also 512 Bytes eingeben die mit diktiert wurden und das ist kein Vergnügen; ich sehe jetzt noch Zahlen vor mir schwirren. In einer halben Stunde lief das ganze ab. Wir waren zwar fertig mit dem Übertragen, aber zum Test kam es aus Zeitmangel nicht.
Heute wollten ich und ein Freund im Rahmen von Jugend Forscht in der Schule einen Mikrocontroller programmieren; zu Anfangs nur ein kurzes Testprogramm. Nun standen wir aber vor dem Problem, dass einer der zwei vorhandenen Computer zwar internetfähig war, aber nicht für die Programmierung des MCs geeignet war, mangels serieller Schnittstelle. Ein anderer war zwar geeignet, hatte aber keinen Internetzugang. Ein Datenaustausch über einen USB Stick war wegen der Schulsoftware ebenfalls nicht möglich. Was bleibt also über?
Richtig die manuelle Methode: Diktieren.
Ich durfte also 512 Bytes eingeben die mit diktiert wurden und das ist kein Vergnügen; ich sehe jetzt noch Zahlen vor mir schwirren. In einer halben Stunde lief das ganze ab. Wir waren zwar fertig mit dem Übertragen, aber zum Test kam es aus Zeitmangel nicht.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
"Inside Story" auf Al Jazeera International
Eben brachte diese Serie eine Dokumentation zum iranischen Atomprogramm: Ein Russe, ein Amerikaner, ein Professor aus Teheran wurden von einem sehr kompetenten Journalisten Interviewt. Dieser schaffte es alle Teilnehmer gleichmäßig zu Wort kommen zu lassen und leeres Geschwätz zu unterbinden. Letzteres kam glücklicherweise kaum vor, da sich alle recht neutral zum Sachverhalt äußerten und keine Propaganda verbreiteten. Besonders aufschlussreich war das Aufzeigen der Tatsache, dass die Sanktionen gegen den Iran erhoben wurden, obwohl die IAEA explizit in diversen Berichten verkündet hatte, dass sie "keine konkreten Hinweise auf eine nichtfriedliche Nutzung von Atomkraft hätten" (Übersetzt vom Autor).
Auch andere Ausgaben von Inside Story erschienen mir immer sehr gut gelungen, wie Berichte zu Nordkorea, dem Krieg in Afghanistan und dem Börsencrash. Die Sendung ist mindestens auf dem Niveau von westlichen Sendungen wie Frontal21 (auch wenn die Schwerpunkte anderswo liegen) und ist somit sehr empfehlenswert.
Auch andere Ausgaben von Inside Story erschienen mir immer sehr gut gelungen, wie Berichte zu Nordkorea, dem Krieg in Afghanistan und dem Börsencrash. Die Sendung ist mindestens auf dem Niveau von westlichen Sendungen wie Frontal21 (auch wenn die Schwerpunkte anderswo liegen) und ist somit sehr empfehlenswert.
Samstag, 10. Oktober 2009
Von Gratisbandbreite und Kupferklau
Während die Telekom es nötig hat Kupfer zu sammeln, überrascht mich mein ISP Kabel BW mit einem schreiben, dass mein Internetzugang kostenlos und ohne mein Wissen von 2000 auf 16000 MBit/s (Downstream) aufgewertet wurde und dass ich ihn gratis auf 20k umstellen lassen kann. Letzteres muss nochmal eindeutig geprüft werden.
Kabel BW ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, sofern man hin und wieder kleine Störungen in kauf nehmen kann. gar kein Vergleich zu 1&1 oder der Telekom.
Kabel BW ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert, sofern man hin und wieder kleine Störungen in kauf nehmen kann. gar kein Vergleich zu 1&1 oder der Telekom.
Freitag, 9. Oktober 2009
Über Java
Ich habe kürzlich lang und intensiv mit einem Java Programmierer diskutiert, ob Java nun eine """gute""" Programmiersprache ist oder nicht. Herausgekommen ist natürlich keine Antwort; ich habe nur eine kurze Begründung für meine Abneigung gegenüber Java gefunden:
Als ich z.B das Buch "Java ist auch eine Insel" (7. Auflage) gelesen habe, fiel mir folgendes auf: Ein erster, kurzer Teil beschäftigte sich mit der trivialen Syntax der Sprache. Danach folgte nur eine Übersicht über die mitgelieferte Bibliothek. Das wars. Ebenso verhält es sich meiner Erfahrung nach mit der Sprache: Man lernt schnell das Grundgerüst, aber bis man endlich die Bibliothek durchschaut hat vergehen Ewigkeiten. In anderen Sprachen, wie z.B Lisp oder C legt man eventuell selber mehr Hand an, aber das Erlernen von vielen Standardfunktionen entfällt, was manchmal viel mehr Zeit kostet und die erwartete Zeitersparnis durch Nutzen der Vorarbeit am Anfang der Beschäftigung mit der Sprache zunichte macht.
Später, wenn man eventuell einen Job in der Javaentwicklung hat und sämtliche Features bekannt sind trifft dies natürlich nicht zu, aber ich rede hier noch als "Jungprogrammierer".
Anzumerken ist noch, dass sich meine Beschäftigung mit Java in Grenzen hält, eventuell habe ich ja die große Erleuchtung verpasst; sollte dies so sein, so möge mich der nächste Javafan darauf aufmerksam machen!
In Java gibt es einfach nichts besonderes, cleveres oder in irgendeiner anderen Form bemerkenswertes außer einer ebenso wenig bemerkenswerten Standardbibliothek.(Das Oxymoron ist ein bewusst gewähltes Stilmittel)
Als ich z.B das Buch "Java ist auch eine Insel" (7. Auflage) gelesen habe, fiel mir folgendes auf: Ein erster, kurzer Teil beschäftigte sich mit der trivialen Syntax der Sprache. Danach folgte nur eine Übersicht über die mitgelieferte Bibliothek. Das wars. Ebenso verhält es sich meiner Erfahrung nach mit der Sprache: Man lernt schnell das Grundgerüst, aber bis man endlich die Bibliothek durchschaut hat vergehen Ewigkeiten. In anderen Sprachen, wie z.B Lisp oder C legt man eventuell selber mehr Hand an, aber das Erlernen von vielen Standardfunktionen entfällt, was manchmal viel mehr Zeit kostet und die erwartete Zeitersparnis durch Nutzen der Vorarbeit am Anfang der Beschäftigung mit der Sprache zunichte macht.
Später, wenn man eventuell einen Job in der Javaentwicklung hat und sämtliche Features bekannt sind trifft dies natürlich nicht zu, aber ich rede hier noch als "Jungprogrammierer".
Anzumerken ist noch, dass sich meine Beschäftigung mit Java in Grenzen hält, eventuell habe ich ja die große Erleuchtung verpasst; sollte dies so sein, so möge mich der nächste Javafan darauf aufmerksam machen!
Dienstag, 6. Oktober 2009
Wird das Reallife Abandonware?
Im Bus und in der Schule reden ca. 85% der männlichen Bevölkerung durch alle Klassen fast ausschließlich von Computerspielen. Allmählich brauche ich nicht mehr golem.de für Spielrezensionen zu besuchen sondern fahre zur Schule. unterwegs erfahre ich, dass Risen gut ist während Aion nichts taugt.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
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Samstag, 3. Oktober 2009
Das TCP Paket insult
Ein wenig technikaffiner Mitmensch bringt den spontanen Kommunikationsstopp zwischen Kabelmodem und Fritzbox auf den Punkt: "Die mögen sich nicht."
Heute verloren die beiden mal wieder die Verbindung zueinander, ohne ersichtlichen Grund. Kein anderer Client war verbunden, keine Telefonate liefen über das Modem.
Erst ein Reset der Modems brachte die Sache wieder zum laufen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Um wieder auf die gegenseitige Sympathie der Boxen zu kommen: Vielleicht hat da einer dem anderen ein Insult Paket geschickt?
Heute verloren die beiden mal wieder die Verbindung zueinander, ohne ersichtlichen Grund. Kein anderer Client war verbunden, keine Telefonate liefen über das Modem.
Erst ein Reset der Modems brachte die Sache wieder zum laufen, aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Um wieder auf die gegenseitige Sympathie der Boxen zu kommen: Vielleicht hat da einer dem anderen ein Insult Paket geschickt?
Freitag, 2. Oktober 2009
Merkwürdige Wahl
Hatten vor der Wahl beim Politbarometer des ZDF nur 39 Prozent eine Koalition aus Union und FDP für gut befunden, sind es nun 46 Prozent geworden, das entspricht etwa dem Anteil der Wähler, die für Union und FDP gestimmt haben. Eine Mehrheit ist es freilich nicht. Zufrieden mit dem Wahlausgang sind 53 Prozent.So schreibt Telepolis in diesem Artikel. Es ist wirklich erwähnenswert, dass die Menschen, die für Schwarz - Gelb gestimmt haben glücklich über eine schwarz - gelbe Regierung sind, die sie ja gewählt haben. Auch das eine mehrheitlich gewählte Regierung von der Mehrheit akzeptiert ist ist schon merkwürdig.
verwundert,
bad_alloc
Dienstag, 29. September 2009
Von Sieben, Zweihundertsechundfünfzig und Hundertsiebenundzwanzig
Das war's wohl mit den sieben Sondertasten meiner neuen Tastatur (siehe unten). Nach diversen Experimenten mit showkey, xmodmap, xev etc. besteht keine Hoffnung mehr die Tasten in Betrieb zu nehmen, wie mir kürzlich ein Linux Guru zu verstehen gab. Die Tasten haben Keycodes größer als 255, keine Scancodes (wie auch immer dies möglich ist) und werden von nichts außer dem Xorg Log erkannt. Ärgerlich, dass sie unbenutzbar sind, aber sie waren nicht der Anschaffungsgrund. Wenigstens unter Windows tut alles noch.
Sonntag, 27. September 2009
Freitag, 25. September 2009
Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard
Heute kam mein neues Lenovo Enhanced Performance USB Keyboard an. das Keyboard hat einen sehr angenehmen Anschlag, zwei USB Ports (was praktisch ist, wenn der Rechner unterm Tisch steht), Medientasten und weitere Zusatztasten, welche auf Büroarbeiten abzielen. Letztere machen jedoch leider Probleme:
Sie werden weder vom Ubuntu GUI Programm für Tastaturkombinationen, noch von xev erkannt. Auch unter dmesg steht nichts von unbekannten Scancodes. Im Xorg.0.log dagegen steht, dass diese Tasten Keycodes größer 255 haben, mit denen X nichts anfangen kann. Eine genauere Beschreibung gibt es hier.
