Neulich habe ich mit einer in Deutschland lebenden und geborenen Türkin über, wie sie es nennt, "Westkrankheiten" gesprochen. Dazu gehören Alkohol, Drogen, Punk- & Emokultur und so weiter. Am meisten wettert sie gegen Homosexuelle, die sie z.B durch "Therapien" wieder "normal" machen will. Gut, die ersten Punkte sind wohl alle wahr, auch beim letzten Punkt hat sie irgendwo recht (auch wenn diese Ansichten doch schon ziemlich radikal sind): Homosexuelle stören in der Öffentlichkeit. Von mir aus sollen sie machen was sie wollen, solange sei wenigstens respektieren, dass ihre Sexualität nicht gemeinhin akzeptiert wird.
Was mich an ihren Ansichten am meisten stört ist die Bezeichnung "Westkrankheit". Anscheinend existieren diese Probleme für sie nur im Westen, weshalb sie von "hier" unbedingt wegziehen will. Dieser hat zwar einiges an Mist hervorgebracht und ist an vielen Stellen krank, wie er durch Kriege, Korruption und genug Krisen unter Beweis gestellt hat, aber der Rest der Welt ist auch nicht ohne:
Südamerika kennt genug Bürgerkriege und wenig Gnade gegenüber der Umwelt.
Afrika schafft es kaum stabile Staaten aufzubauen und Aufständische haben keine Probleme damit Kinder als Soldaten einzusetzten.
"Arabien" ist in Orten wie Dubai dem Größenwahn verfallen und hat es geschafft seine Kultur in den Sand zu setzten.
China hat sich für den Westen teilweise versklavt.
Das waren jetzt die großen Probleme, aber auch andere wie Drogenkonsum & Herstellung betreffen all die aufgezählten Länder (In Arabien jedoch vorallem den Iran).
Diese Erdteile haben zwar auch viele gute Seiten für sich, aber auch solche Probleme, die im Westen vollkommen darf man nicht ausblenden.
Gewidmet einer zukünftigen Auswandererin
2 Kommentare:
ich wusste garnicht, dass die akzeptanz von homosexuellen ein thema ist, über das heterosexuelle reden sollten...
xeno
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