Seit dem 31. August bin ich dabei mit einem Teamkollegen am 29. Bundeswettbewerb Informatik teilzunehmen. Eigentlich sollte dieser am 1.9 beginnen, doch aus irgendwelchen Gründen konnte man die Aufgaben schon am Vorabend um 19:00 herunterladen. Dafür muss man jedoch bis Mitte September auf Material für eine Aufgabe warten.
Für diesen Wettbewerb habe ich mir vorgenommen auf meine bisherigen IDEs für C++ Code::Blocks und Qt Creator zu verzichten und Emacs mit makefiles zu nutzen, da ich ihn von Lisp her schon ausreichend gut kenne (vorallem M-x butterfly hat mich schon bei so manchem Bug rausgehauen). Vermissen tue ich nur die Autocompletion von Qt Creator, die man aber offensichtlich nachrüsten kann (vielleicht hiermit?).
Was ich aber vor allem brauche ist momentan Papier. Bisher habe ich für Aufgabe 5 des Wettbewerbs 10 Seiten vollgeschrieben, was weit über meinen normalen Planungsaufwand hinausgeht (ein gutes Zeichen?). Mein Ansatz für das Umlagern einer Pyramide (in besagter Aufgabe) funktioniert auf Papier für Pyramiden mit bis zu 5 Schichten, ob es für größere hinhaut muss dann doch die Simulation zeigen.
Für eine Pyramide mit N = 1000000 Schichten hagelte es jedoch schon Integerüberläufe.
Montag, 6. September 2010
Sonntag, 5. September 2010
Wir sind hochgerüstet, wütend und geben bisherige Tabus auf
Brennende Moscheen in Tennessee, koranverbrenndende Kirchen in Florida, Proteste gegen Moscheen in New York, verbotene Minarette in der Schweiz und zum Teil auch Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab". Sind das die Anfänge einer Antwort auf die Auswüchse des radikalen Islams? Beginnen jetzt die fanatischen Chisten nun eine Jagd auf alles was muslimisch ist, aufgescheucht von fanatischen Moslems?
Seit Jahren haben wir (der Westen) schon einen militärischen Fuß im nahen Osten und versuchen offiziell einen "humanen Krieg" zu führen (sofern man den Mut fand es Krieg zu nennen). Man wollte Retter der Zivilbevölkerung sein und Frieden bringen, doch man wunderte sich, als plötzlich gezielt Taliban getötet wurden.
Jetzt jedoch entwickeln sich gerade die Taliban zum Feindbild; man spricht sogar gern von "dem Taliban", wie einst von "dem Franzosen", "dem Deutschen", oder "dem Juden". Langsam ist man frustriert mit den Aufständischen.
Da Taliban ja Islamisten im eigentlichen Sinne sind, liegt es für einige nah den Islamismus als Islam anzusehen und Islam mit Terror und Misswirtschaft gleichzusetzen. In Amerika läuft dieser Prozess natürlich schneller, da man dort ähnliche Abläufe nicht so nah erlebt hat wie in Europa.
Jetzt scheint es für mich so, als habe man im Westen genug von dem als heuchlerisch empfundenen Krieg und den Feinden. Wer das ist wird möglicherweise gerade aus den Augen verloren und mach christlicher Fundamentalist macht aus dem Moslem den Islamisten und Terroristen. Bisher waren diese Fundamentalisten für uns Taliban mit AK's auf Motorrädern, doch was passiert, wenn die neuen Fundamentalisten Fanatiker mit Panzern, Drohnen, Interkontinentalraketen und hochgerüsteten Armeen sind, die überall auf der Welt ihre Ziele durchsetzen können? Bisher waren die Unterdrücker auf ein Gebiet limitiert und konnten nur mit schmerzhaften Nadelstichen nach außen drängen. Die neuen, potentiellen (von mir an die Wand gemalten) Unterdrücker können mehr, sobald sie ihre bisherige Moral über Bord werfen und einen "richtigen" Krieg gegen ihre Gegenideologie beginnen.
Seit Jahren haben wir (der Westen) schon einen militärischen Fuß im nahen Osten und versuchen offiziell einen "humanen Krieg" zu führen (sofern man den Mut fand es Krieg zu nennen). Man wollte Retter der Zivilbevölkerung sein und Frieden bringen, doch man wunderte sich, als plötzlich gezielt Taliban getötet wurden.
Jetzt jedoch entwickeln sich gerade die Taliban zum Feindbild; man spricht sogar gern von "dem Taliban", wie einst von "dem Franzosen", "dem Deutschen", oder "dem Juden". Langsam ist man frustriert mit den Aufständischen.