Bis auf diesen kleinen Fehler bin ich vollauf zufrieden, auch mit dem Händler: Jacob Elektronik hat mir innerhalb von anderthalb Tagen geliefert und auch den Verkauf zügig und reibungslos abgewickelt. Sehr empfehlenswert der Laden, auch wenn es momentan noch ein Skript auf der Seite gibt, welches sich aufhängt und einiges an Rechenleistung frisst.
Sie werden weder vom Ubuntu GUI Programm für Tastaturkombinationen, noch von xev erkannt. Auch unter dmesg steht nichts von unbekannten Scancodes. Im Xorg.0.log dagegen steht, dass diese Tasten Keycodes größer 255 haben, mit denen X nichts anfangen kann. Eine genauere Beschreibung gibt es hier.
Bis auf diesen kleinen Fehler bin ich vollauf zufrieden, auch mit dem Händler: Jacob Elektronik hat mir innerhalb von anderthalb Tagen geliefert und auch den Verkauf zügig und reibungslos abgewickelt. Sehr empfehlenswert der Laden, auch wenn es momentan noch ein Skript auf der Seite gibt, welches sich aufhängt und einiges an Rechenleistung frisst.
Samstag, 19. September 2009
Eine Idee für das Bildungssystem
Jeden Tag muss ich mich über die schwere Bücherlast in meinem Rucksack ärgern: Mindestens drei Kilo an Büchern und Papier schleppe ich mit mir rum. Was für mich ärgerlich ist, ist für Grundschüler etc. sogar Gesundheitsschädlich; dauerhaft gehört so viel Gewicht nicht auf einen jungen Rücken. Außerdem sind viele Schulbücher hoffnungslos veraltet und in einem recht schlechten Zustand. Neuanschaffungen gibt es nur zu besonderen Anlässen, wie zum G8 Beginn. Wie ist dieses Problem nun zu Lösen?
Vorschlag: Jeder Schüler bekommt einmalig einen XO von OLPC gestellt, auf den Schulbücher, Übungsmaterial usw. geladen werden. Unterm Strich wäre dies vermutlich billiger, als beständig Bücher und Schreibmaterial zu kaufen. In Uruguay ist dies bereits der Fall (siehe heise.de)
Laut Wikipedia haben wir 9.505.241 Schüler, ich gehe hier mal von 9,5 Millionen aus. Nach dem "Innovationsreport" kostet ein Schüler pro Jahr offiziell 4.916€ und inoffiziell 7.017€. Das macht je nach offizieller Zahl 46.702.000.000€ bis 66.661.500.000€ pro Jahr. Wie kann dieses Konzept die Schule nun günstiger machen?
Nun jeder Schüler bekommt ab der vierten oder fünften Klasse einmalig einen XO gestellt, bei einem selbst verschuldeten Defekt zahlt der Schüler selber den neuen Rechner.
Führt man in den Klassen 5 - 13 den Computer ein, so wären geschätzte sechs Millionen Schüler betroffen. Bei 175€ pro Schüler käme man auf einmalig 612.500.000€ für die Neuanschaffung.
Nimmt man wie heise 15€ für die laufenden Kosten pro Jahr an, so ergibt dies 90.000.000€ pro Jahr. Das sind 0,193% der offiziellen Kosten. Man kann vermutlich auch annehmen, dass die Materialkosten, die mit den Notebooks hinfällig wären weit darüber liegen (ich tippe auf 15 - 20%). Hier liegt also ein großes Einsparpotenzial.
Zusammenfassend die Vorteile:
Vorschlag: Jeder Schüler bekommt einmalig einen XO von OLPC gestellt, auf den Schulbücher, Übungsmaterial usw. geladen werden. Unterm Strich wäre dies vermutlich billiger, als beständig Bücher und Schreibmaterial zu kaufen. In Uruguay ist dies bereits der Fall (siehe heise.de)
Laut Wikipedia haben wir 9.505.241 Schüler, ich gehe hier mal von 9,5 Millionen aus. Nach dem "Innovationsreport" kostet ein Schüler pro Jahr offiziell 4.916€ und inoffiziell 7.017€. Das macht je nach offizieller Zahl 46.702.000.000€ bis 66.661.500.000€ pro Jahr. Wie kann dieses Konzept die Schule nun günstiger machen?
Nun jeder Schüler bekommt ab der vierten oder fünften Klasse einmalig einen XO gestellt, bei einem selbst verschuldeten Defekt zahlt der Schüler selber den neuen Rechner.
Führt man in den Klassen 5 - 13 den Computer ein, so wären geschätzte sechs Millionen Schüler betroffen. Bei 175€ pro Schüler käme man auf einmalig 612.500.000€ für die Neuanschaffung.
Nimmt man wie heise 15€ für die laufenden Kosten pro Jahr an, so ergibt dies 90.000.000€ pro Jahr. Das sind 0,193% der offiziellen Kosten. Man kann vermutlich auch annehmen, dass die Materialkosten, die mit den Notebooks hinfällig wären weit darüber liegen (ich tippe auf 15 - 20%). Hier liegt also ein großes Einsparpotenzial.
Zusammenfassend die Vorteile:
- dauerhafte Ersparnisse durch eBooks
- Schonung der Umwelt durch weniger Papierverbrauch
- frühes Erlernen der Bedienung eines Computers
- freierer Zugang zu Wissen durch das integrierte WLAN, sofern die Schule APs zur Verfügung stellt
- relativ hohe einmalige Beschaffungskosten
Donnerstag, 17. September 2009
Umbau
Ich habe soeben eine Bewertungsfunktion für Posts hinzugefügt, da ich öfters daran zweifle, ob ich wirklich Sinnvolles poste. Außerdem findet man weiter unten eine Rubrik mit mehr oder weniger intelligenten/witzigen Zitaten/Sprüchen, die ich an verschiedenen Orten aufschnappe, welche Lightmasters Überlebenshilfen nachempfunden ist.
Sonntag, 13. September 2009
Das TV - Duell 2009
"Merkel gegen Steinmeier" hat man als Motto angegeben; eigentlich müsste es ja "Merkel & Steinmeier gegen vier Reporter" heißen. Ständig müssen sich die beiden Diskutierenden gegen die hochaggressiven Fragesteller verteidigen, statt aufeinander einzugehen. Eine Diskussion zwischen den beiden Kandidaten kam kaum zustande, da sie ständig durch rasende Themenwechsel eine Kommunikation unterbrochen wurde. Dadurch wurde es (besonders für Frau Merkel) leider nötig nochmal umständlich auf die Argumente des Vorredners einzugehen, was ja bei einer Diskussion unbedingt nötig ist, aber unnötig erschwert wurde. Unverschämt fand ich es, dass ein Reporter die beiden als "altes Ehepaar" bezeichnete. Hier haben sich leider die Reporter fast genauso sehr profiliert wie die Politiker.
Merkel und Steinmeier waren streckenweise erfreulich konkret und haben sich nicht ausschließlich auf schwammige Reden verlegt (welche es wie in jeder politischen Diskussion natürlich geben musste). Steinmeier's "Sieg" liegt aber leider weniger daran, dass er Frau Merkel unter den Tisch geredet hat sondern einige Male die Diskussionsleiter zum schweigen gebracht hat; denke ich. (obwohl ein "Sieg" in so einer Diskussion eigentlich nicht richtig definiert werden kann)
Merkel und Steinmeier waren streckenweise erfreulich konkret und haben sich nicht ausschließlich auf schwammige Reden verlegt (welche es wie in jeder politischen Diskussion natürlich geben musste). Steinmeier's "Sieg" liegt aber leider weniger daran, dass er Frau Merkel unter den Tisch geredet hat sondern einige Male die Diskussionsleiter zum schweigen gebracht hat; denke ich. (obwohl ein "Sieg" in so einer Diskussion eigentlich nicht richtig definiert werden kann)
Vier Pixel oder von Abu Dhabi gekauft werden?
Es ist kaum zu glauben: Google ändert die Größe des Suchfeldes um einige Pixel und alle Welt berichtet darüber: Blogger, Nachrichtensites und der offizielle Google - Blog. Andere müssen um ein ähnlich starkes Feedback zu erreichen Service Packs herausbringen, in einen großen Rechtsstreit verwickelt werden oder größere Marktbewegungen in Gang bringen. Davon kann so manche PR Abteilung lernen.
Dienstag, 8. September 2009
Vom Staate diskriminiert
Als ich mir die Seite des Bundeswettbewerbs für Informatik angesehen habe stieß ich auf diese Beleidigung für alle Lisper. Informationen über Lisp und Scheme? Fehlanzeige, nicht mal ein 404 sind sie wert. Greift hier §1 des AGG? Ich fürchte nein.
Scherz bei Seite: Die "Programmieren" Sektion ist sehr schluderig gemacht. Infos fehlen, offensichtliche Hilfen wie Eclipse für Java werde angeboten, die Links unter "Skriptsammlung" weisen alle auf das selbe Dokument und so weiter. Eine große Hilfe ist das nicht
Scherz bei Seite: Die "Programmieren" Sektion ist sehr schluderig gemacht. Infos fehlen, offensichtliche Hilfen wie Eclipse für Java werde angeboten, die Links unter "Skriptsammlung" weisen alle auf das selbe Dokument und so weiter. Eine große Hilfe ist das nicht
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Summer of Surf, Lisp and political incorrectness
Es ist geschafft. Nach 12 stündiger Fahrt bin ich wieder zu Hause angekommen.
Nach 4 Wochen ohne Internet, warmes Duschen oder einem schnellen Computer freut man sich dann doch wieder den heimischen Luxus zu haben, obwohl es in der Aquitaine auch sehr schön ist/war:
Nach 15 Minuten Fahrt von zu Hause aus kommt man an sehr einsame Strände, die relativ sauber sind und meist sehr gute Wellen für Surfer bieten (je Nach Wetter 2 - 3 Meter und manchmal auch nur 1 Meter). Diese sind aber nicht ganz ungefährlich. Dieses Jahr habe ich dort spanische (bzw portugiesische) Galeeren gesehen:
Wegen dieser Viecher gab es mindestens einen Krankenwageneinsatz am Hauptstrand der Stadt, in der ich Ferien gemacht habe. Beim Surfen bin ich glücklicherweise noch keiner solchen Qualle begegnet, außerdem hoffe ich, dass mein Neoprenanzug das gröbste abhalten würde. Apropos Surfen, diesen Urlaub habe ich mir auch ein neues Brett zugelegt:
Es ist zwar schon gebraucht aber in tadellosem Zustand und mit 170€ weit unter den üblichen Preisen für Bretter in der Gegend (Gebraucht ab 250€ neu ab 380€). Leider konnte ich es nur ca. 4 mal benutzen, da es am Ende der Ferien gekauft wurde. Eine weitere "Neuanschaffung" war mal wieder ein Computer vom Wertstoffhof. Es ist ein HP Pavillion Pentium 1 System ohne irgendwelche Besonderheiten, außer einen kleinen Aufkleber im Inneren:
"Made in Taiwan - Republic of China". Taiwan spaltete sich 1949 floh die ehemalige Regierung unter Chiang-Kai-Chek aus Mao's kommunistischem China; 1993 erschien der erste Pentium. Die beiden Staaten sind sich seit jeher spinnefeind, weshalb Taiwan nie einen solchen Aufkleber tolerieren würde. Daher nehmen ich an, dass dies eine chinesische Propagandaaktion war, aber weshalb macht HP bei so etwas mit? Merkwürdig...
