...um zu bemerken, dass der Bundeswettbewerb Informatik begonnen hat, und zwar acht Tage: Link
Völlig unzusammenhängend dazu ist hier noch ein Link zum Vorschlag von negativer Masse (nicht Materie).
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Donnerstag, 9. September 2010
Mittwoch, 8. September 2010
Von Sternen, Vektoren und der boolschen Variable mit drei Zuständen
Etwas das ich heute erfahren musste: Wenn man in C++ ein multidimensionales Array von unbekannter Größe allokieren will ist von folgendem Konstrukt komplett abzuraten:
Die Benutzung ist hakelig und das Löschen problematisch. Weitere Gründe das zu vermeiden findet man hier. Nach zwei Fehlschlägen habe ich endlich den logisch und politisch korrekten Weg gefunden:
int ***ptr = new int[a][b][c];
Die Benutzung ist hakelig und das Löschen problematisch. Weitere Gründe das zu vermeiden findet man hier. Nach zwei Fehlschlägen habe ich endlich den logisch und politisch korrekten Weg gefunden:
vector<> > > matrix;Abseits von C++ habe ich heute bemerkt, dass es in C# eine boolsche Variable gibt, die drei Zustände hat: Laut Dokumentation kann man dem Typ bool? den Wert NULL zuweisen, da diese Variable Nullable ist. Glücklicherweise ist der normale bool Typ nicht nullable. Diesen Tristate verdeutlicht folgender Codeschnipsel:
bool? btest;Danke an AtiX fürs Testen.
btest = null;
if (btest == true) { Console.WriteLine("null == true"); }
if (btest == false) { Console.WriteLine("null == false"); }
if (btest == null) { Console.WriteLine("null == null"); }
AUSGABE: null == null
Sonntag, 14. Februar 2010
Wir sind gut, ihr seid böse und die Opfer interessieren uns nicht.
Ist das das Motto der Ideologen, die sich gerade in Dresden getummelt haben? Immer wenn man mit selbsterklärten Linken spricht kommt man früher oder später an den Punkt, dass Linke die strahlenden Kämpfer gegen die dunklen (oder braunen?), 100% bösen Neo-Nazis sind.
Diese Bösewichte marschieren durch Dresden, bezeichnen das Ausbomben der Stadt durch die Alliierten als (Zitat) "Bombenholocaust am deutschen Volk" und leugnen bzw rechtfertigen z.T. en passant den Massenmord an Juden und anderen Verfolgte. Zum Glück haben wir ja unsere Linken mit der Elitetruppe "schwarzer Block", die mit Steinen, Schlägen und brennenden Mülltonnen gegen die Bösen vorgehen. Die marschieren mutig gegen Rechts vor und setzten sich der Gefahr aus mit Steinen beworfen, geschlagen zu werden und in brennende Mülleimer zu kommen.
Moment, sehe ich da etwa Parallelen? Beide Seiten leugnen bzw rechtfertigen Verbrechen in der Vergangenheit und Gegenwart um ideologiegemäß den anderen brutal zu unterdrücken. Linksfaschisten treffen auf Rechtsfaschisten um in einem sich prügelndem Einheitsbrei der Gewalt, Verblendung und Heuchelei unterzugehen. Die Polizei steht verwirrt daneben und scheint sich nicht zu trauen etwas zu tun.
Wir haben also Linke, die sich auf den Schutz des Andenkens an die Opfer des dritten Reiches berufen und so ihren anarchistischen Amoklauf zu rechtfertigen. Andererseits haben wir Rechte, die behaupten Deutschland sei im Krieg ein Opfer gewesen. Beide sind hier meiner Meinung nach gleich: Sie ziehen schreckliche Ereignisse des zweiten Weltkrieges in ein falsches Licht und missbrauchen diese für ihre Zwecke. Die wahren Opfer wird dies wohl mehr schmerzen als ein paar ungebildete Schmalspurfaschisten, die Parolen brüllen.
Unser Staat steht wie gesagt daneben und weiß nicht so recht (kein Wortspiel) was er tun soll: Gilt hier die Meinungsfreiheit (auch Radikalismus ist eine Ansicht, die toleriert werden muss, wenn man sich an die Gesetzte hält)? Müssen diese Chaoten nicht verboten und bestraft werden? Was auch immer die Antwort ist, wenn wir anfangen zu Verbieten (was moralisch nicht falsch wäre), dann müssen jedoch sowohl Links- wie Rechtsradikale Organisationen verboten werden, da sich beide sehr, sehr ähnlich verhalten.