Da Taliban ja Islamisten im eigentlichen Sinne sind, liegt es für einige nah den Islamismus als Islam anzusehen und Islam mit Terror und Misswirtschaft gleichzusetzen. In Amerika läuft dieser Prozess natürlich schneller, da man dort ähnliche Abläufe nicht so nah erlebt hat wie in Europa.
Jetzt scheint es für mich so, als habe man im Westen genug von dem als heuchlerisch empfundenen Krieg und den Feinden. Wer das ist wird möglicherweise gerade aus den Augen verloren und mach christlicher Fundamentalist macht aus dem Moslem den Islamisten und Terroristen. Bisher waren diese Fundamentalisten für uns Taliban mit AK's auf Motorrädern, doch was passiert, wenn die neuen Fundamentalisten Fanatiker mit Panzern, Drohnen, Interkontinentalraketen und hochgerüsteten Armeen sind, die überall auf der Welt ihre Ziele durchsetzen können? Bisher waren die Unterdrücker auf ein Gebiet limitiert und konnten nur mit schmerzhaften Nadelstichen nach außen drängen. Die neuen, potentiellen (von mir an die Wand gemalten) Unterdrücker können mehr, sobald sie ihre bisherige Moral über Bord werfen und einen "richtigen" Krieg gegen ihre Gegenideologie beginnen.
Quote of the Day
"Ein Philosoph ist immer auf der Suche nach der Wahrheit" - "Besser wäre es er würde sie auch finden."
Samstag, 4. September 2010
Jeden Tag bloggen!
Schon seit längerer Zeit vernachlässige ich, wie schon öfters zuvor, meinen Blog. Nachdem ich das hier gelesen habe, werde ich doch mal versuche täglich was zu Papier zu bringen online zu stellen. Wie der Post empfiehlt, soll man an Tagen, an denen viel zu Tun ist, nur ein Zitat posten. Damit möchte ich auch den heutigen Eintrag beenden:
"12. On a very busy day, I’ll just post a quote or a short insightful thought. I’ve got some quotes from Miyamoto Musashi, Tokugawa Ieyasu, Marcus Aurellius, Thomas Jefferson, Sun Tzu, Carl von Clauswitz, and others lined up."
Dienstag, 17. August 2010
Surfboardtransport
Bisher fuhr ich mein Surfboard immer auf dem Lenker meines Fahrrades gelehnt zum Strand.
Unpraktisch war dabei, dass eine leichte Windböe mich recht schnell zu Fall bringen kann (und auch öfters tat). Nun kann ich nach längerem Überlegen und kurzem Basteln eine funktionierende, billige Lösung präsentieren:

Hier habe ich an einen Wagen, der eigentlich zu einem Windsurfboard gehörte eine alte Eisenstange mit zwei Schrauben befestigt und mit einem Seil unterm Sattel fixiert. Diese Lösung funktioniert besser als das Board seitlich zu transportieren.
Hier habe ich an einen Wagen, der eigentlich zu einem Windsurfboard gehörte eine alte Eisenstange mit zwei Schrauben befestigt und mit einem Seil unterm Sattel fixiert. Diese Lösung funktioniert besser als das Board seitlich zu transportieren.
Sonntag, 18. Juli 2010
Dümmstmögliche und einfältigste Idee die ich je hatte
Samstag, 10. Juli 2010
Von Triangulierung, hoher Mathematik und gutem Essen
Vom 30.6 bis zum 2.7 war ich in Saarbrücken am Max Planck Institut für
Informatik im Rahmen der "Forschungstage Informatik" des
Bundeswettbewerbs Informatik. Das klingt jetzt nach viel Informatik,
war aber eher Mathe (also doch Informatik). Der vorherige Satz ist
noch ein Verwirrungsartefakt aus einer Vorlesung mit sechs Leuten bei
einem Professor der theoretischen Informatik, der uns Triangulierung
erklärt hat und dann einige Probleme auftrug.
Diese bestanden darin eine obere bzw. untere Schranke für die maximale
bzw. minimale Anzahl der Triangulierungen in einer beliebigen
Punktmenge zu finden. Wir (ich und fünf andere BWinf Teilnehmer) haben
ca. eine Stunde lang hin und her gerechnet und kamen zu keinerlei
Ergebnis. Der Professor eröffnete uns schließlich, dass wir uns an
einem ungelösten Forschungsproblem wie einige vor uns die Zähne
ausgebissen hatten.