Über den Sommer konnte ich mich auch mit Lisp auseinandersetzen. Erstaunlich wie schnell man die Sprache lernt und wie gut man sie einsetzten kann: Binnen kürzester Zeit habe ich zwei Projekte realisiert, die mit in Python bzw C++ größere Probleme gemacht haben (Assembler Interpreter bzw Lebenssimulation).
So das wars mit dem Bericht, ich kümmere mich erstmal ums Auspacken. einige Artikel die ich noch in Frankreich geschrieben habe werden folgen.
mfg
bad_alloc
Nach 4 Wochen ohne Internet, warmes Duschen oder einem schnellen Computer freut man sich dann doch wieder den heimischen Luxus zu haben, obwohl es in der Aquitaine auch sehr schön ist/war:
Nach 15 Minuten Fahrt von zu Hause aus kommt man an sehr einsame Strände, die relativ sauber sind und meist sehr gute Wellen für Surfer bieten (je Nach Wetter 2 - 3 Meter und manchmal auch nur 1 Meter). Diese sind aber nicht ganz ungefährlich. Dieses Jahr habe ich dort spanische (bzw portugiesische) Galeeren gesehen:
Über den Sommer konnte ich mich auch mit Lisp auseinandersetzen. Erstaunlich wie schnell man die Sprache lernt und wie gut man sie einsetzten kann: Binnen kürzester Zeit habe ich zwei Projekte realisiert, die mit in Python bzw C++ größere Probleme gemacht haben (Assembler Interpreter bzw Lebenssimulation).
So das wars mit dem Bericht, ich kümmere mich erstmal ums Auspacken. einige Artikel die ich noch in Frankreich geschrieben habe werden folgen.
mfg
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Freitag, 4. September 2009
Meldung aus Frankreich
Leider habe ich es ja versauemt der geneigten Leserschqft yu sagen, dass ich fuer 4 Wochen nicht bloggen werde, da ich in Frankreich bin (merkwurdiges Tqastaturlayout hier); das mochte ich hiermit tun. Mehr schreiben werde ich jetzt nicht schqffen, da das Tippen auf fremden tastaturen sehr anstrengt
Dienstag, 4. August 2009
Geek Code
-----BEGIN GEEK CODE BLOCK-----
Version: 3.1
G d+(+)?>++ s->+:+> a--- C++>$ UL>++ P--- L++>+++ E+>++ !W+@ !N !o K-? w !O !M !V? PS+(+)@ PE+@ Y+ !PGP !t !5? !X R+@>- tv- b++>+++ DI !D G>++ e>++++ h r z?
------END GEEK CODE BLOCK------
Version: 3.1
G d+(+)?>++ s->+:+> a--- C++>$ UL>++ P--- L++>+++ E+>++ !W+@ !N !o K-? w !O !M !V? PS+(+)@ PE+@ Y+ !PGP !t !5? !X R+@>- tv- b++>+++ DI !D G>++ e>++++ h r z?
------END GEEK CODE BLOCK------
Montag, 3. August 2009
Nachrichten aus dem Abfluss
Als ich ins Internet kam, landete gulli:news recht schnell in meinem Nachrichtenbereich, neben (u.a) heise.de und golem. Damals fand man dort oft relevante Meldungen, die auf anderen Seiten nicht erschienen. Seit der Debatte über Websperren und der Verschärfung des Copyrights verkommt gulli jedoch zu einer regelrechten Propagandaschleuder für (jugendliche) Internetaktivisten (oder die, die sich dafür halten). Besonders deutlich wird das an der Meldung über ein Interview mit Frau von der Leyen über die eventuelle Ausweitung der Websperren auf rechte Inhalte. Während heise.de recht neutral darüber berichtet ("Von der Leyen will gegen rechte Inhalte im Netz vorgehen") macht gulli daraus ein "Von der Leyen plant weitere Sperren". Der Artikel wird, genau wie die Überschrift, zur Meinungsmache und verliert leider jeden journalistischen Anspruch,den man bei einem Newsportal, wie gulli:news sich selber nennt, erwartet.
In anderen Artikeln stärkt gulli blind allen Raubkopierern und Internetaktivisten den Rücken; egal ob diese legale oder illegale, sinnvolle oder vollkommen sinnlose Aktivitäten betreiben.
Schade um das ehemals gute Newsportal, aber es wird nicht mehr länger in der Nachrichtensektion meiner Lesezeichen verweilen.
In anderen Artikeln stärkt gulli blind allen Raubkopierern und Internetaktivisten den Rücken; egal ob diese legale oder illegale, sinnvolle oder vollkommen sinnlose Aktivitäten betreiben.
Schade um das ehemals gute Newsportal, aber es wird nicht mehr länger in der Nachrichtensektion meiner Lesezeichen verweilen.
Mittwoch, 29. Juli 2009
Ein Schwede gegen den IBM Roadrunner und den BlueGene
Schon seit längerer Zeit hatte ich diese Seite über einen kleinen Rendercluster in einem Ikeaschrank (Helmer) in den Lesezeichen. Der Betreiber der Seite hat weitergeplant und ein zweites, noch theoretisches, Modell entworfen. Um den ganzen die Krone aufzusetzen plant er einen 4 Petaflops Computer mit einem Stromverbrauch von 400.000W und Kosten um $900.000. Damit wäre er schneller als der IBM Roadrunner oder der BlueGene Computer. Und das relativ günstig:
Der Roadrunner kostete $133.000.000 und braucht 2,35 Megawatt; der BlueGene kostete etwa $100.000.000 und frisst 38MW. Drücken wir dem Schweden die Daumen!
Der Roadrunner kostete $133.000.000 und braucht 2,35 Megawatt; der BlueGene kostete etwa $100.000.000 und frisst 38MW. Drücken wir dem Schweden die Daumen!
Montag, 27. Juli 2009
Nachricht versickert?
Mir ist soeben ein Fall von Zensur oder Schludrigkeit von Journalisten aufgefallen:
Al Jazeera berichtet von Test von chemischen Waffen an geistig behinderten Kindern, während sowohl ARD als auch BBC dazu keine Meldung haben. Nur diese Meldung habe ich in einem westlichen Medium gefunden.
Möglicherweise bilde ich mir das auch ein, aber bemerkenswert ist es schon, dass die westliche Welt nichts darüber weiß, obwohl doch sonst auch Kleinigkeiten (im Vergleich zu diesem Vorfall) ewig durchgekaut werden.
Al Jazeera berichtet von Test von chemischen Waffen an geistig behinderten Kindern, während sowohl ARD als auch BBC dazu keine Meldung haben. Nur diese Meldung habe ich in einem westlichen Medium gefunden.
Möglicherweise bilde ich mir das auch ein, aber bemerkenswert ist es schon, dass die westliche Welt nichts darüber weiß, obwohl doch sonst auch Kleinigkeiten (im Vergleich zu diesem Vorfall) ewig durchgekaut werden.
Freitag, 24. Juli 2009
Der Konflikt um das/in dem/außerhalb des Internets
In der aktuellen c't kann man ein sehr gelungenes Editorial über den politischen Konflikt um das Internet lesen. Über Lösungen desselben zu diskutieren ist müßig, da bereits allerorts darüber gestritten wird. Ich möchte mich jetzt eher mit der Ursache des Konfliktes auseinandersetzen. Vorneweg möchte ich anmerken, dass des Text, trotz der expliziten Schreibweise nur eine Meinung bzw. Auffassung oder Ansicht ist.
Ich denke der Konflikt liegt im Wesen des Internets (bzw dessen Perversion) selbst: Anfangs war es ausschließlich für technisch versierte Nutzer gedacht und es erfüllte seinen Zweck. Dann kamen die Hobbyisten bzw. Hacker. Sie erweiterten das Netz, richteten Kontaktplattformen für den Austausch unter einander ein, errichteten quasi eine eigene Kultur und alles funktionierte weiterhin. Als die ersten Geschäftemacher kamen, kam zwar auch Kriminalität auf, aber diese gibt es schon seit jeher im realen Leben.
Erst mit der "Ankunft" der Massen und somit auch der häufig genannten Idioten, Pädophilen und anderen Problemgruppen begann das Netz zu "kippen" (oder zumindest die Teile, die von diesen bevölkert werden). Und wo die Massen hinströmen kommen Politiker, um Stimmen ringend, hinterher (z.T mit großer Verspätung).
Diese zum größten Teil unwissenden und ignoranten Gruppen sind mit den Möglichkeiten, welche ein für Technikkundige entworfenes Netzwerk bietet, überfordert und meinen diesem Grenzen setzen zu müssen, was ja durchaus Begründet ist (KiPo), aber nicht zur Kultur des Netzes kompatibel (geschweigedessen zur Technik). Dazu kommt der Verdacht auf versuchte Zensur.
Nun hat man vier, z.T. fließend ineinander übergehende, Gruppen
Was ist nun die Reaktion?
Da das "echte Leben", hier die Politik in das Internet eindringt, schlägt dieses genauso zurück: Neben viel Diskussion und kleinerem Aktivismus kam die Gründung der Piratenpartei. Wie das Internet ist sie schwer zu beschreiben; sie soll International werden, hat so gesehen keine definierte links/rechts Ausrichtung und weist im Vergleich zu "normalen" Parteien noch weitere Merkwürdigkeiten auf. Sie passt nicht ins normale Schema. Dies verursacht Verunsicherung und Abneigung bei Menschen, die Unbekanntes in für sie bekannte Konzepte einordnen müssen. So verhält es sich wiederum auch mit Internet und realem Leben, womit ich wieder am Anfang meines Artikels angekommen wäre:
Das Problem ist die vollkommen fremdartige Kultur, die aus einem Raum gekommen ist, der nicht mit der bisherigen Welt harmoniert, und jetzt sich mit unserer vermischt. Die Unschärfe des Internet ist ansteckend. Für Außenstehende ist das beängstigend, für die anderen eine willkommene Entwicklung. Hier kommen also Generationskonflikt, Angst & Unwissenheit, shcliechende Unschärfe und vorallem eine Kulturkonfrontation zu einem sehr großem Konflikt zusammen.