BTW: Sollte sich jemand, bei diesen doch sehr heiklem Thema, ungerecht bzw. falsch beschrieben fühlen, so möge er in den Kommentaren darauf aufmerksam machen. Sollte ich wirklich danebengegriffen haben, wird der Eintrag entsprechend korrigiert.
Diese Bösewichte marschieren durch Dresden, bezeichnen das Ausbomben der Stadt durch die Alliierten als (Zitat) "Bombenholocaust am deutschen Volk" und leugnen bzw rechtfertigen z.T. en passant den Massenmord an Juden und anderen Verfolgte. Zum Glück haben wir ja unsere Linken mit der Elitetruppe "schwarzer Block", die mit Steinen, Schlägen und brennenden Mülltonnen gegen die Bösen vorgehen. Die marschieren mutig gegen Rechts vor und setzten sich der Gefahr aus mit Steinen beworfen, geschlagen zu werden und in brennende Mülleimer zu kommen.
Moment, sehe ich da etwa Parallelen? Beide Seiten leugnen bzw rechtfertigen Verbrechen in der Vergangenheit und Gegenwart um ideologiegemäß den anderen brutal zu unterdrücken. Linksfaschisten treffen auf Rechtsfaschisten um in einem sich prügelndem Einheitsbrei der Gewalt, Verblendung und Heuchelei unterzugehen. Die Polizei steht verwirrt daneben und scheint sich nicht zu trauen etwas zu tun.
Wir haben also Linke, die sich auf den Schutz des Andenkens an die Opfer des dritten Reiches berufen und so ihren anarchistischen Amoklauf zu rechtfertigen. Andererseits haben wir Rechte, die behaupten Deutschland sei im Krieg ein Opfer gewesen. Beide sind hier meiner Meinung nach gleich: Sie ziehen schreckliche Ereignisse des zweiten Weltkrieges in ein falsches Licht und missbrauchen diese für ihre Zwecke. Die wahren Opfer wird dies wohl mehr schmerzen als ein paar ungebildete Schmalspurfaschisten, die Parolen brüllen.
Unser Staat steht wie gesagt daneben und weiß nicht so recht (kein Wortspiel) was er tun soll: Gilt hier die Meinungsfreiheit (auch Radikalismus ist eine Ansicht, die toleriert werden muss, wenn man sich an die Gesetzte hält)? Müssen diese Chaoten nicht verboten und bestraft werden? Was auch immer die Antwort ist, wenn wir anfangen zu Verbieten (was moralisch nicht falsch wäre), dann müssen jedoch sowohl Links- wie Rechtsradikale Organisationen verboten werden, da sich beide sehr, sehr ähnlich verhalten.
BTW: Sollte sich jemand, bei diesen doch sehr heiklem Thema, ungerecht bzw. falsch beschrieben fühlen, so möge er in den Kommentaren darauf aufmerksam machen. Sollte ich wirklich danebengegriffen haben, wird der Eintrag entsprechend korrigiert.
Freitag, 25. Dezember 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
1024 Bytes pro Stunde Übertragungsgeschwindigkeit
Diese Rate habe ich heute erreicht:
Heute wollten ich und ein Freund im Rahmen von Jugend Forscht in der Schule einen Mikrocontroller programmieren; zu Anfangs nur ein kurzes Testprogramm. Nun standen wir aber vor dem Problem, dass einer der zwei vorhandenen Computer zwar internetfähig war, aber nicht für die Programmierung des MCs geeignet war, mangels serieller Schnittstelle. Ein anderer war zwar geeignet, hatte aber keinen Internetzugang. Ein Datenaustausch über einen USB Stick war wegen der Schulsoftware ebenfalls nicht möglich. Was bleibt also über?
Richtig die manuelle Methode: Diktieren.
Ich durfte also 512 Bytes eingeben die mit diktiert wurden und das ist kein Vergnügen; ich sehe jetzt noch Zahlen vor mir schwirren. In einer halben Stunde lief das ganze ab. Wir waren zwar fertig mit dem Übertragen, aber zum Test kam es aus Zeitmangel nicht.
