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Sonntag, 27. Juni 2010

Drei Hinweise zu Rhythmbox

Seit ich auf Ubuntu 10.04 umgestiegen bin, habe ich Amarok als Musikwiedergabeprogramm wegen ziemlicher Instabilität aufgegeben und Rhythmbox benutzt. Die Benutzung störten drei Dinge:
  1. Es gibt keinen Shortcut um die Lautstärke zu ändern. Die Lautstärketasten an meiner Tastatur veränderten nur die Systemlautstärke.
  2. Rhytmbox kann nicht mehrere Tags gleichzeitig schreiben und nur bereits ausgefüllte Tags überschreiben. Sprich "MusikerA" zu "SängerB" umzubenennen funktioniert, "Unbekannt" zu "MusikerX" nicht.
  3. Es gibt keinen Refresh Button für die Sammlung. Das Feature die Sammlung zu "überwachen" funktioniert zwar, wenn eine Musikdatei hinzukommt, aber nicht, wenn eine geändert wird.
Für Punkt Eins kann man einfach im Menü für Tastenkombinationen einen neuen Shortcut über "Hinzufügen" anlegen und ihm den Befehl "rhythmbox-client --no-start --volume-up", bzw "rhythmbox-client --no-start --volume-down" zuweisen. Ich habe das auf Windows(Mod4)-hoch(↑) bzw. runter(↓) gelegt.
Bei Punkt zwei lässt sich nur mit einem externen Tagger, wie z.B EasyTag Abhilfe schaffen, da der Fehler zwar schon als Bug bekannt, aber noch nicht gelöst ist.
Schließlich lässt sich das Aktualisieren recht unintuitiv durchführen: Unter Bearbeiten→Einstellungen→Musik in Rhythmbox kann man den Ort der Musiksammlung angeben. Hier wählt man einfach denselben Ordner wie bisher aus und Rhythmbox nimmt geänderte Titel mit auf.

Freitag, 8. Januar 2010

Von Sprachsynthese, Angst und Cron

Soeben habe ich espeak entdeckt, ein bei Ubuntu mitgeliefertes Sprachsyntheseprogramm. Die Synthese ist von akzeptabler Qualität und glücklicherweise verständlich. Steht nun ein wichtiger Termin an, so habe ich vor per Cron einen Job einzurichten, der mich anspricht, sobald ich losmuss. Eine weitere Idee wäre das Ansprechen von Personen zu Hause übers Internet. Das wird u.U zu Schreckmomenten führen. >:)

Dienstag, 29. September 2009

Von Sieben, Zweihundertsechundfünfzig und Hundertsiebenundzwanzig

Das war's wohl mit den sieben Sondertasten meiner neuen Tastatur (siehe unten). Nach diversen Experimenten mit showkey, xmodmap, xev etc. besteht keine Hoffnung mehr die Tasten in Betrieb zu nehmen, wie mir kürzlich ein Linux Guru zu verstehen gab. Die Tasten haben Keycodes größer als 255, keine Scancodes (wie auch immer dies möglich ist) und werden von nichts außer dem Xorg Log erkannt. Ärgerlich, dass sie unbenutzbar sind, aber sie waren nicht der Anschaffungsgrund. Wenigstens unter Windows tut alles noch.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Revolución!