Ich denke der Konflikt liegt im Wesen des Internets (bzw dessen Perversion) selbst: Anfangs war es ausschließlich für technisch versierte Nutzer gedacht und es erfüllte seinen Zweck. Dann kamen die Hobbyisten bzw. Hacker. Sie erweiterten das Netz, richteten Kontaktplattformen für den Austausch unter einander ein, errichteten quasi eine eigene Kultur und alles funktionierte weiterhin. Als die ersten Geschäftemacher kamen, kam zwar auch Kriminalität auf, aber diese gibt es schon seit jeher im realen Leben.
Erst mit der "Ankunft" der Massen und somit auch der häufig genannten Idioten, Pädophilen und anderen Problemgruppen begann das Netz zu "kippen" (oder zumindest die Teile, die von diesen bevölkert werden). Und wo die Massen hinströmen kommen Politiker, um Stimmen ringend, hinterher (z.T mit großer Verspätung).
Diese zum größten Teil unwissenden und ignoranten Gruppen sind mit den Möglichkeiten, welche ein für Technikkundige entworfenes Netzwerk bietet, überfordert und meinen diesem Grenzen setzen zu müssen, was ja durchaus Begründet ist (KiPo), aber nicht zur Kultur des Netzes kompatibel (geschweigedessen zur Technik). Dazu kommt der Verdacht auf versuchte Zensur.
Nun hat man vier, z.T. fließend ineinander übergehende, Gruppen
- Die "Erbauer" des Netzes, meist Hacker (vlg. "elder days"). Sie bildeten ihre eigene Kultur und sehen diese durch Ignoranz und (vermutete) Machtgier bedroht. Teilweise ziehen sie sich zurück, denn sie wissen, dass nie das ganze Internet kontrolliert werden kann; andere verteidigen "ihr Netz" und ihre Kultur durch Hacktivismus.
- Die Politiker (bzw. Organisationen, vgl. Suits und Links am Ende). Sie wollen und müssen aufgrund ihres Amtes das Internet, was für sie nur ein Medium wie Zeitung ist, an rechtsstaatliche Normen anpassen. Andere (GEMA, GVU) wollen es kontrollieren um mehr Profit zu machen. Diese und die vorherrschende Unwissenheit unter Politikern sorgen für Unmut im Internet. Im folgenden nenne ich sie der Einfachheit halber nur noch "Suits"
- Die eigentlichen Kriminellen: Diese Gruppe nutzt das Internet für ihre Zwecke aus. Diese reichen von Filesharing über Betrug bis zu KiPo (und je nach Definition darüber hinaus). Außerdem sind sie Schuld am Ruf und Zustand des Internets als Spam und Virusschleuder.
- Die große (z.T dumme) Masse: Sie hat das Internet als Spielzeug entdeckt. Mit Onlinegames, Seiten wie Youtube und vorallem Pornographie hat sie das Erscheinungsbild des Netzes nach außen hin geprägt. Beim Begriff "Internet" denken sie an ihre bunte Welt aus sozialen Netzwerken und dergleichen. Sie springen auch gerne auf den Hackerzug auf oder machen Randale, weil ihre Netzkultur bedroht ist (vgl Link zum c't Editorial).
Was ist nun die Reaktion?
Da das "echte Leben", hier die Politik in das Internet eindringt, schlägt dieses genauso zurück: Neben viel Diskussion und kleinerem Aktivismus kam die Gründung der Piratenpartei. Wie das Internet ist sie schwer zu beschreiben; sie soll International werden, hat so gesehen keine definierte links/rechts Ausrichtung und weist im Vergleich zu "normalen" Parteien noch weitere Merkwürdigkeiten auf. Sie passt nicht ins normale Schema. Dies verursacht Verunsicherung und Abneigung bei Menschen, die Unbekanntes in für sie bekannte Konzepte einordnen müssen. So verhält es sich wiederum auch mit Internet und realem Leben, womit ich wieder am Anfang meines Artikels angekommen wäre:
Das Problem ist die vollkommen fremdartige Kultur, die aus einem Raum gekommen ist, der nicht mit der bisherigen Welt harmoniert, und jetzt sich mit unserer vermischt. Die Unschärfe des Internet ist ansteckend. Für Außenstehende ist das beängstigend, für die anderen eine willkommene Entwicklung. Hier kommen also Generationskonflikt, Angst & Unwissenheit, shcliechende Unschärfe und vorallem eine Kulturkonfrontation zu einem sehr großem Konflikt zusammen.
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Neues Heim
Dem Rechner, den ich in diesem Post erwähnt hatte, habe ich jetzt ein neues zu Hause verschafft: Bei einem Bekannten wird er demnächst seinen Dienst als Streaming Server verrichten, wohl für MP3s. Damit wäre der erste "ausgewildert". Doch wohin mit den restlichen?
Sonntag, 19. Juli 2009
Von Alter, Größe und Awesomeness
Ich sammle schon länger alte Computer am Müll auf und habe mittlerweile 12 Rechner so bekommen. Das älteste Stück ist wohl der Pentium I Rechner, von 1995. Ich bewundere mich immer wie der mit 133 Mhz getaktete Kern allein (also ohne einen zweiten Kern) mit nur 32MB RAM und einer 2GB Festplatte überhaupt benutzbar war und durch handoptimierte Programme benutzbar gemacht wurde. Ich bin wohl zu Gigabyte bzw - Hertz verwöhnt.
So komme ich mir noch mehr vor, seitdem ich auf diese Seite eines niederländischen Computersammlers gekommen bin. Ich kann diese Sammlung fast nur mit dem Wort "Awesome" beschreiben. Man fühlt sich richtiggehend in die Zeit der echten Programmierer zurückversetzt.
So komme ich mir noch mehr vor, seitdem ich auf diese Seite eines niederländischen Computersammlers gekommen bin. Ich kann diese Sammlung fast nur mit dem Wort "Awesome" beschreiben. Man fühlt sich richtiggehend in die Zeit der echten Programmierer zurückversetzt.
Donnerstag, 16. Juli 2009
Zwischen Sinn und Unsinn
Ich bin soeben über die esoterische Programmiersprache Piet gestolpert. Die Programme sind in Bildern codiert und jede Farbe steht für einen Befehl, Weiß und Schwarz sind "Steuerelemente". Ist einem mal nach einer Kopfnuss, kann man sich solch ein Programm ansehen, da selbst Entwickler ihren Code nicht verstehen:
Don't ask me how it works, I have no idea!In dem Sinne: Happy Hacking! (oder doch drawing?)
Mittwoch, 15. Juli 2009
Von Neuntklässlern, Ministerien und Informationsmangel
Ich gehöre zu den bemitleidenswerten Schülern aus Baden - Württemberg, die mit dem verkürzten Abitur kollidieren. Wir G9er machen parallel mit G8 Abitur. Das braucht natürlich einiges an Organisation, weshalb der Schulleiter zu einer Besprechung und Diskussion geladen hat.
Diese bestand im wesentlichen aus einer wenig verständlichen Erklärung des Konzepts (viele pädagogische Buzzwords, wie nirgends erläutert "Sternchenthemen"), viel Überzeugung und sehr viel Kritik der Eltern. Die ersten beiden Punkte rühren daher, dass unser Schulleiter schlicht nicht vom Ministerium über den Sachverhalt informiert wurde; er musste wohl selber länger recherchieren. Das Bildungsministerium hat also kurz vor Eintritt in die elfte Klasse, in der G8 und G9 gemischt werden, nur ein dürftiges Finanzkonzept, kein Raumkonzept, kein Lehrerkonzept und kaum Infomaterial für anderes herausgegeben.
Der ganze G8/G9 Wechsel, wird also im Blindflug durchlaufen. Ich nehme an, dass das "Projekt", wie es gern von Lehrern genannt wird, aufgrund von Organisationsmängeln und zu wenigen Lehrkräften und Räumen kräftig gegen die Wand gefahren werden wird; sprich einige Versager im Ministerium machen vielen Schülern das Abi unnötig schwer und machen damit vermutlich auch noch politische Karriere.
Danke, liebe Minister.
Diese bestand im wesentlichen aus einer wenig verständlichen Erklärung des Konzepts (viele pädagogische Buzzwords, wie nirgends erläutert "Sternchenthemen"), viel Überzeugung und sehr viel Kritik der Eltern. Die ersten beiden Punkte rühren daher, dass unser Schulleiter schlicht nicht vom Ministerium über den Sachverhalt informiert wurde; er musste wohl selber länger recherchieren. Das Bildungsministerium hat also kurz vor Eintritt in die elfte Klasse, in der G8 und G9 gemischt werden, nur ein dürftiges Finanzkonzept, kein Raumkonzept, kein Lehrerkonzept und kaum Infomaterial für anderes herausgegeben.
Der ganze G8/G9 Wechsel, wird also im Blindflug durchlaufen. Ich nehme an, dass das "Projekt", wie es gern von Lehrern genannt wird, aufgrund von Organisationsmängeln und zu wenigen Lehrkräften und Räumen kräftig gegen die Wand gefahren werden wird; sprich einige Versager im Ministerium machen vielen Schülern das Abi unnötig schwer und machen damit vermutlich auch noch politische Karriere.
Danke, liebe Minister.
Dienstag, 14. Juli 2009
Fatal Boot Error: Remove cat.
Ich habe kürzlich ein Wake On LAN Mainboard gefunden. Also stelle ich den WoL Rechner neben den Router, da dort mein Lankabel endet und versuche ihn von meinem Hauptsystem aus anzuschalten. Kurz höre ich das Hochdrehen der Lüfter, dann ein Kreischen und der Rechner geht aus. Als ich verwirrt ins Nebenzimmer gehe sehe ich den Rechner offen daliegen (ich habe das Seitenblech nicht montiert) und eine Katze, die fauchend davorsteht.
Was geschah kann nur Spekulation sein, aber ich denke die Katze hatte sich zu nahe an den warmen Rechner herangewagt und ist in einen Lüfter geraten.
Was geschah kann nur Spekulation sein, aber ich denke die Katze hatte sich zu nahe an den warmen Rechner herangewagt und ist in einen Lüfter geraten.
Freitag, 10. Juli 2009
Bitmuncher denkt übers Denken nach
Bitmuncher ist mit diesem Post ein großer Wurf gelungen. Eine geniale Abhandlung über das Thema Denken. Dazu habe ich nichts zu schreiben, er hat schon alles gesagt.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Revolución!