Heute wollten ich und ein Freund im Rahmen von Jugend Forscht in der Schule einen Mikrocontroller programmieren; zu Anfangs nur ein kurzes Testprogramm. Nun standen wir aber vor dem Problem, dass einer der zwei vorhandenen Computer zwar internetfähig war, aber nicht für die Programmierung des MCs geeignet war, mangels serieller Schnittstelle. Ein anderer war zwar geeignet, hatte aber keinen Internetzugang. Ein Datenaustausch über einen USB Stick war wegen der Schulsoftware ebenfalls nicht möglich. Was bleibt also über?
Richtig die manuelle Methode: Diktieren.
Ich durfte also 512 Bytes eingeben die mit diktiert wurden und das ist kein Vergnügen; ich sehe jetzt noch Zahlen vor mir schwirren. In einer halben Stunde lief das ganze ab. Wir waren zwar fertig mit dem Übertragen, aber zum Test kam es aus Zeitmangel nicht.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Wird das Reallife Abandonware?
Im Bus und in der Schule reden ca. 85% der männlichen Bevölkerung durch alle Klassen fast ausschließlich von Computerspielen. Allmählich brauche ich nicht mehr golem.de für Spielrezensionen zu besuchen sondern fahre zur Schule. unterwegs erfahre ich, dass Risen gut ist während Aion nichts taugt.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
Wieso trägt sich dies in einer Stadt zu, die für die Jugend sehr viel bietet (See, Clubs, Landschaft, Events)? Die Spiele müssen ja attraktiver sein als die Realität oder zumindest attraktiver wirken. Verliert das Reallife seine Spieler? (Es fehlen ja durchaus Features wie Respawn oder Speicherfunktion.) Und wie Klassiker lehren: Grafik ist nicht alles!). Ich möchte jedoch nicht pauschalisieren, dass Spieler automatisch assozial sind. Ich kritisiere nur, dass die Spielkultur zu tief ins Leben eindringt.
Nicht nur die Gespräche richten sich auf das digitale zweite Leben aus, sondern auch die nicht - Gespräche, bzw die, die hätten sein können: Freunde begrüßen sich, setzten sich auf ihre Plätze und sprechen die ganze Fahrt über nicht, da sie Musik hören. Digitaler Autismus?
Warum rutscht hier eine ganze Jugendkultur in unproduktive, autistische Zustände? Warum nutzt keiner digitales Equipment produktiv (-> Arbeit in der IT) oder wenigstens in Maßen, sodass das so genannte "echte Leben" eine etwas höhere Priorität bekommt? Fernbeziehungen über Online Rollenspiele sehe ich in meinem Umfeld, auch Streit im Reallife über Ereignisse in Spielewelten kommt oft genug vor. Der Leser soll mich reaktionär schimpfen, aber ich denke das ist eine problematische, ja gefährliche Entwicklung, welche die jetzige Jugend eventuell noch lange verfolgen wird.
---geschrieben früh morgens im Bus
Spontane Bemerkung: Und Ich? Ich blogge darüber im Internet. Meine einzige Rechtfertigung ist, dass der Leser im diesen Moment vermutlich keine andre soziale Interaktion außerhalb des Internets angefangen hätte und dass das Lesen dieses Eintrags hoffentlich in irgendeiner Weise nützlich war.
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Freitag, 2. Oktober 2009
Merkwürdige Wahl
Hatten vor der Wahl beim Politbarometer des ZDF nur 39 Prozent eine Koalition aus Union und FDP für gut befunden, sind es nun 46 Prozent geworden, das entspricht etwa dem Anteil der Wähler, die für Union und FDP gestimmt haben. Eine Mehrheit ist es freilich nicht. Zufrieden mit dem Wahlausgang sind 53 Prozent.So schreibt Telepolis in diesem Artikel. Es ist wirklich erwähnenswert, dass die Menschen, die für Schwarz - Gelb gestimmt haben glücklich über eine schwarz - gelbe Regierung sind, die sie ja gewählt haben. Auch das eine mehrheitlich gewählte Regierung von der Mehrheit akzeptiert ist ist schon merkwürdig.
verwundert,
bad_alloc
Sonntag, 27. September 2009
Dienstag, 8. September 2009
Vom Staate diskriminiert
Als ich mir die Seite des Bundeswettbewerbs für Informatik angesehen habe stieß ich auf diese Beleidigung für alle Lisper. Informationen über Lisp und Scheme? Fehlanzeige, nicht mal ein 404 sind sie wert. Greift hier §1 des AGG? Ich fürchte nein.
