Montag, 29. Juni 2009
Sicher ankommen?
Das Vertrauen in das regionale Busunternehmen wurde erschüttert, seitdem dies auf dem Monitor zu sehen war, der normalerweise die Haltestellen anzeigt:
Die Fehlermeldung 0x0000008E weist laut Microsoft Knowledge Base auf Hardwareschaden bzw. Hardwarefehlkonfiguration hin. Bei dem Gewackel im Bus ist das verständlich; es kann ja mal ein Kabel losgerüttelt werden. Dennoch gab es im Bus kurzzeitig eine angespannte Stimmung (da dachten wohl welche einige an ausfallende Bremsen und dergleichen).
Sonntag, 28. Juni 2009
Samstag, 27. Juni 2009
Prioritäten dieser Welt
Krise im Iran? Das reicht für eine Meldung in der Tagesschau mit Korrespondentenbericht. Schweine- und Vogelgrippe? Eine normale Meldung reicht. Michael Jackson stirbt? OH MEIN GOTT!!!1111einself! Da muss mindestens eine fünfminütige Meldung und eine Sondersendung rein; außerdem viele Zeitungberichte und Stars die betroffen von ihrer innigen Freundschaft zu Jackson erzählen. Wikipedia geht fast in die Knie und laut heise.de beschäftigen sich 15% aller Tweets mit Jackson (5% in Hochzeiten der Proteste im Iran bzw. diverser Epidemien). Jeder meiner Newsfeeds (u.A. ARD, BBC, Al Jazeera und Telepolis) hat mindestens eine Erwähnung über ihn.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Warum erregt sein Tod mehr Aufmerksamkeit als Kriege, Seuche, Aufstände, Lebensmittelskandale, Politik oder Naturkatastrophen (wer interessiert sich momentan z.B für Bayern oder Österreich, wo es Überschwemmungen gibt?)
Alldiese Beispiele können einen selbst und andere wohl deutlich mehr betreffen als der Tod eines Popstars. Wenn die Welt (bzw. hier vorallem Amerika und Europa, aber natürlich auch andere Regionen) den Tod _eines_ bekannten Menschen für wichtiger befindet, als das hunderttausender Unbekannter überall auf der Welt oder in ihrer unmittelbaren Umgebung sehe ich schwarz.
Donnerstag, 25. Juni 2009
Tote Musiker
Jetzt habe ich noch einen toten Musiker in meiner Musiksammlung: Suzan Tamim(سوزان تميم), eine libanesische Sängerin. Außerdem gibt es da noch 2Pac. Tamim habe ich durch diesen Bericht auf Al Jazeera gefunden. Ich überlege mir langsam das Tag "tot" für meine Sammlung einzuführen.
Mittwoch, 24. Juni 2009
Das Internet ist deutsch!
Laut gulli (sorry für die Quelle) soll der NRW - Jugendminister gefordert haben Websites mit Altersfreigaben zu versehen, ähnlich wie wir sie auf Computerspielen finden, damit Eltern eventuell gefährliche Seiten filtern können. Wie das? Bilder einbetten? Das erkennt die Software nicht immer. Das in den Seitenquelltext einfügen? Okay, lasst uns einen neuen HTML - Tag hinzufügen: 16
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Eins hat der Minister jedoch übersehen: Das Internet steht nicht in Deutschland. Welcher amerikanischer, russischer, arabischer oder chinesischer Websitebetreiber kümmert sich drum, wenn irgendwelche in Europa das fordern? Würde das überhaupt wen in Europa interessieren? Vermutlich nicht. Der Herr Minister meint wohl, dass wir die Datenpakete wie Spieleboxen importieren und USK - Sticker draufkleben können.
Dienstag, 23. Juni 2009
Zur Lage im Iran
Nachdem Lightmaster mich dazu gebeten hat einen Artikel zur Lage im Iran zu verfassen und er sich selbst zensiert hat, leiste ich seiner Bitte folge:
Die Ursprüngliche Frage war, ob man als Außenstehender etwas tun kann um zur Entspannung der Lage beizutragen. An diesem Punkt muss man bedenken, dass der Iran keine Bananenrepublik ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Iran von Mahommad Mossadegh angeführt. Die USA stürzten ihn und ersetzten ihn durch den Schah (deutsch: König). Ayatholla Chomeni (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ayatholla Khamenei) entfachte jedoch die islamische Revolution, nach der per Volksentscheid eine islamische Republik ausgerufen wurde. Die Macht liegt vor allem bei den Ayathollas und weniger beim Präsidenten. So viel zur Vorgeschichte.