Dank diverser Empfehlungen im HaBo bin ich jetzt zu einer Logitech MX Revolution gekommen. Bisher bin ich rundum zufrieden: Die Maus liegt sehr gut in der Hand, ist schnell geladen und arbeitet trotz Funk präziser als die alte MX600. Weiterhin erwähnenswert ist:
für die Revolution habe ich folgende Fastencodes feststellen können:
- Das Scrollrad, welches zwischen normalem Scrollen und schnellen durchlaufen (Rad dreht durch) umschaltbar ist
- Die zusätzliche Suchtaste auf der Maus
- Das Seiten"Rad". Es ist eigentlich kein Rad sondern eher ein Kippschalter. Ideal um meinen Musikspieler zu steuern.
sudo apt-get install xbindkeys xvkbdDann startet man xev in einem Terminal, fährt über das erscheinende Fenster und drückt auf die Tasten, die man belegen möchte. Für den Suchknopf ist das nicht nötig, er wird vom Configprogramm für Tastenkombinationen erkannt.
für die Revolution habe ich folgende Fastencodes feststellen können:
# b:1 - linke MaustasteNun kann man in der .xbindkeysrc im Homeverzeichnis Tastaturkombinationen auf die Knöpfe legen. Hier ein Beispiel um mit den Daumentasten einzufügen und zu kopieren:
# b:2 - Links und Rechts zugleich
# b:3 - rechte Maustaste
# b:4 - Mausrad hoch
# b:5 - Mausrad runter
# b:6 - Mausrad links
# b:7 - Mausrad rechts
# b:8 - hintere Daumentaste
# b:9 - vordere Daumentaste
# b:10 - -kein-
# b:11 - -kein-
# b:12 - -kein-
# b:13 - Seitenrad hoch
# b:14 - -kein-
# b:15 - Seitenrad runter
# b:16 - -kein-
# b:17 - Seitenrad drücken
"/usr/X11R6/bin/xvkbd -xsendevent -text "\[Control]c""Danach nurnoch xbindkeys im Terminal starten und die Tasten sollten funktionieren. Steuert man jedoch wie ich seinen Amarok über die Windowstaste wird man merken, dass xvkbd keine Windowstaste unterstützt. Man muss den Umweg über dcop nehmen:
m:0x0 + b:9
"/usr/X11R6/bin/xvkbd -xsendevent -text "\[Control]v""
m:0x0 + b:8
"/usr/bin/dcop amarok player playPause"
m:0x0 + b:17
"/usr/bin/dcop amarok player setVolumeRelative +4"
m:0x0 + b:13
"/usr/bin/dcop amarok player setVolumeRelative -4"
m:0x0 + b:15
Sonntag, 5. Juli 2009
72GB reiner Müll
Ich habe mal wieder einen Rechner vom Müll mitgenommen: 1,86 Ghz AMD Sempron +3000, 512MB RAM, 200GB Platte. Von den 200GB sind 86 belegt. 72GB liegen in einem(!) Verzeichniss: Milliarden(?) von einzeiligen .txt Dateien, die Zahlenketten enthalten. Windows veranschlagt 210 Minuten zur Löschung. Wie zur Hölle bekommt man so viel Müll auf einen Rechner? Als einzigen Verdächtigen habe ich "Momo's Musikprogramm" gefunden, eine Binärdatei die im höheren Verzeichnis lag.
Sind die Dateien eine pervertierte Datenbank aus Datenbanken aus Datenbanken? Sind sie das Produkt einer Endlosschleife? Ich weiß es nicht.
Sind die Dateien eine pervertierte Datenbank aus Datenbanken aus Datenbanken? Sind sie das Produkt einer Endlosschleife? Ich weiß es nicht.
Freitag, 3. Juli 2009
Aus die Maus
Meine Maus liegt im sterben. Nach dreijährigem Dienst kränkelt meine Logitech MX 600 am linken Mausbutton: Jeder Klick wird zum Doppelklick und manchmal ruckelt die Maus. So ist das System natürlich kaum bedienbar (bzw. es ist solange kaum bedienbar, bis ich gelernt habe, wie ich mein Ubuntu nur über die Tastatur steuere, was ja besser möglich ist als bei Windows) und es wird eine neue Maus fällig. Ich überlege mir nochmal die selbe Maus zu holen, da sie bisher recht robust war und jetzt mit 20 - 30€ recht günstig ist. Wenn einer der Leser noch einen Tipp für mich haben sollte, so möge er diesen bitte in den Comments posten.
Montag, 29. Juni 2009
Sicher ankommen?
Das Vertrauen in das regionale Busunternehmen wurde erschüttert, seitdem dies auf dem Monitor zu sehen war, der normalerweise die Haltestellen anzeigt:
Die Fehlermeldung 0x0000008E weist laut Microsoft Knowledge Base auf Hardwareschaden bzw. Hardwarefehlkonfiguration hin. Bei dem Gewackel im Bus ist das verständlich; es kann ja mal ein Kabel losgerüttelt werden. Dennoch gab es im Bus kurzzeitig eine angespannte Stimmung (da dachten wohl welche einige an ausfallende Bremsen und dergleichen).
Sonntag, 28. Juni 2009
Samstag, 27. Juni 2009
Prioritäten dieser Welt
Krise im Iran? Das reicht für eine Meldung in der Tagesschau mit Korrespondentenbericht. Schweine- und Vogelgrippe? Eine normale Meldung reicht. Michael Jackson stirbt? OH MEIN GOTT!!!1111einself! Da muss mindestens eine fünfminütige Meldung und eine Sondersendung rein; außerdem viele Zeitungberichte und Stars die betroffen von ihrer innigen Freundschaft zu Jackson erzählen. Wikipedia geht fast in die Knie und laut heise.de beschäftigen sich 15% aller Tweets mit Jackson (5% in Hochzeiten der Proteste im Iran bzw. diverser Epidemien). Jeder meiner Newsfeeds (u.A. ARD, BBC, Al Jazeera und Telepolis) hat mindestens eine Erwähnung über ihn.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Tote Musiker
Jetzt habe ich noch einen toten Musiker in meiner Musiksammlung: Suzan Tamim(سوزان تميم), eine libanesische Sängerin. Außerdem gibt es da noch 2Pac. Tamim habe ich durch diesen Bericht auf Al Jazeera gefunden. Ich überlege mir langsam das Tag "tot" für meine Sammlung einzuführen.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Das Internet ist deutsch!
Laut gulli (sorry für die Quelle) soll der NRW - Jugendminister gefordert haben Websites mit Altersfreigaben zu versehen, ähnlich wie wir sie auf Computerspielen finden, damit Eltern eventuell gefährliche Seiten filtern können. Wie das? Bilder einbetten? Das erkennt die Software nicht immer. Das in den Seitenquelltext einfügen? Okay, lasst uns einen neuen HTML - Tag hinzufügen: 16
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Dienstag, 23. Juni 2009
Zur Lage im Iran
Nachdem Lightmaster mich dazu gebeten hat einen Artikel zur Lage im Iran zu verfassen und er sich selbst zensiert hat, leiste ich seiner Bitte folge:
Die Ursprüngliche Frage war, ob man als Außenstehender etwas tun kann um zur Entspannung der Lage beizutragen. An diesem Punkt muss man bedenken, dass der Iran keine Bananenrepublik ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Iran von Mahommad Mossadegh angeführt. Die USA stürzten ihn und ersetzten ihn durch den Schah (deutsch: König). Ayatholla Chomeni (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ayatholla Khamenei) entfachte jedoch die islamische Revolution, nach der per Volksentscheid eine islamische Republik ausgerufen wurde. Die Macht liegt vor allem bei den Ayathollas und weniger beim Präsidenten. So viel zur Vorgeschichte.
Das Volk meutert momentan gegen den Präsidenten und (noch) nicht gegen die Ayathollas (zumindest scheint es mir so, auf Al Jazeera habe ich noch nichts von Protesten gegen Khamenei gelesen). Dies erscheint für Westler, die einen Präsidenten als Staatsoberhaupt gewohnt sind, schon wie ein Staat der kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Proteste sind zwar recht heftig, jedoch beschränken sie sich auch Städte im Westen des Landes. Die Landbevölkerung im Osten steht meist hinter Ahmadinejad.
Was soll bzw. kann man also tun? Ich denke: nichts.
Das Volk hat schon mal einen von außen diktierten Schah gestürzt und einem von außen diktiertem oder auch nur unterstütztem System kann es ähnlich ergehen. Letztenendes werden die Iraner wieder selbst bestimmen wohin sie wollen, zur Not auch mit Gewalt. Genauso hat es sich damals Europa geregelt. Viele blutige Revolutionen, durch die sich die Menschen einem für sie optimalen System annäherten. Ebenso kann es jetzt in der persischen Welt kommen. Wenn andere Staaten eingreifen und nicht mehr "scharf kritisieren" werden diese nur eine weitere Zeit der Unruhe heraufbeschwören. Dies wird am Beispiel Afghanistan und Irak deutlich: Ein extremes Eingreifen seitens der Amerikaner hatte eine extreme Unzufriedenheitsreaktion des Volkes zur Folge. Nur durch den Knüppel Europas und Amerikas konnte eine Revolution unterdrückt werden.
Daher sollte sich der Westen aus iranischen Angelegenheiten weitestgehend heraus halten um nicht zusätzlich zu schaden. Ich glaube, dass sich dieser Staat selbst organisieren kann. Entweder er bleibt bei den Ayathollas mit Ahmadinejad oder er setzt an dessen Stelle Moussavi ein. Oder er wendet sich ganz von den Ayathollas ab. Wer weiß?
EDIT: Eben habe ich in den Nachrichten gehört, dass der Richterrat Neuwahlen strikt abgelehnt hat. Jetzt hören die Proteste entweder langsam auf, oder es gibt eine Revolution.
Die Ursprüngliche Frage war, ob man als Außenstehender etwas tun kann um zur Entspannung der Lage beizutragen. An diesem Punkt muss man bedenken, dass der Iran keine Bananenrepublik ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Iran von Mahommad Mossadegh angeführt. Die USA stürzten ihn und ersetzten ihn durch den Schah (deutsch: König). Ayatholla Chomeni (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ayatholla Khamenei) entfachte jedoch die islamische Revolution, nach der per Volksentscheid eine islamische Republik ausgerufen wurde. Die Macht liegt vor allem bei den Ayathollas und weniger beim Präsidenten. So viel zur Vorgeschichte.
Das Volk meutert momentan gegen den Präsidenten und (noch) nicht gegen die Ayathollas (zumindest scheint es mir so, auf Al Jazeera habe ich noch nichts von Protesten gegen Khamenei gelesen). Dies erscheint für Westler, die einen Präsidenten als Staatsoberhaupt gewohnt sind, schon wie ein Staat der kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Proteste sind zwar recht heftig, jedoch beschränken sie sich auch Städte im Westen des Landes. Die Landbevölkerung im Osten steht meist hinter Ahmadinejad.