Scherz bei Seite: Die "Programmieren" Sektion ist sehr schluderig gemacht. Infos fehlen, offensichtliche Hilfen wie Eclipse für Java werde angeboten, die Links unter "Skriptsammlung" weisen alle auf das selbe Dokument und so weiter. Eine große Hilfe ist das nicht
Scherz bei Seite: Die "Programmieren" Sektion ist sehr schluderig gemacht. Infos fehlen, offensichtliche Hilfen wie Eclipse für Java werde angeboten, die Links unter "Skriptsammlung" weisen alle auf das selbe Dokument und so weiter. Eine große Hilfe ist das nicht
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Mittwoch, 15. Juli 2009
Von Neuntklässlern, Ministerien und Informationsmangel
Ich gehöre zu den bemitleidenswerten Schülern aus Baden - Württemberg, die mit dem verkürzten Abitur kollidieren. Wir G9er machen parallel mit G8 Abitur. Das braucht natürlich einiges an Organisation, weshalb der Schulleiter zu einer Besprechung und Diskussion geladen hat.
Diese bestand im wesentlichen aus einer wenig verständlichen Erklärung des Konzepts (viele pädagogische Buzzwords, wie nirgends erläutert "Sternchenthemen"), viel Überzeugung und sehr viel Kritik der Eltern. Die ersten beiden Punkte rühren daher, dass unser Schulleiter schlicht nicht vom Ministerium über den Sachverhalt informiert wurde; er musste wohl selber länger recherchieren. Das Bildungsministerium hat also kurz vor Eintritt in die elfte Klasse, in der G8 und G9 gemischt werden, nur ein dürftiges Finanzkonzept, kein Raumkonzept, kein Lehrerkonzept und kaum Infomaterial für anderes herausgegeben.
Der ganze G8/G9 Wechsel, wird also im Blindflug durchlaufen. Ich nehme an, dass das "Projekt", wie es gern von Lehrern genannt wird, aufgrund von Organisationsmängeln und zu wenigen Lehrkräften und Räumen kräftig gegen die Wand gefahren werden wird; sprich einige Versager im Ministerium machen vielen Schülern das Abi unnötig schwer und machen damit vermutlich auch noch politische Karriere.
Danke, liebe Minister.
Diese bestand im wesentlichen aus einer wenig verständlichen Erklärung des Konzepts (viele pädagogische Buzzwords, wie nirgends erläutert "Sternchenthemen"), viel Überzeugung und sehr viel Kritik der Eltern. Die ersten beiden Punkte rühren daher, dass unser Schulleiter schlicht nicht vom Ministerium über den Sachverhalt informiert wurde; er musste wohl selber länger recherchieren. Das Bildungsministerium hat also kurz vor Eintritt in die elfte Klasse, in der G8 und G9 gemischt werden, nur ein dürftiges Finanzkonzept, kein Raumkonzept, kein Lehrerkonzept und kaum Infomaterial für anderes herausgegeben.
Der ganze G8/G9 Wechsel, wird also im Blindflug durchlaufen. Ich nehme an, dass das "Projekt", wie es gern von Lehrern genannt wird, aufgrund von Organisationsmängeln und zu wenigen Lehrkräften und Räumen kräftig gegen die Wand gefahren werden wird; sprich einige Versager im Ministerium machen vielen Schülern das Abi unnötig schwer und machen damit vermutlich auch noch politische Karriere.
Danke, liebe Minister.
Dienstag, 14. Juli 2009
Fatal Boot Error: Remove cat.
Ich habe kürzlich ein Wake On LAN Mainboard gefunden. Also stelle ich den WoL Rechner neben den Router, da dort mein Lankabel endet und versuche ihn von meinem Hauptsystem aus anzuschalten. Kurz höre ich das Hochdrehen der Lüfter, dann ein Kreischen und der Rechner geht aus. Als ich verwirrt ins Nebenzimmer gehe sehe ich den Rechner offen daliegen (ich habe das Seitenblech nicht montiert) und eine Katze, die fauchend davorsteht.
Was geschah kann nur Spekulation sein, aber ich denke die Katze hatte sich zu nahe an den warmen Rechner herangewagt und ist in einen Lüfter geraten.