Bei der Triangulierung bekam ich schon den Eindruck, dass ich
mathematisch wohl etwas ungebildet bin, was sich erhärtete als bei
einem Weiteren Vortrag über Routing in Ad-Hoc Netzwerken noch mehr
Binomialkoeffizienten und vorallem Matrizen vorkamen. Deshalb habe ich
mir erstmal einige Grundlagenbücher gekauft, da ich Angst hatte, dass
relevante Themen aus dem Matheunterricht rausgekürzt werden, um die G8
Schüler nicht scheitern zu lassen. Ich habe mir "Das gelbe Rechenbuch"
und "An Introduction to Algorithms" besorgt; beide Bücher sind sehr zu
empfehlen.
An dieser Stelle muss ich auch das Max Planck Institut für Informatik
bewundern: Der Gebäudekomplex an der Universität der Saarlandes ist
von beeindruckender Architektur, u.A. ein elektrisches Kunstwerk,
bestehend nur aus LEDs, Widerständen, Transistoren und Kondensatoren, das
sich an einem inneren Turm vom ersten bis zum fünften Stockwerk
erstreckt und auf Geräusche mit LEDs reagiert. Als sich alle
Teilnehmer der Forschungstage in der Halle zum Essen versammelt
hatten, bot die Anlage wegen der Gespräche beeindruckende Muster.
Apropos Essen, das mpii hat für ausgezeichnete Verpflegung
gesorgt. Als neuer Schirmherr der BWinf scheint es nicht knauserig zu
sein, denn es hat u.A. einen Bowlingabend und eine gute Jugendherberge
finanziert. Das ganze Institut an sich ist hochmodern und wohl
ausgezeichnet gefördert: Durch EU Fördergelder baut es gerade eine großer
Erweiterung an. Von diesen Eindrücken her würde ich angehenden
Informatikstudenten empfehlen, diese Uni in Erwägung zu ziehen.
Informatik im Rahmen der "Forschungstage Informatik" des
Bundeswettbewerbs Informatik. Das klingt jetzt nach viel Informatik,
war aber eher Mathe (also doch Informatik). Der vorherige Satz ist
noch ein Verwirrungsartefakt aus einer Vorlesung mit sechs Leuten bei
einem Professor der theoretischen Informatik, der uns Triangulierung
erklärt hat und dann einige Probleme auftrug.
Diese bestanden darin eine obere bzw. untere Schranke für die maximale
bzw. minimale Anzahl der Triangulierungen in einer beliebigen
Punktmenge zu finden. Wir (ich und fünf andere BWinf Teilnehmer) haben
ca. eine Stunde lang hin und her gerechnet und kamen zu keinerlei
Ergebnis. Der Professor eröffnete uns schließlich, dass wir uns an
einem ungelösten Forschungsproblem wie einige vor uns die Zähne
ausgebissen hatten.
Bei der Triangulierung bekam ich schon den Eindruck, dass ich
mathematisch wohl etwas ungebildet bin, was sich erhärtete als bei
einem Weiteren Vortrag über Routing in Ad-Hoc Netzwerken noch mehr
Binomialkoeffizienten und vorallem Matrizen vorkamen. Deshalb habe ich
mir erstmal einige Grundlagenbücher gekauft, da ich Angst hatte, dass
relevante Themen aus dem Matheunterricht rausgekürzt werden, um die G8
Schüler nicht scheitern zu lassen. Ich habe mir "Das gelbe Rechenbuch"
und "An Introduction to Algorithms" besorgt; beide Bücher sind sehr zu
empfehlen.
An dieser Stelle muss ich auch das Max Planck Institut für Informatik
bewundern: Der Gebäudekomplex an der Universität der Saarlandes ist
von beeindruckender Architektur, u.A. ein elektrisches Kunstwerk,
bestehend nur aus LEDs, Widerständen, Transistoren und Kondensatoren, das
sich an einem inneren Turm vom ersten bis zum fünften Stockwerk
erstreckt und auf Geräusche mit LEDs reagiert. Als sich alle
Teilnehmer der Forschungstage in der Halle zum Essen versammelt
hatten, bot die Anlage wegen der Gespräche beeindruckende Muster.
Apropos Essen, das mpii hat für ausgezeichnete Verpflegung
gesorgt. Als neuer Schirmherr der BWinf scheint es nicht knauserig zu
sein, denn es hat u.A. einen Bowlingabend und eine gute Jugendherberge
finanziert. Das ganze Institut an sich ist hochmodern und wohl
ausgezeichnet gefördert: Durch EU Fördergelder baut es gerade eine großer
Erweiterung an. Von diesen Eindrücken her würde ich angehenden
Informatikstudenten empfehlen, diese Uni in Erwägung zu ziehen.
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