Was soll bzw. kann man also tun? Ich denke: nichts.
Das Volk hat schon mal einen von außen diktierten Schah gestürzt und einem von außen diktiertem oder auch nur unterstütztem System kann es ähnlich ergehen. Letztenendes werden die Iraner wieder selbst bestimmen wohin sie wollen, zur Not auch mit Gewalt. Genauso hat es sich damals Europa geregelt. Viele blutige Revolutionen, durch die sich die Menschen einem für sie optimalen System annäherten. Ebenso kann es jetzt in der persischen Welt kommen. Wenn andere Staaten eingreifen und nicht mehr "scharf kritisieren" werden diese nur eine weitere Zeit der Unruhe heraufbeschwören. Dies wird am Beispiel Afghanistan und Irak deutlich: Ein extremes Eingreifen seitens der Amerikaner hatte eine extreme Unzufriedenheitsreaktion des Volkes zur Folge. Nur durch den Knüppel Europas und Amerikas konnte eine Revolution unterdrückt werden.
Daher sollte sich der Westen aus iranischen Angelegenheiten weitestgehend heraus halten um nicht zusätzlich zu schaden. Ich glaube, dass sich dieser Staat selbst organisieren kann. Entweder er bleibt bei den Ayathollas mit Ahmadinejad oder er setzt an dessen Stelle Moussavi ein. Oder er wendet sich ganz von den Ayathollas ab. Wer weiß?
EDIT: Eben habe ich in den Nachrichten gehört, dass der Richterrat Neuwahlen strikt abgelehnt hat. Jetzt hören die Proteste entweder langsam auf, oder es gibt eine Revolution.
Sonntag, 21. Juni 2009
Start in Common Lisp
Da der Start in Common Lisp vielen schwerfällt, wie man in diversen Foren lesen kann, dachte ich, dass ich nach meinem, ebenfalls problematischem Einsteig, hier ein kleines Tutorial dazu schreibe:
1)IDE:
Am einfachsten einzurichten ist wohl Lisp in a Box. Man kriegt ohne großes Gefummel Emacs21.3 (mit grafischer Oberfläche), SLIME und einen Lisp Interpreter/Compiler.
Darüber hinaus gibt es drei Alternativen, falls einem der Emacs missfällt: Alle setzen eine funktionierende Lispimplementierung vorraus. Unter Ubuntu 8.10 reicht gcl nicht aus, man braucht das Programm clisp.
1)IDE:
Am einfachsten einzurichten ist wohl Lisp in a Box. Man kriegt ohne großes Gefummel Emacs21.3 (mit grafischer Oberfläche), SLIME und einen Lisp Interpreter/Compiler.
Darüber hinaus gibt es drei Alternativen, falls einem der Emacs missfällt: Alle setzen eine funktionierende Lispimplementierung vorraus. Unter Ubuntu 8.10 reicht gcl nicht aus, man braucht das Programm clisp.
- ABLE (A Basic Lisp Editor) Ein einfach gestricktes Frontend für den REPL (Read - Eval - Print - Loop), welches für den Anfang geeignet ist..
- Diverse Eclipse Plugins, die mir persönlich zum größten Teil missfallen, da Eclipse einfach nicht zu Lisp passt.
- Möglich ist es auch einen Texteditor wie gedit mit Syntaxhighlighting für Lisp zu versehen. Dann muss man die Quelldatei dem Interpreter übergeben. Der haken an der Sache ist, dass man so auf den REPL verzichten muss, der erst ein effektives Arbeiten mit Lisp ermöglicht.
- Hier gibts ein kostenloses eBook auf Englisch, welches einen praktischen Einstieg bietet
- Ein Wiki zu sämtlichen Common Lisp Themen
- The Common Lisp Directory sammelt Ressourcen rund um Lisp.
- Eine etwas theoretischere Einführung in CLisp, als im eBook findet man hier.
- Zum Schluss möchte ich noch auf #lisp auf irc.freenode.net verweisen. In diesem IRC - Channel wird einem (bei nicht zu basischen Fragen) gut geholfen.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Schlägerei
Heute wurde ich übel zugerichtet: Zwei mal eine Aluminiumstange gegen dem Kopf bekommen und fast ins Wasser geworfen. Ohne das ich jemanden provoziert hatte wurde mir aus heiterem Himmel eine übergezogen. Jetzt habe ich am Tag vor der zentralen Klassenarbeit in Mathematik Kopfschmerzen und morgen vermutlich ein blaues Auge. Von den verlorenen Neuronen ganz zu schweigen. Der Aggressor war ein Boot der Klasse Laser. Da werden noch Segelübungen fällig.
PS: Wenn dieser Eintrag keinen Sinn ergibt, möchte ich mich damit entschuldigen, dass ich wirklich wegen der zwei Schläge durch den Baum durch den Wind bin.
verwirrt und neben sich
bad_alloc
EDIT: Jetzt, wo ich wieder klar sehe will ich ergänzen, dass mich das Boot mit dem Baum aus Aluminium geschlagen hat, nicht etwa ein menschlicher Aggressor, wie in den Kommentaren vermutet wurde.
PS: Wenn dieser Eintrag keinen Sinn ergibt, möchte ich mich damit entschuldigen, dass ich wirklich wegen der zwei Schläge durch den Baum durch den Wind bin.
verwirrt und neben sich
bad_alloc
EDIT: Jetzt, wo ich wieder klar sehe will ich ergänzen, dass mich das Boot mit dem Baum aus Aluminium geschlagen hat, nicht etwa ein menschlicher Aggressor, wie in den Kommentaren vermutet wurde.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Nach dem Streik
Heute wurde also gestreikt. Das Schulgebäude war merklich leerer als sonst und die Forderung nach kleineren Klassen wurde eintägig realisiert. In einer Broschüre, die ich bekommen habe bestätigt sich der Verdacht auf den linken Hintergrund der Demos: In Konstanz waren unter den Organisatoren die Grüne Jugend, die Linke.SDS und die Linksjugend.Solid.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Es ist unser grundlegendes Recht zu demonstrieren!Das ist nicht korrekt: Schüler haben keinen Arbeitsvertrag mit der Schule oder dem Bildungsministerium und somit kein Streikrecht. Nachlesen kann man das im Grundgesetz, Artikel 9 Absatz 3. Dort wird von "Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" geredet. Da Schüler in der Schule nichts im wirtschaftlichen Sinne in der Schule erwirtschaften, fallen sie nicht unter das Streikrecht (so lege ich das zumindest aus).
Bei Teilnahme an der Demonstration entfällt die Anwesenheitspflicht
(auch wenn die Lehrkräfte etwas anderes
behaupten!)!
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Dienstag, 16. Juni 2009
Schulstreik
Morgen ist Schulstreik. Hier in Baden - Württemberg ist das zwei Tage vor der zentralen Klassenarbeit in Mathematik natürlich sehr gut getimed. Anscheinend gehen viele Schüler auf die Demos um unterrichtsfrei zu haben. Ob wirklich alle wissen, wofür sie da demonstrieren, bezweifle ich. Auch die Homepage der Streiktreibenden wirkt doch eher links- als schülermotiviert (siehe einige der Motive und Slogans).
Wie man lesen kann stehe ich dem Streik recht kritisch gegenüber. Da die Streikwebsite keine konkreten Ziele auflistet, greife ich auf diese Splittergruppe zurück, welche unter anderen folgende Ziele formuliert:
Zu 1: Wenn man Bildungsbedingungen verbessern will, warum verschlechtert man sie zuerst? An einer Einheitsschule gibt es eine Unterforderung besserer und Überforderung schlechterer Schüler, wenn man das Mittelmaß als Standardniveau nimmt. Nimmt man ein niedrigeres, welches niemanden überfordert, so kann man die Schule gleich ganz sein lassen. Meiner Meinung nach sind Schüler zwar gleichwertig aber nicht gleich (in ihrer Leistung), weshalb Schulen, die unterschiedliche Leistungstandards haben wohl schlussendlich gerechter sind.
Zu 4: Dann bitte auch der den Einfluss Politik. Offensichtlich nehmen linke Gruppen in diesem Streik starken Einfluss auf die Schule.
Zu 7: Ich bin im Allgemeinen ein Freund von Demokratie, aber ich zweifle wegen den folgenden Gründen, ob diese in der Schule durchsetzbar ist:
Wie man lesen kann stehe ich dem Streik recht kritisch gegenüber. Da die Streikwebsite keine konkreten Ziele auflistet, greife ich auf diese Splittergruppe zurück, welche unter anderen folgende Ziele formuliert:
- Eine Schule für alle – weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem
- Kostenlose Bildung für alle – von der Kita bis zum Studium
- Mehr Lehrer_innen, kleinere Klassen
- Beendet den Einfluss der Wirtschaft auf die schulen
- Gegen Schulzeitverkuerzungen wie dem G8-Abitur
- Schluss mit Repressionen gegen Schüler_innen
- Füreine Demokratisierung des Bildungssystems
Zu 1: Wenn man Bildungsbedingungen verbessern will, warum verschlechtert man sie zuerst? An einer Einheitsschule gibt es eine Unterforderung besserer und Überforderung schlechterer Schüler, wenn man das Mittelmaß als Standardniveau nimmt. Nimmt man ein niedrigeres, welches niemanden überfordert, so kann man die Schule gleich ganz sein lassen. Meiner Meinung nach sind Schüler zwar gleichwertig aber nicht gleich (in ihrer Leistung), weshalb Schulen, die unterschiedliche Leistungstandards haben wohl schlussendlich gerechter sind.
Zu 4: Dann bitte auch der den Einfluss Politik. Offensichtlich nehmen linke Gruppen in diesem Streik starken Einfluss auf die Schule.
Zu 7: Ich bin im Allgemeinen ein Freund von Demokratie, aber ich zweifle wegen den folgenden Gründen, ob diese in der Schule durchsetzbar ist:
- Viele Schüler interessieren sich wenig bis kaum für ihre Schule. Demokratische Abstimmungen an der Schule könnten Wahlbeteiligungen wie die Europawahl haben.
- Führen die Abstimmungen zu sinnvollen Ergebnissen? Sollen Fünftklässler für den Bau eines Spielplatzes die Oberstufe um den neuen Computerraum bringen? Oder soll umgekehrt der neue Oberstufen - Billardtisch wichtiger sein als die Nachmittagsbetreuung der Jüngeren sein, deren Eltern arbeiten? Ich denke Lehrer und Elternbeirat fällen diese Entscheidungen besser als Schüler.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Von Basteleien, Schleim und Common Lisp
Nach langen Basteleien an Emacs und Slime, während derer ich mir 2 Emacs Installationen zerschossen hatte, habe ich es dank dieses Blogeintrags doch geschafft. Bzw mithilfe des Kommentars:
I had the same error but fixed it with: sudo apt-get install clisp
d’oh
Ich hatte Bisher damit gerechnet, dass gcl (der mit emacs installiert wurde) ausreicht.
