Freitag, 25. Dezember 2009

Editor War gewonnen?

Warum ist Emacs besser als Vi(m)? Emacs kann Videos bearbeiten.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Avatar - noch eine Kritik mehr

Gestern habe ich mir mit einem Bekannten den Film Avatar - Aufbruch nach Pandora angesehen, nachdem hier dazu geraten wurde. Leider gab es den Film nur in 2D zu sehen, was wegen der allgemeinen Begeisterung für den vernünftigen Einsatz von 3D Effekten recht schade war. Die Handlung des Filmes empfand ich als linear und recht vorhersehbar; vorallem der heldenhafte Kampf der Na'vi gegen die klischeehaft bösen (und vernarbten) Kolonialisten roch man schon von Weitem.
Gerettet haben den Film die genialen Hintergrundideen für mich:
Der Wald als gigantisches Netz aus Neuronen bzw Bäumen, die ein riesiges Hirn bilden gefiel mir sehr, da so die Gottheit Eywa vernünftig erklärt werden konnte, ohne allzu tief ins Esoterische abzusteigen. Dadurch werden auch die Menschen zu einem bösartigen Hirntumor, der das Bewusstsein Pandoras bedroht. Eine sehr passende Beschreibung dieser Rasse.
Auch die immer kompatiblen Na'vi - Hirnstecker finde ich sehr kreativ, manchmal wünscht man sich die Kompatibilität dieser UNB Verbindungen (Universal Neuronal Bus) in den irdischen Alltag. Das dadurch entstehende Doppelleben des Marine Jake Sully war ebenfalls super; ich habe bisher wenige Filme gesehen in denen ein Charakter eine so tiefgreifende Umwandlung durchlebt.
Zuletzt war die technische Umsetzung des Filmes Atemberaubend: Der Planet, die Figuren, die Kriegszenen, alles wirkt unglaublich realistisch und lebensecht. Die Mimik aller Charaktere war absolut überzeugend und die Tiere Pandoras wirkten unglaublich real (außer die sechsbeinigen Pferde).
Insgesamt ist Avatar ein sehr guter Film, wenn man den Haupthandlungsstrang in den Hintergrund rückt und sein Augenmerk auf das Drumherum lenkt. Dann kriegt man einen spektakulären Science-Fantasy Film geboten, der schonungslos die Grausamkeit des Menschen zeigt und eine bezaubernde Kultur erfindet, welche dank ihrer Hirnverbindungen ganz anders ist, als bisherige fiktive Kulturen. Durchaus empfehlenswert.

UPDATE: Eben habe ich hier noch eine Kritik zu dem wissenschaftlichen Aspekt des Filmes gefunden, ebenfalls lesenswert.

Freitag, 18. Dezember 2009

Bundeswettbewerb Informatik Runde zwei!

Geschafft! Ich und mein Teamkollege haben es geschafft die zweite Runde des Bwinf zu erreichen. Ich muss gestehen, dass er den größten Teil dazu beigetragen hat, aber durch ist durch. Jetzt gilt es sich an die neuen Aufgaben zu machen, die glücklicherweise weniger grafiklastig sind als die der ersten Runde. Hier geht es nurnoch um die Entwicklung von Algorithmen. Ich hoffe, dass mir die Bände 1-3 von The Art Of Computer Programming, die es zu Weihnachten gibt da helfen können, da bei mir solches Grundlagenwissen eher dünn ist.
Interessant war auch der beigelegte Schlüsselanhänger mit den Zahlen 281bzw. 185 bzw. 182 bzw. 582. Weshalb sooft beziehungsweise? Nun es sind Digitalzahlen und je nachdem wie man den durchsichtigen anhänger hält, erscheinen andere Zahlen, in Anspielung auf die Juniorenaufgabe des ersten Runde. Hier wurde mir zum ersten mal klar, dass ich in dieser Aufgabe eine Drehrichtung vergessen hatte; ich habe die Zahlen nur auf der X- und nicht der Y-Achse rotiert. Da sind also die Punkte versackt :(

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Von Arbeit, Mikrokontrollern und Chips, oder Warum ich kaum noch blogge

Die elfte Klasse, ein Jugend Forscht Projekt, der Bau eines 4 Bit Addierer/Subrtrahierers, gesteigerte soziale Aktivität und noch vieles mehr. Da soll man für einen Blog noch viel Zeit haben? Leider habe ich meinen aus ebendiesen Gründen in letzter Zeit stark vernachlässigt. Die Blogideen gehen in der Arbeit unter und Sachen über die man nachdenkt versacken bevor sie hier erscheinen. Diese Selbstbeobachtung hat es irgendwie geschafft, aber der Blog wird weiterhin stagnieren. Vielleicht wird es in den Winterferien mehr, mal schauen.