Was geschah kann nur Spekulation sein, aber ich denke die Katze hatte sich zu nahe an den warmen Rechner herangewagt und ist in einen Lüfter geraten.
Sonntag, 5. Juli 2009
72GB reiner Müll
Ich habe mal wieder einen Rechner vom Müll mitgenommen: 1,86 Ghz AMD Sempron +3000, 512MB RAM, 200GB Platte. Von den 200GB sind 86 belegt. 72GB liegen in einem(!) Verzeichniss: Milliarden(?) von einzeiligen .txt Dateien, die Zahlenketten enthalten. Windows veranschlagt 210 Minuten zur Löschung. Wie zur Hölle bekommt man so viel Müll auf einen Rechner? Als einzigen Verdächtigen habe ich "Momo's Musikprogramm" gefunden, eine Binärdatei die im höheren Verzeichnis lag.
Sind die Dateien eine pervertierte Datenbank aus Datenbanken aus Datenbanken? Sind sie das Produkt einer Endlosschleife? Ich weiß es nicht.
Sind die Dateien eine pervertierte Datenbank aus Datenbanken aus Datenbanken? Sind sie das Produkt einer Endlosschleife? Ich weiß es nicht.
Montag, 29. Juni 2009
Sicher ankommen?
Das Vertrauen in das regionale Busunternehmen wurde erschüttert, seitdem dies auf dem Monitor zu sehen war, der normalerweise die Haltestellen anzeigt:
Die Fehlermeldung 0x0000008E weist laut Microsoft Knowledge Base auf Hardwareschaden bzw. Hardwarefehlkonfiguration hin. Bei dem Gewackel im Bus ist das verständlich; es kann ja mal ein Kabel losgerüttelt werden. Dennoch gab es im Bus kurzzeitig eine angespannte Stimmung (da dachten wohl welche einige an ausfallende Bremsen und dergleichen).
Samstag, 27. Juni 2009
Prioritäten dieser Welt
Krise im Iran? Das reicht für eine Meldung in der Tagesschau mit Korrespondentenbericht. Schweine- und Vogelgrippe? Eine normale Meldung reicht. Michael Jackson stirbt? OH MEIN GOTT!!!1111einself! Da muss mindestens eine fünfminütige Meldung und eine Sondersendung rein; außerdem viele Zeitungberichte und Stars die betroffen von ihrer innigen Freundschaft zu Jackson erzählen. Wikipedia geht fast in die Knie und laut heise.de beschäftigen sich 15% aller Tweets mit Jackson (5% in Hochzeiten der Proteste im Iran bzw. diverser Epidemien). Jeder meiner Newsfeeds (u.A. ARD, BBC, Al Jazeera und Telepolis) hat mindestens eine Erwähnung über ihn.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Das Internet ist deutsch!
Laut gulli (sorry für die Quelle) soll der NRW - Jugendminister gefordert haben Websites mit Altersfreigaben zu versehen, ähnlich wie wir sie auf Computerspielen finden, damit Eltern eventuell gefährliche Seiten filtern können. Wie das? Bilder einbetten? Das erkennt die Software nicht immer. Das in den Seitenquelltext einfügen? Okay, lasst uns einen neuen HTML - Tag hinzufügen: 16
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Nach dem Streik
Heute wurde also gestreikt. Das Schulgebäude war merklich leerer als sonst und die Forderung nach kleineren Klassen wurde eintägig realisiert. In einer Broschüre, die ich bekommen habe bestätigt sich der Verdacht auf den linken Hintergrund der Demos: In Konstanz waren unter den Organisatoren die Grüne Jugend, die Linke.SDS und die Linksjugend.Solid.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Es ist unser grundlegendes Recht zu demonstrieren!Das ist nicht korrekt: Schüler haben keinen Arbeitsvertrag mit der Schule oder dem Bildungsministerium und somit kein Streikrecht. Nachlesen kann man das im Grundgesetz, Artikel 9 Absatz 3. Dort wird von "Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" geredet. Da Schüler in der Schule nichts im wirtschaftlichen Sinne in der Schule erwirtschaften, fallen sie nicht unter das Streikrecht (so lege ich das zumindest aus).
Bei Teilnahme an der Demonstration entfällt die Anwesenheitspflicht
(auch wenn die Lehrkräfte etwas anderes
behaupten!)!