Manchmal liegt das Gute doch so nah.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Die Zukunft ist fuzzy
Dieses Buch habe ich während meiner Ferien endlich mal genauer durchlesen können. Bart Kosko beschreibt in dem Werk für Anfänger verständlich (was nicht jedem Buch über dieses Thema gelingt) die Grundlagen der fuzzylogischen Denkweise. Vor allem die ersten beiden Teile, in denen konkrete Themen wie Fuzzy - Staaten und unscharfe Wissenschaft beschrieben werden, geben einen guten Einblick in die Materie. Dazu bringt einen der Schreibstil Kosko's gewissermaßen dazu, bei der Lektüre der Kapitel selbst zu beginnen unscharf zu denken.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
Samstag, 6. Juni 2009
Von Immigranten, Gravitation und Informationsüberflutung
So, das Internet hat mich nach zweiwöchiger Abstinenz wieder. In den Ferien habe ich beim Entsorgen von Gartenabfällen wieder einen Rechner auf der Décheterie gefunden. Ich konnte nicht widerstehen und habe ihn mitgenommen und da er gut lief auch mit nach Deutschland genommen. Hier gibts nun einen weiteren (illegalen?) Immigranten. Bei der beiliegenden Tastatur musste die Strg und Shift Taste "ergänzt" werden:
Als ich mich nach zwölfstündiger Fahrt von der Küste der Aquitaine zum Bodensee an meinen Rechner setzten wollte, weigerte er sich standhaft ein Bild zu zeigen. Die Grafikkarte war in den zwei Wochen ohne Benutzung rausgerutscht.
Nachdem ich die Karte wieder eingeschoben hatte versuchte ich meinen Informationsrückstand wieder wettzumachen, denn das Radio im Ferienhaus bot einfach nicht dieselbe Informationsdichte wie das Internet. Allerdings kommt man kaum hinterher; in den zwei Wochen ist doch einiges passiert.
In den Ferein hab ich auch noch einige Ideen für den Blog gehabt die bald folgen. Ich geh jetzt erstmal den "Immigranten" mit Debian bespielen. Das französische Windows 98 sagt mir nicht so ganz zu.
Nachdem ich die Karte wieder eingeschoben hatte versuchte ich meinen Informationsrückstand wieder wettzumachen, denn das Radio im Ferienhaus bot einfach nicht dieselbe Informationsdichte wie das Internet. Allerdings kommt man kaum hinterher; in den zwei Wochen ist doch einiges passiert.
In den Ferein hab ich auch noch einige Ideen für den Blog gehabt die bald folgen. Ich geh jetzt erstmal den "Immigranten" mit Debian bespielen. Das französische Windows 98 sagt mir nicht so ganz zu.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Dienstag, 19. Mai 2009
De Religionibus
Morgen steht für den evangelischen und katholischen Religionskurs und für den Ethikkurs (Abwähler) eine Arbeit an. Alle behandeln das Thema Judentum und Leben nach dem Tod. Als ich spaßeshalber mal die Ordner und Hefte verglich bemerkte ich, dass die Lehrer entweder bis ins Detail Vorgaben bekommen, oder zusammenarbeiten: Der Inhalt war fast identisch, bis auf die Tatsache, dass die Ethiker nie auf die Bibel eingegangen sind und die Katholiken etwas konservativere Inhalte hatten.
Mal schauen inwieweit sich die Arbeiten unterscheiden werden.
Mal schauen inwieweit sich die Arbeiten unterscheiden werden.
Sonntag, 10. Mai 2009
Kontraproduktiv
Die Bundeswehr wirbt laut Telepolis gezielt Jugendliche für späteren Militärdienst an. Gleichzeitig will die SPD (und CDU) Paintball und mehr Computerspiele verbieten. Da weiß die eine Hand nicht was die andere tut. Wollen wir jetzt Soldaten, die mit Waffen umgehen können und den Umgang mit diesen virtuell und im Sport erlernen, aber deshalb gewaltbetreit sind? Oder wären Pazifisten wünschenswerter, die jegliches Soldatentum verbieten wollen?
Montag, 4. Mai 2009
1&1 - späte Einsicht?
1&1 behauptet seinen Kundenservice verbessern zu wollen. Wird Zeit, dass sie zumindest erwähnen sich bessern zu wollen. Ich hab die 08/15 Leidensgeschichte mit denen hinter mir: Bestellung in 20 Minuten fertig, Anschluss nicht gefunden, der Support war eine Warteschleife und als ich es dann doch geschafft hatte einen Techniker bewilligt zu bekommen kam der nicht.
Laut 1&1 soll all das Der Vergangenheit angehören: Gutschriften für geprellte Kunden, Mindestbandbreiten, bessere Hotline und schnelle Technikerbesuche. Klingt toll, aber der Haken liegt wohl wieder im Detail: Der Kunde muss all dies beantragen, automatisch läuft bei 1&1 nichts an. Pessimisten (wie ich) werden jetzt prophezeihen, dass man zwar die Zugeständnisse des Konzerns hat, aber wieder an der Warteschleife verzweifeln wird. Wo 1&1 aber die zusätzlichen Servicekräfte einsetzt wird nirgends erwähnt. Wenn alldiese nur dem Kundengewinn - Bereich zugeteilt werden ist nichts gewonnen. Was mich jedoch beruhigt ist die neue kostenlose Hotline (zumindest) für DSLHomeNet - Kunden: So ist die Warteschleife besser zu ertragen.
Was bitmuncher über Rootserver schrieb, scheint sich bei DSL Resellen zu wiederholen: Die Preise werden steigen und die Qualität hoffentlich auch.
Laut 1&1 soll all das Der Vergangenheit angehören: Gutschriften für geprellte Kunden, Mindestbandbreiten, bessere Hotline und schnelle Technikerbesuche. Klingt toll, aber der Haken liegt wohl wieder im Detail: Der Kunde muss all dies beantragen, automatisch läuft bei 1&1 nichts an. Pessimisten (wie ich) werden jetzt prophezeihen, dass man zwar die Zugeständnisse des Konzerns hat, aber wieder an der Warteschleife verzweifeln wird. Wo 1&1 aber die zusätzlichen Servicekräfte einsetzt wird nirgends erwähnt. Wenn alldiese nur dem Kundengewinn - Bereich zugeteilt werden ist nichts gewonnen. Was mich jedoch beruhigt ist die neue kostenlose Hotline (zumindest) für DSLHomeNet - Kunden: So ist die Warteschleife besser zu ertragen.
Was bitmuncher über Rootserver schrieb, scheint sich bei DSL Resellen zu wiederholen: Die Preise werden steigen und die Qualität hoffentlich auch.
Samstag, 2. Mai 2009
Wertevernichtung
Heute stand wieder der wöchentliche Ausflug zum Wertstoffhof an und war diesmal sogar recht erfolgreich. Gefunden hab ich:
Das Mainbaord läuft (nach Reinigung) anstandslos und wird bald in einem Bierkasten ein zu Hause finden (Die Idee stammt von bammes. Leider ist sein Seite tot und daher kann ich hier keine Bilder verlinken).
Erstaunlich war der Monitor: Keine Pixelfehler, keine anderen Probleme, nur ein Kratzer auf dem Display (vermutlich nicht vom Besitzer). Ich kann mich jetzt zwar freuen, aber es bleibt die Frage: Wer schmeißt einen 100% funktionstüchtigen, modernen Monitor weg?
Selbst wenn man einen neuen bekommt, sollte man so einen nicht aufbewahren? In Zeiten, in denen jeder von "Finanzkrise" spricht sollte doch gerade diese Wertevernichtung möglichst vermieden werden?
- ein Acer TravelMate 290
- ein ABIT AV8 Mainboard samt AMD 64 3000+
- einen Medion 17" Flachbildschirm
Das Mainbaord läuft (nach Reinigung) anstandslos und wird bald in einem Bierkasten ein zu Hause finden (Die Idee stammt von bammes. Leider ist sein Seite tot und daher kann ich hier keine Bilder verlinken).
Erstaunlich war der Monitor: Keine Pixelfehler, keine anderen Probleme, nur ein Kratzer auf dem Display (vermutlich nicht vom Besitzer). Ich kann mich jetzt zwar freuen, aber es bleibt die Frage: Wer schmeißt einen 100% funktionstüchtigen, modernen Monitor weg?
Selbst wenn man einen neuen bekommt, sollte man so einen nicht aufbewahren? In Zeiten, in denen jeder von "Finanzkrise" spricht sollte doch gerade diese Wertevernichtung möglichst vermieden werden?
Montag, 27. April 2009
Eine weitere Meinung zu von der Leyen
Nachdem Lightmaster und Telepolis ihren Senf zu unserer Familienministerin gegeben haben will ich jetzt auch mal:
Die Ursula sagt also:
Auch von der rechtlichen Seite kann Frau von der Leyen durchgängig verwirren. Wer zufällig auf eine geblockte Seite stößt wird nicht geloggt. Wer das gezielt tut schon. Wie unterscheidet man gezielte Zugriffe von ungezielten? Klar mehrere Zugriffe hintereinander! Moment, das setzt erstens genervte Pädophile vorraus, die immer wieder auf "refresh" klicken und zweitens ein Logging von Anfang an. Logisch und realistisch oder?
Aber ein gutes hat das ganze Malheur: Durch ihr umfassendes Unwissen im bezug auf IT & Internet beweist die Familienministerin eindeutig, dass sie eindeutig nicht Pädophil ist.
Die Ursula sagt also:
Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.Also sind sämtliche Hacker, Cracker und sogar minderjährige Scriptkiddies sofort Pädophil? Es ist ja anzunehmen, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der versierten Nutzer minderjährig ist. Können Jugendliche Pädophil sein? Hat Interesse an Computern das Verlangen nach Kinderpornos zur Folge? Die gehören dann natürlich auch verboten!
Auch von der rechtlichen Seite kann Frau von der Leyen durchgängig verwirren. Wer zufällig auf eine geblockte Seite stößt wird nicht geloggt. Wer das gezielt tut schon. Wie unterscheidet man gezielte Zugriffe von ungezielten? Klar mehrere Zugriffe hintereinander! Moment, das setzt erstens genervte Pädophile vorraus, die immer wieder auf "refresh" klicken und zweitens ein Logging von Anfang an. Logisch und realistisch oder?