Dank diverser Empfehlungen im HaBo bin ich jetzt zu einer Logitech MX Revolution gekommen. Bisher bin ich rundum zufrieden: Die Maus liegt sehr gut in der Hand, ist schnell geladen und arbeitet trotz Funk präziser als die alte MX600. Weiterhin erwähnenswert ist:
  1. Das Scrollrad, welches zwischen normalem Scrollen und schnellen durchlaufen (Rad dreht durch) umschaltbar ist
  2. Die zusätzliche Suchtaste auf der Maus
  3. Das Seiten"Rad". Es ist eigentlich kein Rad sondern eher ein Kippschalter. Ideal um meinen Musikspieler zu steuern.
Unter Ubuntu 8.10 lässt sich die Revolution genauso einfach wie die MX600 einrichten. zuerst installiert man xbindkeys und xvkbd und ggf xev.
sudo apt-get install xbindkeys xvkbd
Dann startet man xev in einem Terminal, fährt über das erscheinende Fenster und drückt auf die Tasten, die man belegen möchte. Für den Suchknopf ist das nicht nötig, er wird vom Configprogramm für Tastenkombinationen erkannt.
für die Revolution habe ich folgende Fastencodes feststellen können:
# b:1 - linke Maustaste
# b:2 - Links und Rechts zugleich
# b:3 - rechte Maustaste
# b:4 - Mausrad hoch
# b:5 - Mausrad runter
# b:6 - Mausrad links
# b:7 - Mausrad rechts
# b:8 - hintere Daumentaste
# b:9 - vordere Daumentaste
# b:10 - -kein-
# b:11 - -kein-
# b:12 - -kein-
# b:13 - Seitenrad hoch
# b:14 - -kein-
# b:15 - Seitenrad runter
# b:16 - -kein-
# b:17 - Seitenrad drücken
Nun kann man in der .xbindkeysrc im Homeverzeichnis Tastaturkombinationen auf die Knöpfe legen. Hier ein Beispiel um mit den Daumentasten einzufügen und zu kopieren:
"/usr/X11R6/bin/xvkbd -xsendevent -text "\[Control]c""
m:0x0 + b:9
"/usr/X11R6/bin/xvkbd -xsendevent -text "\[Control]v""
m:0x0 + b:8
Danach nurnoch xbindkeys im Terminal starten und die Tasten sollten funktionieren. Steuert man jedoch wie ich seinen Amarok über die Windowstaste wird man merken, dass xvkbd keine Windowstaste unterstützt. Man muss den Umweg über dcop nehmen:
"/usr/bin/dcop amarok player playPause"
m:0x0 + b:17
"/usr/bin/dcop amarok player setVolumeRelative +4"
m:0x0 + b:13
"/usr/bin/dcop amarok player setVolumeRelative -4"
m:0x0 + b:15

Donnerstag, 11. Juni 2009

Von Basteleien, Schleim und Common Lisp

Nach langen Basteleien an Emacs und Slime, während derer ich mir 2 Emacs Installationen zerschossen hatte, habe ich es dank dieses Blogeintrags doch geschafft. Bzw mithilfe des Kommentars:

I had the same error but fixed it with: sudo apt-get install clisp

d’oh

Ich hatte Bisher damit gerechnet, dass gcl (der mit emacs installiert wurde) ausreicht.

Manchmal liegt das Gute doch so nah.

Freitag, 13. März 2009

Geht doch

Man muss schon blöd sein um nicht darauf zu kommen erstmal alle relevanten Pakete zu deinstallieren bevor man neuinstalliert. Immerhin geht Pidgin jetzt und dpkg habe ich gezwungenermaßen auch besser kennen gelernt.

Dienstag, 10. März 2009

Der Pidgin Kreislauf

Wie sicherlich bekannt ist hat Pidgin Probleme mit dem neuen ICQ Protokoll. Also versuche ich mir das neue Pidgin (2.5.5) zu installieren, über dpkg. Dabei ging libpurple-bin und libpurple0 verloren. Wähend Neuinstallation derselben wurde Pidgin deinstalliert. Morgen versuche ich dann es selber zu kompilieren.

Sonntag, 28. Dezember 2008

xbindkeys - oder Gleichzeitigkeit

Nach längeren Kämpfen mit xbindkeys, xte und xvkbd hab ichs endlich geschafft meine Logitech MX400 copy & paste fähig zu machen. Nach längeren Versuchen "\[Control]\[c]" zu senden, merkte ich, dass so die Eingaben hintereinander und nicht gleichzeitig gesendet werden. Richtig muss es "\[Control]c" heißen. Das herauszufinden hat mich einige Stunden gekostet.

Samstag, 27. Dezember 2008

Umgesattelt

Ich habs geschafft. Endlich. Gestern habe ich mein Hauptsystem auf Linux umgestellt; XP halte ich mir jetzt nebenbei für Lanparties. Ich bin mit Ubuntu (8.10) ganz zufrieden, die Hardware wurde problemlos erkannt und mein Bluetoothmodul (welches XP ums Verrecken nicht wiederfinden wollte) läuft wieder. Verwunderlich finde ich nur einen spontanen Ausfall der Netztwerkkarte, der nach einem Reboot behoben werden konnte. Jetzt steht nur noch an meine Logitech MX400 Betreibsfähig zu machen, denn die Zusatztasten an der Seite wollen nicht wie ich will. Das werde ich bald mit btnx regeln (hoffe ich zumindest)

Edit:
btnx wird nicht funktionieren, ich zitiere die Homepage:
Ubuntu Intrepid Ibex, which is to be released in October, breaks the foundations that btnx was built on. It seems that the kernel input event pipes can no longer be read. It is most likely related X.Org v.7.4. This means I will stop all development of btnx.
Zurück zu xmodmap...