Das Volk meutert momentan gegen den Präsidenten und (noch) nicht gegen die Ayathollas (zumindest scheint es mir so, auf Al Jazeera habe ich noch nichts von Protesten gegen Khamenei gelesen). Dies erscheint für Westler, die einen Präsidenten als Staatsoberhaupt gewohnt sind, schon wie ein Staat der kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Proteste sind zwar recht heftig, jedoch beschränken sie sich auch Städte im Westen des Landes. Die Landbevölkerung im Osten steht meist hinter Ahmadinejad.
Was soll bzw. kann man also tun? Ich denke: nichts.
Das Volk hat schon mal einen von außen diktierten Schah gestürzt und einem von außen diktiertem oder auch nur unterstütztem System kann es ähnlich ergehen. Letztenendes werden die Iraner wieder selbst bestimmen wohin sie wollen, zur Not auch mit Gewalt. Genauso hat es sich damals Europa geregelt. Viele blutige Revolutionen, durch die sich die Menschen einem für sie optimalen System annäherten. Ebenso kann es jetzt in der persischen Welt kommen. Wenn andere Staaten eingreifen und nicht mehr "scharf kritisieren" werden diese nur eine weitere Zeit der Unruhe heraufbeschwören. Dies wird am Beispiel Afghanistan und Irak deutlich: Ein extremes Eingreifen seitens der Amerikaner hatte eine extreme Unzufriedenheitsreaktion des Volkes zur Folge. Nur durch den Knüppel Europas und Amerikas konnte eine Revolution unterdrückt werden.
Daher sollte sich der Westen aus iranischen Angelegenheiten weitestgehend heraus halten um nicht zusätzlich zu schaden. Ich glaube, dass sich dieser Staat selbst organisieren kann. Entweder er bleibt bei den Ayathollas mit Ahmadinejad oder er setzt an dessen Stelle Moussavi ein. Oder er wendet sich ganz von den Ayathollas ab. Wer weiß?
EDIT: Eben habe ich in den Nachrichten gehört, dass der Richterrat Neuwahlen strikt abgelehnt hat. Jetzt hören die Proteste entweder langsam auf, oder es gibt eine Revolution.
Die Ursprüngliche Frage war, ob man als Außenstehender etwas tun kann um zur Entspannung der Lage beizutragen. An diesem Punkt muss man bedenken, dass der Iran keine Bananenrepublik ist. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Iran von Mahommad Mossadegh angeführt. Die USA stürzten ihn und ersetzten ihn durch den Schah (deutsch: König). Ayatholla Chomeni (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ayatholla Khamenei) entfachte jedoch die islamische Revolution, nach der per Volksentscheid eine islamische Republik ausgerufen wurde. Die Macht liegt vor allem bei den Ayathollas und weniger beim Präsidenten. So viel zur Vorgeschichte.
Das Volk meutert momentan gegen den Präsidenten und (noch) nicht gegen die Ayathollas (zumindest scheint es mir so, auf Al Jazeera habe ich noch nichts von Protesten gegen Khamenei gelesen). Dies erscheint für Westler, die einen Präsidenten als Staatsoberhaupt gewohnt sind, schon wie ein Staat der kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die Proteste sind zwar recht heftig, jedoch beschränken sie sich auch Städte im Westen des Landes. Die Landbevölkerung im Osten steht meist hinter Ahmadinejad.
Was soll bzw. kann man also tun? Ich denke: nichts.
Das Volk hat schon mal einen von außen diktierten Schah gestürzt und einem von außen diktiertem oder auch nur unterstütztem System kann es ähnlich ergehen. Letztenendes werden die Iraner wieder selbst bestimmen wohin sie wollen, zur Not auch mit Gewalt. Genauso hat es sich damals Europa geregelt. Viele blutige Revolutionen, durch die sich die Menschen einem für sie optimalen System annäherten. Ebenso kann es jetzt in der persischen Welt kommen. Wenn andere Staaten eingreifen und nicht mehr "scharf kritisieren" werden diese nur eine weitere Zeit der Unruhe heraufbeschwören. Dies wird am Beispiel Afghanistan und Irak deutlich: Ein extremes Eingreifen seitens der Amerikaner hatte eine extreme Unzufriedenheitsreaktion des Volkes zur Folge. Nur durch den Knüppel Europas und Amerikas konnte eine Revolution unterdrückt werden.