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Von Basteleien, Schleim und Common Lisp
Nach langen Basteleien an Emacs und Slime, während derer ich mir 2 Emacs Installationen zerschossen hatte, habe ich es dank dieses Blogeintrags doch geschafft. Bzw mithilfe des Kommentars:
I had the same error but fixed it with: sudo apt-get install clisp
d’oh
Ich hatte Bisher damit gerechnet, dass gcl (der mit emacs installiert wurde) ausreicht.
Manchmal liegt das Gute doch so nah.
Dienstag, 19. Mai 2009
De Religionibus
Morgen steht für den evangelischen und katholischen Religionskurs und für den Ethikkurs (Abwähler) eine Arbeit an. Alle behandeln das Thema Judentum und Leben nach dem Tod. Als ich spaßeshalber mal die Ordner und Hefte verglich bemerkte ich, dass die Lehrer entweder bis ins Detail Vorgaben bekommen, oder zusammenarbeiten: Der Inhalt war fast identisch, bis auf die Tatsache, dass die Ethiker nie auf die Bibel eingegangen sind und die Katholiken etwas konservativere Inhalte hatten.
Mal schauen inwieweit sich die Arbeiten unterscheiden werden.
Mal schauen inwieweit sich die Arbeiten unterscheiden werden.
Montag, 27. April 2009
Eine weitere Meinung zu von der Leyen
Nachdem Lightmaster und Telepolis ihren Senf zu unserer Familienministerin gegeben haben will ich jetzt auch mal:
Die Ursula sagt also:
Auch von der rechtlichen Seite kann Frau von der Leyen durchgängig verwirren. Wer zufällig auf eine geblockte Seite stößt wird nicht geloggt. Wer das gezielt tut schon. Wie unterscheidet man gezielte Zugriffe von ungezielten? Klar mehrere Zugriffe hintereinander! Moment, das setzt erstens genervte Pädophile vorraus, die immer wieder auf "refresh" klicken und zweitens ein Logging von Anfang an. Logisch und realistisch oder?
Aber ein gutes hat das ganze Malheur: Durch ihr umfassendes Unwissen im bezug auf IT & Internet beweist die Familienministerin eindeutig, dass sie eindeutig nicht Pädophil ist.
Die Ursula sagt also:
Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.Also sind sämtliche Hacker, Cracker und sogar minderjährige Scriptkiddies sofort Pädophil? Es ist ja anzunehmen, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der versierten Nutzer minderjährig ist. Können Jugendliche Pädophil sein? Hat Interesse an Computern das Verlangen nach Kinderpornos zur Folge? Die gehören dann natürlich auch verboten!
Auch von der rechtlichen Seite kann Frau von der Leyen durchgängig verwirren. Wer zufällig auf eine geblockte Seite stößt wird nicht geloggt. Wer das gezielt tut schon. Wie unterscheidet man gezielte Zugriffe von ungezielten? Klar mehrere Zugriffe hintereinander! Moment, das setzt erstens genervte Pädophile vorraus, die immer wieder auf "refresh" klicken und zweitens ein Logging von Anfang an. Logisch und realistisch oder?
Aber ein gutes hat das ganze Malheur: Durch ihr umfassendes Unwissen im bezug auf IT & Internet beweist die Familienministerin eindeutig, dass sie eindeutig nicht Pädophil ist.
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Donnerstag, 23. April 2009
Filmschnitt
Gestern wurde im ZDF über die ausgesetzten Kinder berichtet und eine Nachbarin sagte den Reportern: "Sie hat sich sehr verändert, dass muss am Partner liegen."
Heute berichtet das ZDF darüber, dass die beiden gefasst wurden und dass die Kinder verwahrlost seien und die Familie kaputt sei. Es wird derselbe Film wie am vorherigen Tag gezeigt, nur etwas gekürzt. Die Nachbarin sagt: "Das muss am Partner liegen."
Schön, dass die Medien hier nicht Manipulieren, und den Clip sinngemäß eingesetzt haben.
Heute berichtet das ZDF darüber, dass die beiden gefasst wurden und dass die Kinder verwahrlost seien und die Familie kaputt sei. Es wird derselbe Film wie am vorherigen Tag gezeigt, nur etwas gekürzt. Die Nachbarin sagt: "Das muss am Partner liegen."
Schön, dass die Medien hier nicht Manipulieren, und den Clip sinngemäß eingesetzt haben.
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