Freitag, 7. November 2008

Bash - help (oder auch nicht)

Eben gabs im IRC (mal wieder) eine Diskussion über Linux vs. Windows, nachdem jemand gefragt hat, wie man ein initscript erstellt. Bei sochen fragen wird einem ja noch geholfen, aber bei "Wie installiere ich diesundjenes?" kommt ein Verweis auf Google oder man/info so sicher wie das Amen in der Kirche. Jetzt stellt sich doch die Frage: Warum müssen Linux - Neulinge überhaupt fragen? Offensichtlich weil ihnen eine Hilfe fehlt:
Ein Buch hat man (noch) nicht und ein verzweifeltes "help" in die bash zu schreien fördert folgendes zu Tage:
...
disown [-h] [-ar] [jobspec ...] echo [-neE] [arg ...]
enable [-pnds] [-a] [-f filename] eval [arg ...]
exec [-cl] [-a name] file [redirec exit [n]
export [-nf] [name[=value] ...] or false
fc [-e ename] [-nlr] [first] [last fg [job_spec]
...


Gut, jetzt hab ich zwar ein Paar Befehle, nur wenn ich keine Ahnung von
Linux habe bringt mich das nicht weiter. Wo steht hier etwas von man, info oder whatis?
Der Neuling steht jetzt da, weiß nicht was er damit anfangen soll oder wonach er sucht und wird
nun in ein Forum gehen und fragen, fragen, fragen...

Microsoft dagegen handelt auf seiner cmd in dieser Hinsicht vorbildlich:

...
COPY Kopiert eine oder mehrere Dateien an eine andere Stelle.
DATE Zeigt das Datum an bzw. legt dieses fest.
DEL Löscht eine oder mehrere Dateien.
DIR Listet die Dateien und Unterverzeichnisse eines Verzeichnisses auf.
DISKCOMP Vergleicht den Inhalt von zwei Disketten.
DISKCOPY Kopiert den Inhalt von einer Diskette auf eine andere Diskette.
DOSKEY Bearbeitet Befehlseingaben, ruft Windows-Befehle zurückt und
erstellt Macros.
...
(auch wenn neue User die cmd wohl kaum benutzen werden)

Ich muss zugeben, apt-get oder grep gehören nicht zur bash. Aber sie gehören zur Distribution und daher, finde ich, soll bei "help" zu diesen Programmen auch help kommen. Dies würde auf jeden Fall viel Ärger sparen, sowohl auf Seiten der Anfänger als auch der Powerusern.

Samstag, 1. November 2008

Compiz - Kotztüte bitte!

Eben habe ich mir Compiz auf meinem Ubuntu Hardy aktiviert. Das Ergebnis war umwerfend: Die CPU Temperatur steig um 10°C und mir wurde vom vielen Gewabber der Fenster fast schlecht. Manche mögen das schick finden, ich kriege davon Augenkrebs.

So, das war jetzt mal meine kurze Meinung zu Compiz.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Linux muss hart sein!

Bash ist für sie seltener Komfort und X11 quasi eine Todsünde. Eine Maus wird von ihnen bestenfalls als Briefbeschwerer benutzt. Es muss schon sh sein, am besten greift man direkt über Kernelfunktionen auf das System zu.
Ich rede von den Hardcore Linux- und UNIXern die auf Ubuntu und vorallem Windowsuser herabsehen.
Zugegeben, sehr viele Benutzer von Windows sind Paradebeispiele für DAUs, jedoch meine ich, dass viele Ubuntuuser auf dem Wege der Besserung sind. Wer den Sprung aus seiner alten Umgebung in eine vollkommen neue wagt sollte nicht entmutigt werden. Außerdem können Hartgesottene (und auch normale User) jedes Linux (ja auch Ubuntu!) über die Shell bedienen. Und wenn ein System wie Ubuntu keine neuen User ins Unixboot holt, welches dann? OpenBSD bestimmt nicht.