Aber ein gutes hat das ganze Malheur: Durch ihr umfassendes Unwissen im bezug auf IT & Internet beweist die Familienministerin eindeutig, dass sie eindeutig nicht Pädophil ist.
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Freitag, 24. April 2009
Me @ Lockpicking
Kürzlich habe ich mein Lockpickingset bekommen: Das Pickset Majestic 9. Ich bin recht zufrieden damit, es war relativ günstig und ich hab damit am ersten Tag schon ein Schloss aufgekriegt. Im Allgemeinen verwende ich die Technik "Harken - mit dem Hook setzten - mit den Halbdiamant prüfen", die ich irgendwo auf #lockpicking in Freenode aufgeschnappt habe. Das klappt soweit recht gut, auch wenn das Picking langsam die Fingerkuppen reizt. Demnächst werde ich mir mal einen zerlegbaren Übungszylinger beschaffen, denn die zwei die ich hier habe werden langsam langweilig.
Donnerstag, 23. April 2009
Filmschnitt
Gestern wurde im ZDF über die ausgesetzten Kinder berichtet und eine Nachbarin sagte den Reportern: "Sie hat sich sehr verändert, dass muss am Partner liegen."
Heute berichtet das ZDF darüber, dass die beiden gefasst wurden und dass die Kinder verwahrlost seien und die Familie kaputt sei. Es wird derselbe Film wie am vorherigen Tag gezeigt, nur etwas gekürzt. Die Nachbarin sagt: "Das muss am Partner liegen."
Schön, dass die Medien hier nicht Manipulieren, und den Clip sinngemäß eingesetzt haben.
Heute berichtet das ZDF darüber, dass die beiden gefasst wurden und dass die Kinder verwahrlost seien und die Familie kaputt sei. Es wird derselbe Film wie am vorherigen Tag gezeigt, nur etwas gekürzt. Die Nachbarin sagt: "Das muss am Partner liegen."
Schön, dass die Medien hier nicht Manipulieren, und den Clip sinngemäß eingesetzt haben.
Sonntag, 19. April 2009
Blackboard
Vor kurzem habe ich Blackbord entdeckt. Das Niveau dort scheint recht hoch, irgendwo in der Nähe von HaBo. Leider ist das Board kaum aktiv:
Wer also ein gutes IT - Forum sucht (und genug Zeit hat auf Antworten zu warten) sollte durchaus mal einen Blick auf Blackboard riskieren.
- Weniger als 10 Beiträge pro Tag
- ~30 Themen pro Monat
- ~7 Registrierungen pro Monat
Wer also ein gutes IT - Forum sucht (und genug Zeit hat auf Antworten zu warten) sollte durchaus mal einen Blick auf Blackboard riskieren.
Freitag, 17. April 2009
Willkommen erster Leser!
Nun habe ich meinen ersten regelmäßigen Leser! Da der Trend in Richtung eine Million Leser geht, habe ich entschlossen, dass ich sobald diese Zahl erreicht ist den ersten und millionsten Leser ein PC Komplettsystem (Intel PII) zukommen lasse. Also: Werben :)
Dienstag, 14. April 2009
Frontal 21
Heute titelte Frontal 21 mit dem Bericht über das "Aufrüsten der Cyberarmee". (Die einzige "Armee" im Internet die mir bekannt ist /b/). Gezeigt wurde ein Rentner mit offenem WLAN, der "gehackt" wurde und jetzt von Bushido im Rechtsstreit um 4500€ erleichtert wurde, ein von Hackern abgeschaltetes Kraftwerk, eine unfähige Polizei und die strahlenden Retter des Volkes, die Antivirenhersteller Avira und Kaspersky.
Durchgängig redete man von "kriminellen Hackern" die "jeden einzelnen Bürger bedrohen" ... "einer internationalen Bedrohung aus dem Cyberspace" und einem "Cyberwar".
Jetzt frage ich mich:
Durchgängig redete man von "kriminellen Hackern" die "jeden einzelnen Bürger bedrohen" ... "einer internationalen Bedrohung aus dem Cyberspace" und einem "Cyberwar".
Jetzt frage ich mich:
- 4500€ für eine fremdverschuldete Urheberrechtsverletzung. Läuft da im Internet oder bei der Justiz was schief?
- Eine Kraftwerkssteuerung am Internet - ist das eine gute Idee?
- Offenes WLAN - warum nicht einfach von Werk ab ein Passwort? Wer das mutwillig deaktiviert ist selber Schuld und darf (zumindest meiner Meinung nach) jederzeit als "Mitstörer" belangt werden.
- Was spricht gegen einen Cyberwar? Solange nicht das AKW und die ICBM im Netz hängt sterben weniger Menschen als in einem realen Krieg
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Montag, 13. April 2009
Böser Staat, Versagen, Verträge und verwirrte Domainverteiler
Was denn jetzt? Erst wird Wikileaks vom bösen Überwachungsstaat brutal zensiert, dann ist DENIC schuld, der plötzlich von nichts weiß und jetzt hat jemand bei Wikileaks gepennt und der Kündigung der Providers nicht rechtzeitig widersprochen (so heise.de). Da haben wohl mal wieder die Paranoiker zugeschlagen und sofort sämtliche Teufel an die Wand gemalt. Gut, der Staat rutscht schon in Richtung Überwachung ab, aber gewisse Gruppen sind dafür so übersensibilisiert,dass sie sich so verhalten, wie kleine Kinder beim Stehlen von Süßigkeiten.
Freitag, 10. April 2009
Praktikum
Vorgestern habe ich mein viertägiges Praktikum in dem Chempark bei Neuss abgeschlossen. Genauer gesagt war ich bei Currenta, im Ausbildungslabor. Dort haben wir (ich und 8 andere Praktikanten) Aspirin synthetisiert. Im und um den Chempark herrschen recht strenge Sicherheitsvorkehrungen: Werkschutz überall, ID Karten und hohe Zäune. Die größte Hürde reinzukommen war jedoch die wenig kooperative Dame am Empfang.
Innen drin fand man eine schachbrettartige Stadt vor mit ziemlich viel Verkehr und internem Schienenverkehr. Beeindruckend war das Notfallmanagement: Als es einmal zu einem Gasalarm kam, heulten Sirenen auf und binnen 5 Minuten war der ganze Betrieb in Schutzräumen untergebracht. Bei ca. 50000 Mitarbeitern eine beeindruckende Leistung.
Bei den anderen Praktikanten hatte ich Glück: Durchweg kompetente und freundliche Leute. Einer warnte in der Jugendherberge, dass er versehentlich Dihydrogen-monoxyd von Bayer mitgebracht hatte. Nach anfänglicher Panik war de Herbergsleiterin sehr verwundert nur eine Wasserflasche vorzufinden :D.
Weniger gut war unsere Verpflegung organisiert: Bayer stellte 10€ Essensgeld für 4 Tage Praktikum (nur Mittagessen). Bei Preisen von 90 Cent für 0,3 Liter Wasser war es nicht verwunderlich, dass wir draufzahlen mussten.
Alles in allem war es sehr interessant den Betrieb von innen zu sehen und mal unter Laborbedingungen zu arbeiten. Allerdings erscheint mir nun die ausstattung der Chemie in meiner Schule um so schäbiger.
Innen drin fand man eine schachbrettartige Stadt vor mit ziemlich viel Verkehr und internem Schienenverkehr. Beeindruckend war das Notfallmanagement: Als es einmal zu einem Gasalarm kam, heulten Sirenen auf und binnen 5 Minuten war der ganze Betrieb in Schutzräumen untergebracht. Bei ca. 50000 Mitarbeitern eine beeindruckende Leistung.
Bei den anderen Praktikanten hatte ich Glück: Durchweg kompetente und freundliche Leute. Einer warnte in der Jugendherberge, dass er versehentlich Dihydrogen-monoxyd von Bayer mitgebracht hatte. Nach anfänglicher Panik war de Herbergsleiterin sehr verwundert nur eine Wasserflasche vorzufinden :D.
Weniger gut war unsere Verpflegung organisiert: Bayer stellte 10€ Essensgeld für 4 Tage Praktikum (nur Mittagessen). Bei Preisen von 90 Cent für 0,3 Liter Wasser war es nicht verwunderlich, dass wir draufzahlen mussten.
Alles in allem war es sehr interessant den Betrieb von innen zu sehen und mal unter Laborbedingungen zu arbeiten. Allerdings erscheint mir nun die ausstattung der Chemie in meiner Schule um so schäbiger.
Dienstag, 31. März 2009
Nerdart
Neulich habe ich versucht ein relativ modernes Mainboard vom Schrott in Betrieb zu nehmen. Leider fehlte einer dieser kleinen Widerstände um den Prozessor, das Board lief nicht. Jetzt hängt es an meiner Wand und ersetzt das Bild das vorher dort hing:

Eigentlich schade darum, einen P4 mit 2,93 GHz wäre doch eine nette Ergänzung zu meinem Hauptsystem gewesen.
Eigentlich schade darum, einen P4 mit 2,93 GHz wäre doch eine nette Ergänzung zu meinem Hauptsystem gewesen.
Mittwoch, 25. März 2009
Anders denken unmöglich
Als ich heute in der Schule saß und meinen Arabischkurs durchblätterte, bemerkte dies einer meine Mitschüler. Er sah sich einen arabischen Text kurz an und wunderte sich warum "kumbujurat" (Computer) und "dzawazzat" (Pässe) mit dem selben Buchstaben anfangen, obwohl es doch zwei unterschiedliche Wörter sind. Nach der Belehrung, dass Arabisch von rechts nach links gelesen wird, meinte er, dass doch alle Sprachen von links nach rechts gelesen werden müssten. Die rechtsbündige Einrückung der Texte beachtete er garnicht.
Auch über seine Äußerungen zum arabischen Alphabet musste ich mich wundern: Ihm war nicht klar, wie eine Sprache ohne ein westliches Alphabet zurechtkommen kann. Für ihn muss sie zumindest dessen Laute besitzen. Wie können die es wagen von dem überall gültigen unumstößlichen westlichen Standard abzuweichen?!
Anscheinend ein weiteres Beispiel für die Beschränktheit des westlichen Blickfeldes auf andere Kulturen.
Auch über seine Äußerungen zum arabischen Alphabet musste ich mich wundern: Ihm war nicht klar, wie eine Sprache ohne ein westliches Alphabet zurechtkommen kann. Für ihn muss sie zumindest dessen Laute besitzen. Wie können die es wagen von dem überall gültigen unumstößlichen westlichen Standard abzuweichen?!
Anscheinend ein weiteres Beispiel für die Beschränktheit des westlichen Blickfeldes auf andere Kulturen.
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