Daher sollte sich der Westen aus iranischen Angelegenheiten weitestgehend heraus halten um nicht zusätzlich zu schaden. Ich glaube, dass sich dieser Staat selbst organisieren kann. Entweder er bleibt bei den Ayathollas mit Ahmadinejad oder er setzt an dessen Stelle Moussavi ein. Oder er wendet sich ganz von den Ayathollas ab. Wer weiß?
EDIT: Eben habe ich in den Nachrichten gehört, dass der Richterrat Neuwahlen strikt abgelehnt hat. Jetzt hören die Proteste entweder langsam auf, oder es gibt eine Revolution.
Sonntag, 21. Juni 2009
Start in Common Lisp
Da der Start in Common Lisp vielen schwerfällt, wie man in diversen Foren lesen kann, dachte ich, dass ich nach meinem, ebenfalls problematischem Einsteig, hier ein kleines Tutorial dazu schreibe:
1)IDE:
Am einfachsten einzurichten ist wohl Lisp in a Box. Man kriegt ohne großes Gefummel Emacs21.3 (mit grafischer Oberfläche), SLIME und einen Lisp Interpreter/Compiler.
Darüber hinaus gibt es drei Alternativen, falls einem der Emacs missfällt: Alle setzen eine funktionierende Lispimplementierung vorraus. Unter Ubuntu 8.10 reicht gcl nicht aus, man braucht das Programm clisp.
1)IDE:
Am einfachsten einzurichten ist wohl Lisp in a Box. Man kriegt ohne großes Gefummel Emacs21.3 (mit grafischer Oberfläche), SLIME und einen Lisp Interpreter/Compiler.
Darüber hinaus gibt es drei Alternativen, falls einem der Emacs missfällt: Alle setzen eine funktionierende Lispimplementierung vorraus. Unter Ubuntu 8.10 reicht gcl nicht aus, man braucht das Programm clisp.
- ABLE (A Basic Lisp Editor) Ein einfach gestricktes Frontend für den REPL (Read - Eval - Print - Loop), welches für den Anfang geeignet ist..
- Diverse Eclipse Plugins, die mir persönlich zum größten Teil missfallen, da Eclipse einfach nicht zu Lisp passt.
- Möglich ist es auch einen Texteditor wie gedit mit Syntaxhighlighting für Lisp zu versehen. Dann muss man die Quelldatei dem Interpreter übergeben. Der haken an der Sache ist, dass man so auf den REPL verzichten muss, der erst ein effektives Arbeiten mit Lisp ermöglicht.
- Hier gibts ein kostenloses eBook auf Englisch, welches einen praktischen Einstieg bietet
- Ein Wiki zu sämtlichen Common Lisp Themen
- The Common Lisp Directory sammelt Ressourcen rund um Lisp.
- Eine etwas theoretischere Einführung in CLisp, als im eBook findet man hier.
- Zum Schluss möchte ich noch auf #lisp auf irc.freenode.net verweisen. In diesem IRC - Channel wird einem (bei nicht zu basischen Fragen) gut geholfen.
Donnerstag, 18. Juni 2009
Schlägerei
Heute wurde ich übel zugerichtet: Zwei mal eine Aluminiumstange gegen dem Kopf bekommen und fast ins Wasser geworfen. Ohne das ich jemanden provoziert hatte wurde mir aus heiterem Himmel eine übergezogen. Jetzt habe ich am Tag vor der zentralen Klassenarbeit in Mathematik Kopfschmerzen und morgen vermutlich ein blaues Auge. Von den verlorenen Neuronen ganz zu schweigen. Der Aggressor war ein Boot der Klasse Laser. Da werden noch Segelübungen fällig.
PS: Wenn dieser Eintrag keinen Sinn ergibt, möchte ich mich damit entschuldigen, dass ich wirklich wegen der zwei Schläge durch den Baum durch den Wind bin.
verwirrt und neben sich
bad_alloc
EDIT: Jetzt, wo ich wieder klar sehe will ich ergänzen, dass mich das Boot mit dem Baum aus Aluminium geschlagen hat, nicht etwa ein menschlicher Aggressor, wie in den Kommentaren vermutet wurde.
PS: Wenn dieser Eintrag keinen Sinn ergibt, möchte ich mich damit entschuldigen, dass ich wirklich wegen der zwei Schläge durch den Baum durch den Wind bin.
verwirrt und neben sich
bad_alloc
EDIT: Jetzt, wo ich wieder klar sehe will ich ergänzen, dass mich das Boot mit dem Baum aus Aluminium geschlagen hat, nicht etwa ein menschlicher Aggressor, wie in den Kommentaren vermutet wurde.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Nach dem Streik
Heute wurde also gestreikt. Das Schulgebäude war merklich leerer als sonst und die Forderung nach kleineren Klassen wurde eintägig realisiert. In einer Broschüre, die ich bekommen habe bestätigt sich der Verdacht auf den linken Hintergrund der Demos: In Konstanz waren unter den Organisatoren die Grüne Jugend, die Linke.SDS und die Linksjugend.Solid.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Erwähnenswert finde ich einen kleinen Flyer, der wie folgt Konsequenzen ausräumt:
Es ist unser grundlegendes Recht zu demonstrieren!Das ist nicht korrekt: Schüler haben keinen Arbeitsvertrag mit der Schule oder dem Bildungsministerium und somit kein Streikrecht. Nachlesen kann man das im Grundgesetz, Artikel 9 Absatz 3. Dort wird von "Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen" geredet. Da Schüler in der Schule nichts im wirtschaftlichen Sinne in der Schule erwirtschaften, fallen sie nicht unter das Streikrecht (so lege ich das zumindest aus).
Bei Teilnahme an der Demonstration entfällt die Anwesenheitspflicht
(auch wenn die Lehrkräfte etwas anderes
behaupten!)!
Darüberhinaus wussten recht wenige Schüler worum es ging. Für die meisten war der Streik eine Gelegenheit zum Schulschwänzen.
Die, die wussten worum es ging blieben jedoch in der Schule.
Dienstag, 16. Juni 2009
Schulstreik
Morgen ist Schulstreik. Hier in Baden - Württemberg ist das zwei Tage vor der zentralen Klassenarbeit in Mathematik natürlich sehr gut getimed. Anscheinend gehen viele Schüler auf die Demos um unterrichtsfrei zu haben. Ob wirklich alle wissen, wofür sie da demonstrieren, bezweifle ich. Auch die Homepage der Streiktreibenden wirkt doch eher links- als schülermotiviert (siehe einige der Motive und Slogans).
Wie man lesen kann stehe ich dem Streik recht kritisch gegenüber. Da die Streikwebsite keine konkreten Ziele auflistet, greife ich auf diese Splittergruppe zurück, welche unter anderen folgende Ziele formuliert:
Zu 1: Wenn man Bildungsbedingungen verbessern will, warum verschlechtert man sie zuerst? An einer Einheitsschule gibt es eine Unterforderung besserer und Überforderung schlechterer Schüler, wenn man das Mittelmaß als Standardniveau nimmt. Nimmt man ein niedrigeres, welches niemanden überfordert, so kann man die Schule gleich ganz sein lassen. Meiner Meinung nach sind Schüler zwar gleichwertig aber nicht gleich (in ihrer Leistung), weshalb Schulen, die unterschiedliche Leistungstandards haben wohl schlussendlich gerechter sind.
Zu 4: Dann bitte auch der den Einfluss Politik. Offensichtlich nehmen linke Gruppen in diesem Streik starken Einfluss auf die Schule.
Zu 7: Ich bin im Allgemeinen ein Freund von Demokratie, aber ich zweifle wegen den folgenden Gründen, ob diese in der Schule durchsetzbar ist:
Wie man lesen kann stehe ich dem Streik recht kritisch gegenüber. Da die Streikwebsite keine konkreten Ziele auflistet, greife ich auf diese Splittergruppe zurück, welche unter anderen folgende Ziele formuliert:
- Eine Schule für alle – weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem
- Kostenlose Bildung für alle – von der Kita bis zum Studium
- Mehr Lehrer_innen, kleinere Klassen
- Beendet den Einfluss der Wirtschaft auf die schulen
- Gegen Schulzeitverkuerzungen wie dem G8-Abitur
- Schluss mit Repressionen gegen Schüler_innen
- Füreine Demokratisierung des Bildungssystems
Zu 1: Wenn man Bildungsbedingungen verbessern will, warum verschlechtert man sie zuerst? An einer Einheitsschule gibt es eine Unterforderung besserer und Überforderung schlechterer Schüler, wenn man das Mittelmaß als Standardniveau nimmt. Nimmt man ein niedrigeres, welches niemanden überfordert, so kann man die Schule gleich ganz sein lassen. Meiner Meinung nach sind Schüler zwar gleichwertig aber nicht gleich (in ihrer Leistung), weshalb Schulen, die unterschiedliche Leistungstandards haben wohl schlussendlich gerechter sind.
Zu 4: Dann bitte auch der den Einfluss Politik. Offensichtlich nehmen linke Gruppen in diesem Streik starken Einfluss auf die Schule.
Zu 7: Ich bin im Allgemeinen ein Freund von Demokratie, aber ich zweifle wegen den folgenden Gründen, ob diese in der Schule durchsetzbar ist:
- Viele Schüler interessieren sich wenig bis kaum für ihre Schule. Demokratische Abstimmungen an der Schule könnten Wahlbeteiligungen wie die Europawahl haben.
- Führen die Abstimmungen zu sinnvollen Ergebnissen? Sollen Fünftklässler für den Bau eines Spielplatzes die Oberstufe um den neuen Computerraum bringen? Oder soll umgekehrt der neue Oberstufen - Billardtisch wichtiger sein als die Nachmittagsbetreuung der Jüngeren sein, deren Eltern arbeiten? Ich denke Lehrer und Elternbeirat fällen diese Entscheidungen besser als Schüler.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Von Basteleien, Schleim und Common Lisp
Nach langen Basteleien an Emacs und Slime, während derer ich mir 2 Emacs Installationen zerschossen hatte, habe ich es dank dieses Blogeintrags doch geschafft. Bzw mithilfe des Kommentars:
I had the same error but fixed it with: sudo apt-get install clisp
d’oh
Ich hatte Bisher damit gerechnet, dass gcl (der mit emacs installiert wurde) ausreicht.
Manchmal liegt das Gute doch so nah.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Die Zukunft ist fuzzy
Dieses Buch habe ich während meiner Ferien endlich mal genauer durchlesen können. Bart Kosko beschreibt in dem Werk für Anfänger verständlich (was nicht jedem Buch über dieses Thema gelingt) die Grundlagen der fuzzylogischen Denkweise. Vor allem die ersten beiden Teile, in denen konkrete Themen wie Fuzzy - Staaten und unscharfe Wissenschaft beschrieben werden, geben einen guten Einblick in die Materie. Dazu bringt einen der Schreibstil Kosko's gewissermaßen dazu, bei der Lektüre der Kapitel selbst zu beginnen unscharf zu denken.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
Leider macht das Buch in Teil 3 ("unscharfe digitale Kultur") einen Sprung in abstraktere Bereiche wie unscharfe Computerkunst. Die bisher gelernten Konzepte werden durch diesen plötzlichen Anstieg stark strapaziert. Erst das letzte Kaptitel, "Der Himmel in einem Chip", ist wieder besser verständlich, obwohl es noch eines der Anspruchvollsten im Buch ist.
Alles in allem kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der sich mit einer anderen Form der Logik auseinandersetzten will. Wer jedoch konkrete Anleitungen oder wenigstens Hinweise auf die Implementierung von Fuzzy System sucht, wird hier nicht fündig werden.
Samstag, 6. Juni 2009
Von Immigranten, Gravitation und Informationsüberflutung
So, das Internet hat mich nach zweiwöchiger Abstinenz wieder. In den Ferien habe ich beim Entsorgen von Gartenabfällen wieder einen Rechner auf der Décheterie gefunden. Ich konnte nicht widerstehen und habe ihn mitgenommen und da er gut lief auch mit nach Deutschland genommen. Hier gibts nun einen weiteren (illegalen?) Immigranten. Bei der beiliegenden Tastatur musste die Strg und Shift Taste "ergänzt" werden:
Als ich mich nach zwölfstündiger Fahrt von der Küste der Aquitaine zum Bodensee an meinen Rechner setzten wollte, weigerte er sich standhaft ein Bild zu zeigen. Die Grafikkarte war in den zwei Wochen ohne Benutzung rausgerutscht.
Nachdem ich die Karte wieder eingeschoben hatte versuchte ich meinen Informationsrückstand wieder wettzumachen, denn das Radio im Ferienhaus bot einfach nicht dieselbe Informationsdichte wie das Internet. Allerdings kommt man kaum hinterher; in den zwei Wochen ist doch einiges passiert.
In den Ferein hab ich auch noch einige Ideen für den Blog gehabt die bald folgen. Ich geh jetzt erstmal den "Immigranten" mit Debian bespielen. Das französische Windows 98 sagt mir nicht so ganz zu.
Nachdem ich die Karte wieder eingeschoben hatte versuchte ich meinen Informationsrückstand wieder wettzumachen, denn das Radio im Ferienhaus bot einfach nicht dieselbe Informationsdichte wie das Internet. Allerdings kommt man kaum hinterher; in den zwei Wochen ist doch einiges passiert.
In den Ferein hab ich auch noch einige Ideen für den Blog gehabt die bald folgen. Ich geh jetzt erstmal den "Immigranten" mit Debian bespielen. Das französische Windows 98 sagt mir nicht so ganz zu.
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